Eignen sich Algen zur Hautpflege und Reinigung? Tipps für ein natürliches Pflegeerlebnis

Ist Algenkosmetik nur ein kurzlebiger Trend oder eignen sich die kleinen Pflanzen aus dem Meer wirklich so gut für die Hautpflege? Wir haben uns angesehen, was Algen für die Haut leisten können und wie du die besten Ergebnisse erzielst. Wir sind überzeugt: Die Kosmetik wird die Kraft der Algen dauerhaft nutzen.

Frau mit einem Glas grünem Saft in der Hand

Warum eignen sich Algen zur Hautpflege?

Algen sind winzige Pflanzen, die im Meer wachsen. Sie sind die älteste Pflanzenfamilie der Welt und kommen in großer Vielfalt vor. Vermutlich gibt es über 400.000 Algenarten, allerdings ist davon erst ein Bruchteil erforscht. Es gibt vier große Algenfamilien:

  • Braunalgen
  • Grünalgen
  • Rotalgen
  • Mikroalgen

Für die Kosmetik sind Algen aufgrund ihrer besonderen Eigenschaften so interessant. Sie können Giftstoffe abbauen, speichern sehr viel Feuchtigkeit und enthalten viele wertvolle Mineralstoffe, Spurenelemente, Vitamine und Proteine. Das Chlorophyll in den winzigen Pflanzen unterstützt außerdem die Sauerstoffversorgung der Haut.

Ein weiterer Vorteil ist der pH-Wert von Algen. Er ist dem pH-Wert unserer Haut ähnlich und hilft deshalb, den natürlichen Säureschutzmantel zu erhalten. 

Gleichzeitig kann man Algen gut unter kontrollierten Bedingungen und ohne Schäden für die Meere anbauen. Das ist optimal für die Kosmetik, gerade auch für Naturkosmetik.

Algen in Laborgläsern

Für welche Haut ist Algenkosmetik geeignet?

Vor allem in der Naturkosmetik nutzen immer mehr Anbieter Algen als Inhaltsstoff. Algenkosmetik ist sowohl zur Reinigung als auch zur Pflege der Haut gut geeignet. Reinigungsprodukte nutzen vor allem die entgiftenden und klärenden Eigenschaften der Algen. Und in Cremes und Co. versorgen die Meeresalgen die Haut mit vielen wertvollen Spurenelementen und Nährstoffen.

Vor allem im Bereich Anti Aging können Algenprodukte tolle Wirkung entfalten. Sie eignen sich aber auch für trockene Haut, empfindliche Haut oder fettige Haut. Entscheidend ist, welche anderen Inhaltsstoffe in der Kosmetik enthalten sind und welche Algenextrakte genutzt werden.

Allerdings ist es wichtig, auf die Qualität der Algenkosmetik zu achten. Manche Hersteller verwenden nur winzige Mengen Algen-Extrakt, bei anderen stimmt die Gesamtrezeptur nicht. Wie bei anderen Kosmetikprodukten solltest du deshalb ein wenig recherchieren, um hochwertige und vertrauenswürdige Produkte zu finden.

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Unser Tipp: Reinigungsgel mit Braunalge

Der Kosmetikhersteller DR. KITZINGER® hat das wunderbare Purifying Algae Gel auf den Markt gebracht. Dabei handelt es sich um ein effektives Cleansing und Detox Gel mit natürlichen Braunalgen. Das Gel reinigt die Haut gründlich und löst abgestorbene Hautzellen ab. Die Algen unterstützen die Haut beim Entgiften und sorgen dafür, dass Bakterien, Talg und Umweltgifte entfernt werden können. Gleichzeitig spenden sie der Haut viel Feuchtigkeit.

Das Purifying Algae Gel ist nicht komedogen und damit auch für unreine und fettige Haut geeignet. Triglyceridöl unterstützt diese Pflege und hilft, fettige Haut zu vermeiden. Aber auch alle anderen Hauttypen profitieren von der Kraft der Braunalge.

Außerdem enthält das Gel den Inhaltsstoff Mannitol. Dieser schützt die Haut vor blauen Lichtfrequenzen, wie sie zum Beispiel von digitalen Bildschirmen ausgestrahlt werden.

Die Formel des Purifying Algae Gels ist natürlich, nachhaltig, biologisch abbaubar, ozeanfreundlich und vegan. Das Gel enthält keine Konservierungsstoffe oder Zusatzstoffe. Du kannst deine Haut also mit gutem Gewissen verwöhnen.

Astaxanthin: ein beeindruckender Wirkstoff

Algen sind sehr vielfältig und bieten ganz unterschiedliche Wirkstoffe für die Kosmetik. Ein besonders beeindruckender Stoff ist das Astaxanthin. Dabei handelt es sich um einen roten Farbstoff, den verschiedene Braun- und Rotalgen produzieren. Astaxanthin ist eines der stärksten Antioxidantien, die die Natur kennt. Seine Wirkung ist um ein Vielfaches höher als beispielsweise die von Vitamin C. 

Antioxidantien sind wichtig, um freie Radikale in der Haut abzufangen. Diese entstehen durch Stoffwechselvorgänge und Umwelteinflüsse. Vor allem das Sonnenlicht setzt sehr viele Radikale in der Haut frei. Diese können Zellschäden verursachen. Antioxidantien wie das Astaxanthin machen sie unschädlich und sind deshalb ein wichtiger Faktor beim Anti-Aging und bei der Gesunderhaltung der Haut.