Grüner Tee: Wirkung hervorragend für Abnehmen und Gesundheit

Grüner Tee (auch Grüntee genannt) stammt ursprünglich aus China, wo er seit über 5 000 Jahren als Heilpflanze genutzt wird. Gegen Anfang des 17. Jahrhunderts kam die Teepflanze dann auch nach Europa. Grünem Tee wird eine Vielzahl wohltuender Wirkungen und gesunder Inhaltsstoffe nachgesagt. Er soll bei über 60 Krankheiten unterstützend wirken. Beim Abnehmen, aber auch zur Vorbeugung gegen Krebs soll die Heilpflanze großen Beitrag leisten. Zusätzlich kann sie den Stoffwechsel anregen und so beim gesunden Abnehmen helfen. Trotzdem sollen beim Trinken und bei der richtigen Zubereitung des Grüntees einige Dinge beachtet werden, um die positive Wirkung der in den grünen Blättern enthaltenen Wirkstoffe gänzlich zum Vorschein bringen zu können. Wir haben uns angesehen, welche Wirkung Grüner Tee hat und wie die richtige Zubereitung aussieht.

Eine Tasse Grüner Tee (Wirkung ist lange bekannt) steht auf einem Tisch

Wirkung von Grüntee in zahlreichen Studien bestätigt

Wissenschaftler weltweit beschäftigen sich mit der Wirkung von grünem Tee und seinen sekundären Pflanzenstoffen auf den Menschen. In den letzten 20 Jahren erschienen über 2 000 Studien, die die chinesische Heilpflanze genauer unter die Lupe nahmen. Grüner Tee – botanisch Camellia sinensis – soll nach dieser Studie unsere Gesundheit stark zum Positiven beeinflussen können. Durch seinen hohen Gehalt an wertvollen Inhaltsstoffen besitzt er nachhaltige gesundheitsfördernde Wirkungen. Er hat zahlreiche positive Auswirkungen auf den Körper und belebt den Geist.

Es wurden in der Teepflanze über 130 Inhaltsstoffe festgestellt, darunter:

  • Koffein
  • Catechine und Flavonoide (vor allem: EGCG)
  • Aminosäuren
  • Vitamin A, B, B2, C, E
  • Kalium
  • Kalzium
  • Fluorid

Wie wirkt grüner Tee?

Grüner Tee ist ein besonders gesundes Lebensmittel. Vor allem Flavonoide und Catechine (Bitterstoff) sollen bei der Entstehung von Krebs vorbeugend wirken. Ungefähr ein Drittel der Teeblätter besteht aus Catechinen, welche im schwarzen Tee durch Fermentation zum Großteil zerstört werden. Bitterstoffe und Gerbstoffe (beide gehören zu den Polyphenolen) sind starke Antioxidantien, die freie Radikale im Körper abfangen und neutralisieren können. So schützen sie quasi den Menschen. Freie Radikale können Zellschäden verursachen und stehen häufig am Beginn vieler Krankheiten. Auch die Hautalterung wird wesentlich durch die antioxidative Wirkung beeinflusst und kann durch das Trinken einer guten Tasse leckeren Green Teas in verschiedenen Sorten entgegengewirkt werden, solange die wichtigsten Inhaltsstoffe enthalten sind. Guter Grüntee kann daher bei regelmäßigem Konsum als regelrechter „Anti-Aging-Tee“ mit zusätzlichen positiven gesundheitlichen Wirkungen bezeichnet werden. Das ist auch der Grund, warum grüner Tee in der Kosmetik regen Anklang findet.

In wissenschaftlichen Studien hat man außerdem festgestellt, dass die Heilpflanze Einfluss auf die Gedächtnisleistung sowie möglicherweise Alzheimer nimmt. Der in der Teepflanze enthaltene Inhaltsstoff Flourid nimmt eine unterstützende Wirkung bei der Stärkung von Zähnen und Knochen ein. Menschen, die viel Grüntee trinken, können demnach das Risiko auf Osteoporose senken.

Eine weitere Wirkung des Grünen Tees besteht in der des Koffein-Kicks. Bei Zubereitung des Tees mit etwas längerer Ziehzeit, kommen neben anderen Inhaltsstoffen vor allem die sogenannten Gerbstoffe zum Vorschein, an die das Koffein im Tee gebunden wird. Das hat zur Folge, dass der Powerkick für den Körper nach einer Tasse Tee weitaus länger anhält, als der nach einer Tasse Kaffee. Grüntee bietet hier also eine Alternative zu dem schwarzen Bohnengetränk. 

Zusammengefasst wirkt die Heilpflanze stark entgiftend, antientzündlich, antiviral, antibakteriell und antimykotisch. Zudem kann sie das Immunsystem unterstützen, die Verdauung anregen und den Cholesterinspiegel im Blut senken. Zusätzlich kann sie die Insulinsensitivität verbessern und somit das Risiko auf Diabetes Typ 2 senken. Außerdem darf man die oben genannte anregende Wirkung bei optimaler Ziehzeit des Tees mit grüner Farbe nicht außen vor lassen.

Die Blätter von grünem Tee sind in einem Korb

Gesund abnehmen mit grünem Tee

Wer gesund abnehmen will, sollte neben einer ausgewogenen Ernährung auf die Grüne Tee Wirkung keinesfalls verzichten. Die Heilpflanze mit dem leicht bitteren Geschmack wirkt entsäuernd und kann den Stoffwechsel anregen. Es wurden in den letzten Jahren mehr als 40 Studien diesbezüglich durchgeführt, die großteils die Grüntee-Wirkung und positiven Effekte in Zusammenhang mit Gewichtsreduktion bestätigen. Grüner Tee hat, wie bereits erwähnt, einen hohen Anteil an Koffein. Heute wissen wir, dass dieses für die erhöhte Fettverbrennung und das damit verbundene schnellere Abnehmen verantwortlich ist. Trinke fürs Abnehmen mehrere Tassen täglich - am besten in hoher Konzentration des Grünen Tees -, um dich, deinem Körper und deiner Gesundheit mithilfe der gesunden Wirkung der Grünen Tee Inhaltsstoffe etwas Gutes zu tun!

Wie sieht die optimale Zubereitung von grünem Tee aus?

Ausschlaggebend für die Wirkung des Tees ist die Qualität. Diese entscheidet über die enthaltenen – und somit wohltuenden – gesunden Inhaltsstoffe. Grüntee ist in verschiedenen Varianten erhältlich: als gestoßene Blätter der getrockneten Pflanze, Grüner Tee Extrakt, Pulver (vor allem Matcha) oder als Bio-Teekonzentrat.

Grüntee wird mit heißem Wasser aufgegossen. Bei der Zubereitung von Grünem Tee mit getrockneten Pflanzen solltest du jedoch darauf achten, dass das Wasser nicht kocht. Dieses sollte zudem weich sein. Die ideale Temperatur beträgt ca. 80 °C. Die Ziehzeit beträgt etwa eineinhalb bis zwei Minuten. Lässt du den Tee länger ziehen, wird der Geschmack bitter. 

Welche Sorten gibt es?

Zu den bekanntesten Sorten zählen: 

  • Bancha
  • Benifuuki
  • Karigane
  • Matcha
  • Gyokuro
  • Sencha Tee
  • Shincha

Durch die Vielzahl an Sorten, die alle ein bisschen anders schmecken, wird dein Frühstück sicher nicht fad!

Wichtiger Hinweis: In diesem Beitrag werden nur allgemeine Hinweise gegeben, er stellt keine Grundlage für eine Selbstdiagnose dar! Bitte jedenfalls einen fachkundigen Arzt zu Rate ziehen.