Probiotika: Immunsystem durch Bacillus Subtilis und andere Bakterien stärken

Unser Darm und unsere Darmflora helfen dem Körper beim Kampf gegen schädliche Viren und  Bakterien. Probiotika, wie probiotisches Joghurt oder Nahrungsergänzungsmittel, können das Immunsystem dabei unterstützen. Der neu entdeckte Bacillus Subtilis entwickelt hier wahre Superkräfte.

Frau isst Joghurt als probiotisches Lebensmittel

Welchen Zusammenhang zwischen Probiotika, Immunsystem und Darm gibt es?

100 Billion Mikroorganismen bevölkern einen gesunden Menschen. Sie sind wichtig für sämtliche Vitalfunktionen unseres Körpers. Allein in unserem Darm finden sich 39 Billionen dieser Mikroorganismen. Sie bilden in ihrer Gesamtheit die Darmflora oder das Mikrobiom des Darms.

Diese Lebewesen (Bakterien, Hefen) bilden bei einem gesunden Menschen ein eingespieltes Team. Ihre Zusammensetzung ist so einzigartig wie der Fingerabdruck. Für eine gesunde Darmflora sind die Vielfalt der Bakterien und eine ausreichend hohe Anzahl entscheidend.

Dieses Gleichgewicht kann aber durch verschiedenste Faktoren gestört werden. Schlechte Ernährung, Medikamente, speziell Antibiotika, aber auch genetische Veranlagungen, Rauchen oder Alkoholmissbrauch können das Mikrobiom des Darms verändern. Heute weiß die Wissenschaft, dass diese Darmbakterien zu einem großen Teil an der Immunabwehr beteiligt sind. Ist die Darmschleimhaut aus dem Gleichgewicht geraten, ist auch unser Immunsystem geschwächt.

Welche Aufgaben haben Darmbakterien?

Bakterien sind besser als ihr Ruf. Obwohl sie allgemein als gefährlich gelten, könnten wir ohne sie gar nicht überleben. "Legt man alle Bakterien der Welt auf eine Waagschale, so wiegt die Seite mit den "guten" Bakterien um ein Vielfaches mehr als die mit den schlechten", weiß Prof. Dr. Tatiana Gryazneva. Sie forscht in Russland seit Jahrzehnten in der Biotechnologie.

Diese Wissenschaft nutzt biologische Lebewesen zur Fertigung industrieller Produkte, die für den Menschen nützlich und sogar notwendig sein können. Nützliche Bakterien stellen verschiedene organische Säuren, Alkohole, Aminosäuren, Antibiotika, Vitamine und verschiedene andere biologische Substanzen her, die der Mensch aktiv für sich und sein Immunsystem nutzen kann.

"Die schlechten Bakterien machen gerade zehn Prozent aus, können aber gefährliche Infektionen verursachen. Der Körper verfügt aber über Abwehrmechanismen, um diese zu bekämpfen", so Dr. Gryazneva. Allerdings ist unsere Ernährung nicht mehr so naturbelassen, dass genügend Probiotika darin vorkommen.

Wie können sich stark verarbeitete Lebensmittel auf unseren Darm auswirken?

Die industrielle Verarbeitung von Lebensmitteln schadet unserem Darm und unserer Darmflora, da Probiotika, wie Milchsäurebakterien oder natürliche Hefen, darin kaum mehr vorkommen. Vor allem Zusatzstoffe, Farbstoffe und andere chemische Substanzen, die wir mit unserer Nahrung aufnehmen, können dem Darm und in weiterer Folge dem Immunsystem schaden.

Probleme mit dem Darm treten auf, da durch Fast Food Darmbakterien, wie Milchsäurebakterien oder gesunde Hefen, absterben, die unsere Darmflora aber dringend für eine normale Verdauung braucht. An ihre Stelle treten dann schlechte Bakterien, die dann eine ungesunde Darmflora bilden. Diese unausgeglichene Darmflora kann dann verschiedenste Krankheitssymptome auslösen.

Wissenschaftler sind sich heute einig, dass mehr als achtzig Prozent der Erkrankungen ihren Ursprung in einer gestörten Darmflora und damit in einem gestörten Darm haben. Unsere Gesundheit ist nämlich entscheidend von einer gesunden Darmflora abhängig. 

Darmbakterien sind grafisch dargestellt

Wo kommen Probiotika vor und welche gibt es?

Probiotika kommen in natürlicher Form an verschiedensten Orten vor. Vor einigen Jahren hat man einen völlig neuen Bakterienstamm, das Bacillus Subtilis entdeckt. Es ist in der Natur sehr weit verbreitet und gehört zu den Bodenbakterien.

B. Subtilis ist hauptsächlich auf Pflanzen, im Kompost und auf verschiedenen anderen Oberflächen zu finden. Aber auch im Wasser oder in naturbelassenen Nahrungsmitteln findet sich dieses Bakterium, das nach neuesten Erkenntnissen für unsere Gesundheit von großem Vorteil sein kann. Einer der vielen Stämme dieses Bacillus subtilis kann unsere Darmflora und unser Immunsystem entscheidend stärken.

Welche Vorteile hat Bacillus subtilis für den Darm und das Immunsystem?

Doch welche Vorteile besitzt dieses Bacillus subtilis gegenüber herkömmlichen probiotischen Vertretern? Dieser Stamm des Bacillus subtilis überlebt die Magenpassage als säurestabile Sporen. Diese gelangen ohne große Verluste in die Darmschleimhaut und beginnen, sich dort zu vermehren. "Das Bacillus subtilis ist deshalb so sensationell, weil es sich in der Darmflora vermehrt und dort dann mehr als 70 Arten von Fermenten und mehr als 30 Arten antibiotikaähnlicher Substanzen, sowie einzigartige Aminosäuren und verschiedene B-Vitamine produziert", erklärt Prof. Dr. Tatiana Gryazneva, die in achtjähriger Forschungsarbeit genau diesen einzigartigen Stamm des B. subtilis entdeckte.

starke Frau

Wie kann man durch Probiotika Immunsystem und Darm stärken?

Weil B. subtilis antimikrobielle Substanzen herstellt, ist es in der Lage, schlechte Bakterien zu vernichten. Außerdem produziert B. subtilis bestimmte Eiweißbestandteile, die für das Wachstum der guten Darmbakterien und damit für die Darmflora wichtig sind.

Das Bacillus subtilis zeichnet sich besonders durch seinen aktiven Stoffwechsel aus. Es stimuliert damit das "Darm assoziierte Gewebe", das für die Immunabwehr verantwortlich ist. Diese Stimulation erhöht die Antikörperkonzentration nicht nur im Darm, sondern auch in anderen Organen, wie etwa den Atemwegen. Eine erhöhte Aufnahme von Bacillus Subtilis kann also zu einer Verbesserung der allgemeinen Abwehr von Infektionen führen.

Auch wenn das Bacillus Subtilis normalerweise kein Bewohner der Darmflora ist, kann es diese stabilisieren. Er tritt über seine Stoffwechselaktivitäten mit den Milchsäurebakterien und Hefen in Beziehung und stärkt so die Darmflora, die Verdauung und damit das gesamte Immunsystem des Körpers.

Welche probiotische Mittel können die Abwehrkräfte am besten ankurbeln?

Im Handel gibt es den B. Subtilis als hochwirksames probiotisches Trinköl mit Silicium. Die einzigartige Kombination mit Silicium und Bacillus Subtilis wurde bereits zum Patent angemeldet. Denn durch die Zugabe von aktiviertem Silicium kann sich das probiotische Bakterium milliardenfach vervielfältigen.

Die probiotische Wirkung dieses Trinköls beginnt bereits in der Mundschleimhaut, wo es Krankheitserreger abtötet. Auch dem Darm hilft es, sich von pathogenen Erregern zu befreien und setzt sich dann an Löchern der Darmschleimhaut ab. Dort können die probiotischen Bakterien in Kombination mit dem Silicium wie ein Pflaster wirken und die löchrige Darmschleimhaut reparieren und schließen.

Das Trinköl wird unterstützend angewendet bei:

  • Reizdarm
  • Chronischem Durchfall (Diarrhoe)
  • Colitis ulcerosa
  • Blähungen und Bauchschmerzen
  • Störungen des Scheidenmikrobioms
  • Neurodermitis
  • Psoriasis
  • Hautunreinheiten
  • Allergien

Untersuchungen haben gezeigt, dass Probiotika Blutfett und Blutzucker positiv beeinflussen. Dazu tragen sie zum Abbau von Kohlenhydraten und Fetten bei, indem sie verschiedene Verdauungsenzyme sowie wichtige Vitamine und Nährstoffe produzieren. Das alles wird im Rahmen von Diäten und zur Erhöhung der sportlichen Leistungsfähigkeit genutzt. Probiotische Nahrungsergänzungsmittel mit dem Bacillus subtilis in Kombination mit Silicium können so die Gesundheit und das Wohlbefinden unseres Körpers enorm steigern.

Wichtiger Hinweis: Dieser Beitrag enthält nur allgemeine Hinweise und dient ausschließlich zu allgemeinen Informationszwecken. Die Informationen stellen keine konkrete Empfehlung dar und dienen keinesfalls als Grundlage für eine Selbstdiagnose! Jedenfalls ist der Rat eines fachkundigen Arztes einzuholen.