Was tun gegen hormonell bedingte Kopfschmerzen?

Viele Frauen, aber auch Männer, leiden unter Migräne oder regelmäßig wiederkehrenden Kopfschmerzen. Der Griff zu Medikamenten scheint oft der letzte Ausweg in der Behandlung. Manchmal spielen aber die Hormone eine Rolle bei dem Schmerz. Gegen hormonell bedingte Kopfschmerzen kannst Du auch ohne Pillen und Schmerzmedikamenten etwas unternehmen. 

Was sind natürliche Mittel gegen hormonell bedingte Kopfschmerzen?

Eine ausgewogene, abgestimmte Ernährung kann täglich dazu beitragen, den ganzen Körper gesund zu erhalten und Symptome wie Schmerzen erst gar nicht zuzulassen. Ein gutes Beispiel für den Erfolg dieser ganzheitlichen Methode sind Schwangere, bei denen Migräneattacken nicht zuletzt durch einen anderen Lebensstil bei Betroffenen Frauen in dieser Zeit weniger werden.

Bei Tisanoreica® geht es um eine sorgfältige Kombination aus Eiweiß, Kohlen­hydraten und Fetten. Die richtige Nahrung kombiniert mit wichtigen Ernährungsregeln verhindert effektiv Blutzucker­spitzen, die ebenfalls zu Kopfschmerzen führen können und außerdem Heißhunger bewirken. Die Tisanoreica®-Methode hilft, Übergewicht zu verhindern und unterstützt die Darmgesundheit. In drei Phasen wird Dein Körper langsam in den ketogenen Stoffwechsel hineingeführt, intensiviert und wieder heraus begleitet, Du kannst fertige Produkte mit frischen, gesunden Lebensmitteln Deiner Wahl kombinieren und Dafür fertige Rezepte verwenden. Weißes Mehl, Industriezucker und Essen das mit Konservierungsstoffen versetzt wird, sollte bei Tisanoreica® ebenfalls gemieden werden.

Frau mit Kopfschmerzen

Warum sind Medikamente auf Dauer keine Lösung gegen Kopfschmerzen?

Da die Ursachen für hormonelle Migräne noch nicht genau entschlüsselt sind, wird oft der Griff zu Schmerzmitteln empfohlen. Sie sind aber keine Therapie, die auf Dauer Erleichterung bringt. Schmerzmedikamente können aber nicht nur psychisch und physisch süchtig machen. Sie greifen ebenfalls in den Hormonhaushalt ein, was die ganze Sache nur verschlimmert. Eine Hormonersatzbehandlung ist sehr kompliziert und nur im Notfall sinnvoll. Eine ketogene Diät kann eine gute Alternative zu großen Eingriffen oder reiner Symptombehandlung sein. Die "älteste Diät" der Welt kann nicht nur bei Epilepsie gut helfen, sie zeigt auch bei Migräne während der Periode gute Erfolge. 

Schmerzmittel am Nachttisch.

Wie kann ich hormonell bedingten Kopfschmerzen vorbeugen?

Neben einer ausgewogenen Ernährung und dem Verzicht auf Zucker, Alkohol und zu viel Koffein hat körperliche Aktivität einen positiven Effekt bei der Prophylaxe von starken Kopfschmerzen. Bewegung an der frischen Luft kurbelt die Durchblutung und den gesamten Stoffwechsel an. Sportarten wie Yoga, Tai Chi oder Pilates helfen Dir gleichzeitig im Umgang mit Stress und der Alltagshektik. Viel Flüssigkeit ist ebenfalls sehr wichtig, damit Du erst gar keine Beschwerden bekommst. Das Trinken von Wasser oder ungesüßten Tees unterstützt Dich beim Ausschwemmen von Giftstoffen, die Deinen Organismus belasten. Eine ganzheitliche Therapie hilft Dir nicht nur dabei, Schmerzmittel und Medikamente zu vermeiden, auch Deine Figur und Deine Gesundheit profitieren sehr davon.

Low Carb Lebensmittel

Wie entstehen hormonell bedingte Kopfschmerzen?

Hormone wie Östrogen, Testosteron, Serotonin, Adrenalin und Insulin sind wichtige Botenstoffe. Sie beeinflussen unsere Gesundheit und Fitness, indem sie wichtige Botschaften innerhalb des Körpers weitergeben. So werden notwendige Prozesse wie:

  • Verdauung,
  • Menstruation,
  • Schlaf,
  • Hunger
  • oder Wachstum angeleitet.

Bei Hormonen ist es sehr wichtig, dass wir nicht zu viel oder zu wenig davon ausschütten. Ein Ungleichgewicht kann unangenehme Auswirkungen haben. Dazu gehören auch Spannungskopfschmerzen oder Migräne. 

Warum gelten Kopfschmerzen als "Frauenleiden"?

Es gibt mehr als 200 Arten von Kopfschmerzen. Viele davon sind aber sehr selten und betreffen Frauen wie Männer gleichermaßen. Migräne und der Spannungskopfschmerz machen fast 80 Prozent davon aus. Sie kommen doppelt so oft beim weiblichen Geschlecht vor. Deswegen gelten Kopfschmerzen als typisches Frauenleiden. Fast ein Viertel aller Frauen hat regelmäßig Migräneanfälle. Sie können auch während oder vor der Menstruation auftreten. Die genaue Ursache von menstrueller Migräne ist noch nicht ausreichend erforscht. Neben hormonellen Schwankungen kann aber auch ein anderer Umgang mit Stress bei den Geschlechtern eine Ursache dafür sein. 

  • Menstruelle Migräne: In der ersten Zyklusphase steigt der Östrogenspiegel an. Das dauert bis zum Eisprung vor Einsetzen der Blutung. Anschließend kommt es zu einem Anstieg des Gelbkörperhormons Gestagen, was einen fallenden Östrogenspiegel bewirkt. Das Östrogen selbst oder der sinkende Östrogenspiegel verursachen direkt keine Schmerzen. Es kann aber zu Reaktionen kommen, wo das Hormon indirekt die Gefäßspannung beeinflusst. Ziehen sich unsere Blutgefäße schnell zusammen, kann es zu Schmerzen kommen. Hier werden pulsierende Kopfschmerzen von Symptomen wie Übelkeit, Erbrechen, Lichtscheue oder Geruchs- und Lärmempfindlichkeit begleitet. Bei der Migräne mit Aura kommt es vor dem eigentlichen Anfall zu Seh- oder anderen Wahrnehmungsstörungen. Die Betroffenen haben ein starkes Ruhe- und Rückzugsbedürfnis.
     
  • Spannungskopfschmerz: Die häufigste Form der Kopfschmerzen wird als beengend, pochend und drückend empfunden. Oft wird dadurch auch die Nackenmuskulatur verspannt, was den Schmerz verstärken kann. Anders als bei Migräneattacken hilft Bewegung. Hier kommt es selten zu den Symptomen Übelkeit oder Erbrechen wie bei der menstruellen Migräne.  
     
  • Schwangerschaft: In der Schwangerschaft kann es manchmal zu Bluthochdruck kommen. Das kann Kopfschmerzen hervorrufen. Allgemein wurde beobachtet, dass Frauen, die unter chronischer Migräne leiden, während der Schwangerschaft weniger Beschwerden haben. Eine Rolle spielt aber sicher der Umgang mit dem eigenen Körper in dieser Zeit. Während einer Schwangerschaft ernähren sich die meisten Frauen viel gesünder und bewusster und achten darauf, dass sie genügend frische Luft und Bewegung bekommen. Alkohol und Zigaretten sowie Stress können die Ursachen für Beschwerden verstärken. 
Frau vor Computer am Schreibtisch.

Was kann Deine Hormone beeinflussen?

Schon kleinste Störungen im fein abgestimmten Hormonsystem können der Grund für Kopfschmerzen oder andere Beschwerden sein. Mögliche Auslöser für hormonelle Veränderungen sind zum Beispiel:

  • Histamin,
  • Koffein,
  • Hormonersatztherapie oder hormonelle Verhütungsmittel wie die Antibabypille,
  • hormonelle Schwankungen während der Periode oder Menopause,
  • Schlafmangel oder ein unregelmäßiger Schlaf-Wach-Rhythmus,
  • Stress oder Angst,
  • äußerliche Faktoren wie Zigarettenrauch, lange Arbeitseinheiten am Computer, Überanstrengung der Augen, laute Geräusche,
  • Weichmacher in Plastik oder andere Umweltgifte (UV-Licht, Chemikalien in Kosmetik oder Kleidung).

Wenn Dein Immunsystem stark ist, kannst Du Dich besser dagegen wappnen. Die Basis einer guten Immunabwehr ist ein gesunder Darm. Im Darm werden alle wichtigen Vitalstoffe in den Blutkreislauf abgegeben. Zu viel weißer Zucker kann die Darmgesundheit durcheinander bringen und Dich dadurch auch anfälliger für hormonell bedingte Beschwerden machen.

Zuckerwürfel

Wichtiger Hinweis: Dieser Beitrag enthält nur allgemeine Hinweise und dient ausschließlich zu allgemeinen Informationszwecken. Die Informationen stellen keine konkrete Empfehlung dar und dienen keinesfalls als Grundlage für eine Selbstdiagnose! Jedenfalls ist der Rat eines fachkundigen Arztes einzuholen.

Der Experte dahinter
Dr. Andreas Reichstädter

Reichstädter Andreas, Dr. med.

Dr. med. Andreas Reichstädter vereint das Wissen der Schulmedizin mit Lichtenergetik, um im Einklang mit der Seele die Ursachen von Beschwerden zu ergründen und zu behandeln.



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