Rote Powerfrucht Hagebutte – Tee Wirkung für starkes Immunsystem

Die kleinen roten Früchte, die im Herbst von Wegen oder Waldrändern hervorleuchten, haben es wirklich in sich: Hagebutten sind reicher an Vitamin C als Zitronen und somit wahre Immunstärker. Doch nicht nur im Winter schmeckt der säuerlich-fruchtige Hagebuttentee super lecker, auch im Sommer ist er ein erfrischender Durstlöscher. Zudem wird in der Volksmedizin die Hagebutten-Tee-Wirkung seit dem Mittelalter hoch geschätzt. Grund genug, die roten Powerfrüchte und ihre Inhaltsstoffe etwas näher zu betrachten.

Inhalt:

Hagebutten liegen in einer Schüssel

Hagebuttentee: Wirkung auf Immunsystem

Die Hagebutte ist vielen vielleicht auch unter den Namen Apfelrose, Dornapfel oder Wildrose ein Begriff. Im Botanischen wird sie als „Rosa canina“ bezeichnet. Die Pflanze zählt zu der Familie der Rosengewächse und ist häufig an Weg- oder Waldrändern zu finden. Im Herbst verfärbt sich die Frucht von hellorange bis tiefrot. Die eigentlichen „Früchte“ der Pflanze, aus denen auch häufig Hagebuttenpulver hergestellt wird, sind dabei jedoch in den roten Beeren, den so genannten „Nüsschen“ enthalten.

Hagebutten sind reich an gesunden Inhaltsstoffen:

  • Vitamin C
  • Mineralstoffe
  • Antioxidantien
  • ätherische Öle
  • Vitamin A, B1, B2 und Vitamin E

Obwohl die Wirkung der roten Früchte wissenschaftlich noch nicht anerkannt wurde, schätzt man die wohltuende Wirkung vor allem in der Volksmedizin. Besonders der hohe Gehalt an Vitamin C ist für die gesundheitsfördernden Wirkungen verantwortlich. Dabei kann der Gehalt in getrockneten sowie frischen Früchten oder auch in Form von Hagebuttenpulver bei über 1,7 Prozent liegen. Die "Rosa canina" übertrifft daher sogar Zitrusfrüchte.

Wirkungen der roten Powerfrucht:

  • stärkt das Immunsystem und hilft gegen Erkältungskrankheiten
  • positive Eigenschaften auf Margen-Darm-Trakt
  • harntreibend und blutreinigend
  • gegen Frühjahrsmüdigkeit
  • zum Kräfteaufbau nach einer Krankheit oder Diät
  • besonders empfehlenswert bei veganer Ernährung

Ein besonderer Geheimtipp ist außerdem das Hagebuttenpulver, das aus ganzen Hagebutten gemahlen wird. Hagebuttenpulver kommt in der Behandlung von Arthrose, einer Krankheit, die eine Entzündung und somit starke Schmerzen in den Gelenken hervorruft, als pflanzlicher Ersatz zu aggressiven Medikamenten zur Anwendung. Durch vielzählige wissenschaftliche Studien fanden Forscher heraus, dass die entzündungshemmende Wirkung der Frucht vor allem in ihrem Kern versteckt liegt, denn dieser enthält einen besonders wertvollen Inhaltsstoff: ein Galaktolipid, bestehend aus einem Kohlenhydraht- und einem Lipidanteil. Die Konzentration dieses Inhaltsstoffes sollte für eine erfolgreiche Anwendung bei Arthrose möglichst hoch sein, um Entzündungen und Schmerzen entgegenwirken zu können. 

Eine Kanne mit Hagebuttentee (Wirkung positiv auf den Körper) steht am Tisch

Hagebutte: Vitamin C reicher Tee

Da Hagebutten einen sehr hohen Gehalt an Vitamin C aufweisen, ist auch in Hagebutten-Tees noch immer reichlich davon enthalten. Wird der Tee mit selbstgesammelten Früchten zubereitet, so können diese getrost wenige Minuten in köchelndem Wasser verweilen, ohne dass der Gehalt zu stark abnimmt.

Beim Kauf von fertigen Teeprodukten sollte vor allem auf die Qualität geachtet werden. In Billigtees werden häufig künstliche Vitamine und Aromastoffe verwendet. Eine weitere Möglichkeit stellen Bio-Teekonzentrate dar. Die Inhaltsstoffe verbleiben dabei zu 100 % im Konzentrat und müssen nur mehr mit heißem Wasser aufgegossen werden. Die regelmäßige Einnahme der Frucht, beispielsweise in Form von getrockneten Hagebutten oder Hagebuttenpulver in Tees, stärkt durch die in der Frucht enthaltenen aktiven Inhaltsstoffe, vor allem durch den hohen Vitamin C-Gehalt, nicht nur das Immunsystem und sorgt für eine bessere Beweglichkeit der Gelenke, sondern fördert ganz nebenbei auch das allgemeine Wohlbefinden, da schwere Krankheiten wie Arthrose reduziert und Schmerzen vermindert werden.

Eine Frau trinkt Tee

Wichtiger Hinweis: In diesem Beitrag werden nur allgemeine Hinweise gegeben, er stellt keine Grundlage für eine Selbstdiagnose dar! Bitte jedenfalls einen fachkundigen Arzt zu Rate ziehen.