Basenbildende Mineralstoffe – unbeachtet und doch so bedeutend

Der Säure-Basen-Haushalt ist ein wichtiger Faktor für unsere Gesundheit und Vitalität. Wenn der pH-Wert des Körpers sich zu weit in Richtung Säure verschiebt, kann es zu vielen gesundheitlichen Problemen kommen. Eine basische Ernährung kann das Problem der Übersäuerung lösen. Außerdem ist die basische Körperpflege ein wichtiges Werkzeug gegen Übersäuerung. Bei beiden Anwendungen spielen basische Mineralstoffe und Spurenelemente eine große Rolle. Sie helfen dem Körper, Säuren und Basen wieder in ein gesundes Gleichgewicht zu bringen.

Frau hält Apfel, daneben eine Schüssel mit basischen Mineralstoffen

Was sind basenbildende Mineralstoffe?

Basenbildende Mineralstoffe sind Nährstoffe, die dazu beitragen, den pH-Wert des Körpers auszugleichen und überschüssige Säuren zu neutralisieren. Einige Beispiele für basische Mineralstoffe sind:

  1. Magnesium: Dieser Mineralstoff ist für die Gesundheit von Muskeln, Knochen und Herz wichtig. Er kommt unter anderem in Hülsenfrüchten, Samen und Nüssen vor. Magnesium ist an mehreren hundert Stoffwechselreaktionen beteiligt und deshalb für den Körper extrem wichtig.
  2. Calcium: Auch Calcium ist basisch und deshalb sehr wichtig für dich. Es wird unter anderem für die Gesundheit von Zähnen und Knochen benötigt und kommt in Lebensmitteln wie Milchprodukten, Nüssen und grünem Blattgemüse vor.
  3. Kalium: Der Körper braucht Kalium, um die Flüssigkeiten im Körper gut zu regulieren. Obst, Gemüse und Hülsenfrüchte sind reich an Kalium.
  4. Natrium: Auch Natrium gehört zu den basischen Mineralien. Es ist für die Regulierung des Wasserhaushalts und Blutdrucks wichtig. Auf Natrium müssen die meisten Menschen nicht bewusst achten. Da es in Speisesalz vorkommt, ist es in unserer Ernährung reichlich vertreten.

Es gibt übrigens auch saure Mineralstoffe und Spurenelemente. Dazu gehören zum Beispiel Fluor, Jod, Silizium, Phosphor und Schwefel. Auch diese Stoffe erfüllen wichtige Funktionen im Körper, sie sind also ebenfalls wichtig. Mit unserer modernen Ernährung nehmen viele Menschen jedoch zu wenige der basischen und zu viele der sauren Mineralstoffe zu sich. Hier gilt es, ein gutes Gleichgewicht zu schaffen.

Mit einer basischen Ernährung zu einem gesunden Mineralstoffhaushalt

Eine basische Ernährung sorgt dafür, dass du mit basischen Nährstoffen ausreichend versorgt wirst. Säurebildende Lebensmittel reduzierst du dagegen. Auf diese Weise kann dein Körper den Säure-Basen-Haushalt nach und nach ausgleichen.

Bei einer basischen Ernährung konzentrierst du dich auf die Aufnahme von Lebensmitteln, die basisch sind und den pH-Wert des Körpers erhöhen. Dazu gehören vor allem Obst und Gemüse, Nüsse und Samen. Unter den Getreidesorten sind Hafer, Buchweizen und Quinoa zu bevorzugen.

Säurebildende Lebensmittel solltest du so wenig wie möglich zu dir nehmen. Dazu gehören zum Beispiel Weißmehl, Zucker, gebratene Lebensmittel, Koffein, Alkohol oder auch stark verarbeitete Lebensmittel.

Eine "bunte" basische Ernährung mit viel regionalem und saisonalem Obst und Gemüse sorgt dafür, dass dein Körper alle basischen Mineralstoffe und Spurenelemente und jede Menge wertvoller Vitamine erhält. Das merkst du schnell an deiner Vitalität und deinem Wohlbefinden. Wichtig ist, dass du bei der basischen Ernährung viel Wasser trinkst.

Wenn du dich genauer mit der basischen Ernährung beschäftigen willst, solltest du dir eine Tabelle mit sauren und basischen Lebensmitteln besorgen. Der Geschmack der Lebensmittel sagt nämlich nichts aus. Entscheidend ist die Wirkung auf den pH-Wert des Körpers. Aber keine Sorge: Mit ein bisschen Erfahrung hast du schnell einen Überblick darüber, welche Lebensmittel basisch und welche säurebildend sind.

Basische Körperpflege mit basischen Mineralstoffen

Bei der Regulierung des Säure-Basen-Haushalts spielt neben der Ernährung auch die Körperpflege eine Rolle. Die Haut ist schließlich das größte Entgiftungsorgan des Menschen. Wenn du die Haut mit speziellen basischen Produkten pflegst, nimmt sie basische Mineralstoffe auf. Gleichzeitig scheidet der Körper über die Haut Giftstoffe und Säuren aus.

Eine der bekanntesten Methoden zur basischen Körperpflege ist das Basenbad. Dabei gibst du einen Badezusatz mit basischer Wirkung in dein Badewasser und genießt die Entspannung. Die Haut fühlt sich anschließend weich und geschmeidig an und hat außerdem einen wertvollen Beitrag zu einem gesunden Säure-Basen-Haushalt geleistet. Natürlich muss es nicht immer ein Vollbad sein. Zur basischen Körperpflege tragen auch Fußbäder oder Handbäder bei.

Außerdem kannst du zur basischen Körperpflege auch spezielle Produkte für die Haut verwenden. Diese haben einen pH-Wert im basischen Bereich und gleichen so die Übersäuerung der Haut aus. Es gibt für die basische Körperpflege unterschiedlichste Produkte, zum Beispiel Duschgels, Gesichtscremes und Bodylotions.

Frau gibt Badesalz in das Badewasser
Anzeige

Basische Hautapplikationen als Teil der basischen Körperpflege

Zusätzlich können dich Hautapplikationen mit vielen basischen Mineralstoffen unterstützen. Dazu eignet sich das Pflanzenpulver "AbraCaDabra" von P. Jentschura. Bei diesem veganen Kosmetikpulver handelt es sich um zertifizierte Naturkosmetik ohne Farb-, Duft- und Konservierungsstoffe. Es ist reich an basenbildenden Mineralstoffen und auch für sensible Haut geeignet.

Mit diesem Pulver kannst du ganz einfach Applikationen für die Haut herstellen:

  1. Gib einen gehäuften Teelöffel des Pflanzenpulvers in einen Filterbeutel und verschließe ihn!
  2. Tränke ihn nun mit etwa vier Teelöffeln kochendem Wasser!
  3. Lass den Beutel auf Körpertemperatur abkühlen und lege ihn auf die gewünschte Hautstelle!
  4. Wenn du möchtest, kannst du ihn mit Fixierband oder einer Mullkompresse fixieren.
  5. Lass die Applikation mindestens 20 bis 30 Minuten, gerne auch länger, einwirken!

Das Pflanzenpulver AbraCaDabra kann auch für reichhaltige Packungen, Masken oder Massagen verwendet werden. Es pflegt, vitalisiert und aktiviert die Haut. Probiere es doch selbst einmal aus!

Wichtiger Hinweis: Dieser Beitrag enthält nur allgemeine Hinweise und dient ausschließlich zu allgemeinen Informationszwecken. Die Informationen stellen keine konkrete Empfehlung dar und dienen keinesfalls als Grundlage für eine Selbstdiagnose! Jedenfalls ist der Rat eines fachkundigen Arztes einzuholen.