Warum Shiatsu bei Migräne eine Alternative sein kann ...

Jeder Mensch kennt zumindest eine Person, die an Migräne leidet. Migräneattacken werden assoziiert mit extremen Schmerzzuständen, oft mit Schwindel, Erbrechen, visuellen Störungen und sogar in selteneren Fällen mit Aurawahrnehmung. Die Ursachen scheinen unbekannt. Die westliche Medizin bietet Erklärungsmodelle wie genetische Veranlagung, Störung des Hormonhaushalts, Nacken- und Schulterverspannungen sowie Blockaden entlang der Wirbelsäule. Eine wirksame Methode gibt es in unserer Allgemeinmedizin nicht und somit wird oft nur mit starken Schmerzmitteln symptomatisch darauf eingegangen. Jedoch können Methoden wie Shiatsu bei Migräne Erfolge erzielen und die Schmerzen lindern.

Inhalt:

Eine Frau hat Migräne und braucht eine Shiatsu-Behandlung

Wie kann Shiatsu bei Migräne helfen?

Shiatsu konzentriert sich im Gegensatz dazu hauptsächlich auf die Ursache von Krankheitssymptomen. Die Shiatsutherapie geht in ihrer ganzheitlichen Herangehensweise auf die individuelle Gesamtsituation des Klienten ein. Neben den möglichen Migräneursachen durch Blockaden und Verspannungen in der Körperphysiologie werden auch folgende Dinge miteinbezogen:

  • Imbalancen auf der Organebene, im Hormonhaushalt
  • die Menstruation
  • privater oder berufsbedingter Streß
  • die Ernährung
  • Lebensführung
  • vergangene nicht aufgearbeitete Geschehnisse

Ob es zum tatsächlichen Ausdruck genetischer Prädisposition kommt, ist stark abhängig vom Lebensumfeld und Lebensstil. Dem beruflichen als auch emotionalen Stress, sowie generell alltäglichen Überforderungen als Migräneursache wird in Shiatsubehandlungen entgegengewirkt.

Wodurch wirkt eine Shiatsubehandlung bei Kopfschmerzen?

Eine Shiatsustunde schafft eine ganzkörperliche Tiefenentspannung, in welcher der Körper sehr gut regeneriert und durch Qi-Arbeit in den Akupunkturpunkten und Meridianen gestärkt wird. Der Körper lernt, Ruhe und Entspannung besser zu integrieren, was ein wesentlicher Beitrag ist, eine Migräneattacke im Vorfeld abzufangen.

Gleichzeitig wird dem Shiatsuklienten ermöglicht, seinen Körper besser wahrzunehmen und er lernt dadurch stärker, sich von Stresssituation abzugrenzen bzw. mit Emotionen und schwierigen Lebenssituationen besser umzugehen. Die Selbstsicherheit des Klienten nimmt zu und der Körper lernt trotz Stress weniger physiologisch mit Anspannung und Blockaden zu reagieren, organisch und hormonell in Dysbalance zu gehen. Klienten berichten von einer Milderung und Reduktion von Symptomen, sogar vom Ausbleiben regelmäßiger Migräneattacken durch Shiatsu.

Was ist Shiatsu eigentlich?

Shiatsu (japanisch für Fingerdruck) ist mehr als eine Massage. Shiatsu ist eine japanische Akupressurmethode und Körpertherapieform basierend auf der Traditionell Chinesischen Medizin und ihrer Akupunkturlehre. Der Shiatsupraktiker setzt Finger, Hände, Ellenbögen und auch seine Knie ein und arbeitet teils mit sanftem, teils mit intensivem Druck sowie mit Rotationen, Dehnungen und lockernden oder haltenden Bewegungen am Körper des Klienten.

Energetische Qi-Arbeit in den Akupunkturpunkten und Meridianen sind während der gesamten Behandlung essentiell. Tonisierende (auffüllend, nährend) oder sedierende (ausleitend, bewegend, aktivierend) Techniken werden je nach Körpergegebenheiten eingesetzt. Zusätzlich wird eventuell Moxieren oder Schröpftechnik angewendet.

Gudrun Horner führt eine Shiatsu Behandlung durch

Wichtiger Hinweis: Dieser Beitrag enthält nur allgemeine Hinweise und dient ausschließlich zu allgemeinen Informationszwecken. Die Informationen stellen keine konkrete Empfehlung dar und dienen keinesfalls als Grundlage für eine Selbstdiagnose! Jedenfalls ist der Rat eines fachkundigen Arztes einzuholen.

Der Experte dahinter
Gudrun Horner, Shiatsupraktikerin

Horner Gudrun

Gudrun Horner ist diplomierte Shiatsupraktikerin. In ihrer Praxis in Wien (Österreich) und „auf Rädern“ in Wien Umgebung führt sie Shiatsu-Behandlungen durch.