Pickel und eingewachsene Haare vermeiden durch Peeling im Intimbereich

Deine Haut im Intimbereich ist zart und empfindlich. Eine Haarentfernung oder Rasur kann hier leicht zu eingewachsenen Haaren oder lästigen Pickeln führen. Das sieht nicht schön aus und fühlt sich auch unangenehm an. Mit einigen Tricks und Pflegeroutinen wie einem sanften Peeling im Intimbereich kannst du aber für samtig weiche Haut sorgen und schmerzenden Entzündungen vermeiden. Wir verraten, worauf du dabei achten solltest.

Frau mit Feder in der Unterhose.

Haare sicher entfernen und Haut pflegen: Warum brauche ich ein Peeling im Intimbereich?

Haarentfernung oder Rasur an den Beinen und im Intimbereich ist nicht nur Sommersache. Viele Frauen schätzen eine enthaarte Intimzone auch abseits der Badezeit. Egal, ob du dich dabei für eine komplette Entfernung aller Haare oder eine schicke Intimrasur entscheidest: Es gibt immer Haare, die entfernt werden wollen. Für die Haarentfernung gibt es unterschiedliche Methoden. Aber egal ob Rasur, Waxing, Sugaring oder Epilation: eingewachsene Haare können für gerötete oder entzündete Stellen auf deiner Haut sorgen oder auch Pickel nach der Rasur entstehen lassen. Ein Peeling im Intimbereich kann Abhilfe schaffen und eingewachsenen Haare vorbeugen. 

Ein Intimpeeling

  • hilft dabei, abgestorbene Hautschuppen zu entfernen,
  • fördert die Durchblutung,
  • macht die Haut glatter,
  • kann Bakterien und Schmutz entfernen,
  • und pflegt die Haut mit Vitaminen und Co..

Überschüssige Hautschuppen können die Haarkanäle verstopfen. Das Haar kann nicht mehr herauswachsen und verkapselt sich unter der Haut. Mit einem Peeling, welcher Art auch immer, kannst du eingewachsene Haare und ihre Folgen leichter vermeiden. Zusätzlich wird deine Haut in der Bikinizone straffer und geschmeidiger. Ein hautglättendes Peeling macht diesen Bereich wieder frisch und sorgt dafür, dass wichtige körpereigene Nährstoffe besser hintransportiert werden können. 

  • Eine Frau mit Peelinghandschuh peelt ihr Bein
  • Luffaschwamm für ein Intimpeeling
Ein Peelinghandschuh oder ein Luffaschwamm sind Alternativen zu einem Peeling.

Welche Arten des Peelings gibt es für den Intimbereich?

Peelen kannst du deine Haut im Schambereich auf unterschiedliche Weise. Peeling-Pasten oder Peeling-Cremes haben den Vorteil, dass sie neben der Glättung auch Vitamine und Nährstoffe spenden. Das kann die Haut beruhigen und die Zellerneuerung beschleunigen. Da die Haut an dieser besonderen Stelle zart und empfindlich ist, sollte ein Intimpeeling nur sehr sanfte Zutaten beinhalten. Das gilt nicht nur für Frauen mit sehr empfindlicher Haut.

  • Cremepeelings: Es gibt inzwischen ein sehr breit gefächertes Angebot für spezielle Intimpeelings. Grüner Tee, Aloe-Vera oder Kamille beruhigen die Haut und wirken antientzündlich. Inhaltsstoffe wie Parfüm oder Alkohol haben hier aber nichts verloren. Wenn du willst, kannst du dir aber auch selbst ein Peeling mixen. Dafür brauchst du nur etwas Olivenöl, einen Schleifkörper wie Heilerde, Staubzucker oder Natron. 
  • Der Peelinghandschuh ist eine schnelle und einfache Methode, die Haut zu peelen. Es gibt Naturprodukte aus Viskose, die weder zu grob noch zu fein sind. Allerdings solltest du den Handschuh sorgfältig trockenen, regelmäßig waschen, und auch immer wieder erneuern, wenn du ihn für den Intimbereich verwendest. 
  • Ein Luffaschwamm ist ein reines Naturprodukt und eignet sich besonders gut für den Intimbereich, da er sehr sanft ist. Er besteht aus einem getrockneten Kürbis, der in Afrika wächst. Nach dem Verwenden kannst du ihn mit klarem Wasser gründlich abspülen. Gibst du ihn für 30 Minuten nass in die Mikrowelle, wird er dadurch auch hygienisch sauber, da Bakterien abgetötet werden. Trotzdem solltest du ihn alle zwei bis drei Wochen austauschen.
Peeling auf einer weiblichen Hand.

Eingewachsene Haare und Pickel: Wie oft brauche ich ein Peeling im Intimbereich?

Eine gründliches Body-Scrub in der Bikinizone kannst du regelmäßig anwenden. Ideal ist zwei- bis dreimal die Woche. Der beste Zeitpunkt dafür ist kurz vor dem Rasieren oder der Haarentfernung. Dadurch werden Hautschuppen schon vor der Intimrasur entfernt. Die Haare stellen sich auch auf und sind leichter erreichbar. Das Wachs oder die Zuckerpaste kann die Haare so besser erfassen. Es hilft dabei, Schmutz und Bakterien gründlich zu entfernen, die dann nicht in die offenen Poren gelangen können, die die entfernten Haare hinterlassen. (Das gilt auch für das Rasieren der Haare an den Beinen oder in der Achselhöhle). 

Nach der Intimrasur oder der Haarentfernung solltest du aber kein Peeling machen. Die Haut ist dann zu gereizt und braucht Zeit für die Regeneration. Ein Peeling nach dem Rasieren würde sie nur noch mehr irritieren und es könnten mehr Pickel entstehen. Nach einer Intimrasur oder einem Waxing kannst du deine Haut mit einer Mischung aus Teebaumöl, Lavendelöl und etwas Trägeröl (Olivenöl oder Mandelöl) beruhigen. Das desinfiziert und hat auch einen angenehm kühlenden Effekt. 

Was hilft sonst gegen eingewachsene Haare und Pickel im Schritt?

Folgende Tipps helfen dir ebenfalls gegen eingewachsene Haare und Pickel im Intimbereich nach der Rasur.

  • Saubere Rasierklinge: Wechsle deine Rasierklingen regelmäßig und reinige sie nach der Rasur! Rasierschaum schützt vor Verletzungen durch das Rasieren. Das ist in der Bikinizone wichtig, da es hier mehr Winkel und Hügel gibt als auf den Beinen.
  • Rasieröl: Manche Frauen mögen Rasierschaum nicht, da er die Haut austrocknet. Eine Alternative ist schlichtes Öl zum Rasieren. Du kannst dafür auch einfach Babyöl, Mandelöl oder Kokosöl verwenden. 
  • Weite Kleidung: Enge Hosen können im Schritt für Reibung sorgen und das Entstehen von eingewachsenen Haaren oder Pickeln fördern. Ziehe in der Zeit nach einer Rasur oder Epilation weitere Kleidung an!
  • Achte bei der Unterwäsche auf ein atmungsaktives Material wie Baumwolle! Kunststoff in Textilien kann zu Irritationen führen und das Entstehen von Pickeln und eingewachsenen Haaren begünstigen.