Basische Fußbäder: Detox entspannt daheim

Basische Fußbäder sollen die Entschlackung unterstützen, da sie abgelagerte Giftstoffe aus der Unterhaut ins Badewasser abgeben können. Basische Bäder helfen gegen viele Beschwerden und sind gerade in der dunklen Jahreszeit eine herrliche Entspannung. Ein warmes Fußbad mit basischem Zusatz ist praktisch, dauert nicht lange und wirkt genauso gut wie ein großes Vollbad. Damit die Wirkung auch tatsächlich einsetzen kann, solltest du aber ein paar wichtige Regeln beim Basenbad beachten. 

Frau nimmt basisches Fußbad

Wie wirken basische Fußbäder auf den Körper?

Ein warmes Fußbad ist immer eine Entspannung und lenkt die Aufmerksamkeit auf unsere Füße, die uns den ganzen Tag durch das Leben tragen. Mit einem Basenbad kannst du deine Füße verwöhnen und gleichzeitig etwas für deine Fitness und Gesundheit tun.

Eine basische Flüssigkeit, in warmem Wasser aufgelöst, kann nicht nur den Säure-Basen-Haushalt auf deiner Haut wieder herstellen. Dabei wird durch eine basische Anwendung die Durchblutung angeregt. Durch ein basisches Fußbad werden auch giftige Stoffe aus deinen Füßen ins warme Wasser ausgeschieden, die sich in der Unterhaut angesammelt haben. Das sorgt für eine schöne Haut nicht nur an den Füßen.

Fußsohlen von unten

Wie kann ich mit einem basischen Fußbad den ganzen Körper entgiften?

Säuren in Zucker, Alkohol, Nikotin oder anderen Genussmitteln sorgen für eine Übersäuerung im Körper, die sich in verschiedenen Symptomen bemerkbar machen kann. Besonders Stress kann schnell für eine Übersäuerung sorgen. Zeichen für eine Übersäuerung sind etwa Übergewicht oder Orangenhaut, Karies oder andere Zahnprobleme, Müdigkeit und Lustlosigkeit, Kopfschmerzen und Migräne, verstärkte Hornhaut an den Füßen, Blähungen oder unreine Haut, fettige Haut oder Pickel.

Mit regelmäßigen basischen Fußbädern oder einer gezielten Kur kannst du Giftstoffe aus deinem Körper ganz leicht über die Fußsohlen nach außen schwemmen. Die Fußsohlen werden in der traditionellen chinesischen Medizin auch die „dritte Niere" genannt. Ein Ausscheiden von Säuren ist über deine Sohlen möglich. Mit

  • der richtigen Wassertemperatur (37 Grad),
  • pH-Teststreifen aus der Apotheke,
  • einem Badethermometer,
  • dem passenden Zusatz, der dem Wasser einen pH-Wert von 7 gibt (30 Gramm Natron, Magnesium, Salz oder ein fertiges Basenbad)
  • und der richtigen Zeitspanne (etwa 30 bis 40 Minuten)

ist das ganz leicht, bequem und schnell an deinem Feierabend möglich. Obendrein pflegst du die oft vernachlässigte Haut an deiner Fußpartie. Basische Fußbäder können dich auch bei Nagel- oder Fußpilz unterstützen und lassen dich danach herrlich entspannt einschlafen. Das Beste an der Sache ist: Du brauchst dafür keine teuren Zusätze. Gewöhnliches Kristallsalz aus der Küche oder Natron aus dem Drogeriemarkt reichen schon für ein Basenbad. Wer sich verwöhnen möchte, kann natürlich ein fertiges Produkt verwenden. Ein Fußbad mit basischen Zusätzen kannst du am Abend bei einem guten Buch, vor dem Fernseher oder bei einem gemütlichen Tratsch mit deinen Liebsten nebenbei erledigen.

Wie bereite ich ein Basenbad für die Füße vor?

Für ein Fußbad brauchst du ein geeignetes Gefäß, in das beide Füße bequem passen. Wenn du über einen Wasserfilter verfügst, kannst du das Badewasser darin vorher filtern. Damit entfernst du mögliche Rückstände wie Chlor oder Ablagerungen aus der Wasserleitung.

  1. Erwärme das Wasser auf genau 37 Grad! Das ist wichtig, damit das Abgeben der Giftstoffe funktioniert, da durch die Temperatur des warmen Wassers der Haut eine gewisse Grenzerweiterung vorgegaukelt wird.
  2. Löse nun 30 Gramm (das sind ungefähr 3 Esslöffel) des Badezusatzes darin auf!
  3. Rühre kräftig um! Es sollten sich die Kristalle gerade noch darin auflösen können.

Mit einem ph-Teststreifen kannst du den richtigen pH-Wert bestimmen. Er sollte vor dem Bad bei ungefähr 8,5 liegen. Nach dem Bad soll der pH-Wert niedriger sein, da Säure aus der Haut an das Wasser abgegeben wird. Du kannst die Wirkung auch mit einer Körperbürste sanft unterstützen. Die Anwendung sollte mindestens eine halbe Stunde dauern, da der Effekt erst nach 30 Minuten einsetzt. Am Anfang kannst du aber auch nach 20 Minuten Schluss machen, da sich der Körper erst an die Prozedur gewöhnen muss. Willst du die Füße länger im Wasser behalten, kannst du heißes Wasser nachgießen, wenn es kalt wird. Allerdings verändert das auch den pH-Wert. Füge dann einfach noch etwas Badepulver ins Bad dazu.

Welche Zusätze können für ein basisches Fußbad verwendet werden?

Basische Zusätze sind:

  • Natron (zum Beispiel Kaiser-Borax),
  • Magnesium (in einem basischen Zusatz als Magnesiumcarbonat oder Magnesiumsulfat gekennzeichnet),
  • Kristallsalz oder Meersalz,
  • Sango Meeres Koralle oder 
  • fertige basische Mischungen für ein Basenbad.
  • Meersalz für basisches Fußbad
  • Löffel und Glas mit Natron
  • Sango Koralle für basisches Fußbad
Statt einem fertigen Basenbad kannst du auch Meersalz, Natron oder Sango Meeres Koralle verwenden.

Entspannen und ins Bett: Was kommt nach dem Basenbad?

Nach dem Bad brauchst du die Füße nur trocken zu tupfen. Basische Bäder regen die Produktion von Eigenfett der Haut an. Die Haut ist nach einem basischen Bad auch nicht runzelig und verschrumpelt, sondern glatt. Du brauchst die Füße nicht einzucremen. Wenn du möchtest, kannst du sie aber mit schlichtem Kokosöl oder einem anderen Massageöl noch sanft massieren. Danach solltest du sie warm einpacken (zum Beispiel in Baumwollsocken) und ins Bett gehen. Im Schlaf startet der natürliche Entgiftungsprozess im Körper. Mit einem Fußbad unterstützt du den Organismus dabei, solltest ihn aber in Ruhe walten lassen und einfach nur entspannen.

Basenbäder für die Füße können regelmäßig ein- bis dreimal die Woche gemacht werden. In besonders stressigen Zeiten kannst du die Anwendung auch auf ein tägliches Bad über zwei Wochen hinweg als Intensiv-Kur ausdehnen. 

Wichtiger Hinweis: Dieser Beitrag enthält nur allgemeine Hinweise und dient ausschließlich zu allgemeinen Informationszwecken. Die Informationen stellen keine konkrete Empfehlung dar und dienen keinesfalls als Grundlage für eine Selbstdiagnose! Jedenfalls ist der Rat eines fachkundigen Arztes einzuholen.