Gute Phasen, schlechte Phasen: Beziehung im Klimawandel

Der Klimawandel mit all seinen Auswirkungen ist in den letzten Jahren spürbare Realität geworden. Die Natur verändert und Jahreszeiten verschieben sich. Trockenphasen sowie stürmische Zeiten haben sprunghaft zugenommen. Dabei ist jedoch nicht nur von Naturphänomenen die Rede. Auch die Gesellschaft wandelt sich, die Atmosphäre wird als kühler und distanzierter wahrgenommen. Das ist auch häufig im Liebesleben so. Es gibt verschiedene Phasen in der Beziehung, die mit den vier Jahreszeiten vergleichbar sind. Sorgen auch Sie für den nötigen Klimawandel im Liebesleben und brechen Sie das Eis des Winters!

Inhalt:

Ein Paar sitzt in einer kühlen Jahreszeit nebeneinander

Vier Phasen: Beziehung profitiert vom Klimawandel

Schlechtes Klima in Beziehungen ist häufig Ursache für Streit und Ärger. Äußere sowie innere Einflüsse haben große Auswirkung auf unser Empfinden. Beruf, Familie und Kinder sind genauso zentrale Themen wie Ängste und Bedürfnisse. Außerdem darf nicht vergessen werden, dass Wahrnehmung subjektiv ist. So sind manche Themen für den einen von großer Relevanz, für den anderen eher weniger. Die unterschiedliche Interpretation und subjektive Bedeutsamkeit dieser ist in Beziehungen häufig Auslöser von Konflikten und einer liebestechnischen Eiszeit.

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Bei Liebespaaren kann der Sturm des Klimas besonders heftig sein, da in Beziehungen viele Emotionen im Spiel sind. Auch das Paartherapeuten-Paar Ute und Hans Giffey weiß: „Es gibt immer zwei Wirklichkeiten. Es ist die Kunst einer Liebesbeziehung, die Wirklichkeit des anderen zu erfühlen oder zu begreifen.“ Es sei wichtig, die Sichtweise des anderen zu verstehen, denn dann löse sich das Konfliktpotential auf. Was übrig bleibt, seien nur mehr zwei verschiedene Wirklichkeiten, die parallel existieren dürfen und auch sollen.

Ute und Hans Giffey wissen, dass es sehr wichtig ist, wie Themen behandelt werden. Fühlen sich Menschen gestresst und unter Druck, handeln sie meist nicht empathisch und das Beziehungsklima leidet darunter. Eine Herbst-Winter-Stimmung ist angebrochen. Die gute Nachricht lautet dabei allerdings: Besonders Paare haben die Möglichkeit, rasch und direkt in dieses Beziehungsklima einzugreifen. Gelingt der emotionale Klimawandel, bricht eine neue, glückliche Zeit des Frühlings und Sommers an.

Ein glückliches Paar sieht lächelnd zum Himmel

Die vier Jahreszeiten in Beziehungen

Die Beziehungsarchitekten Ute und Hans Giffey haben in den vergangenen 30 Jahren vielen Paaren professionelle Begleitung bieten können. Geborgenheit, Liebe, Sicherheit aber auch Freiraum für persönliche Entwicklungen sind zentrale Themen einer glücklichen Liebesbeziehung. Nur so kann sich ein warmes, herzliches Klima einstellen. Laut Buchautor Gary Chapman sind folgende Merkmale für das jeweilige Beziehungsklima wesentlich:

  • Winter: Die Stimmung in Beziehungen ist kalt, bitter und unfreundlich. Pessimismus und das Negative sind vorherrschend und die Gefühle sind geprägt von Einsamkeit, Wut und Enttäuschung. Mann und Frau leben nebeneinander ohne Solidarität vor sich hin.
     
  • Frühling: Das Beziehungsklima taut auf, Paare gehen offenherzig, zärtlich und führsorglich miteinander um. Gute Kommunikation wird gepflegt und Freude sowie Optimismus bestimmen die Phase der Beziehung.
     
  • Sommer: Die Träume des Frühlings gehen im Sommer in Erfüllung. Mann und Frau stärken sich gegenseitig und entwickeln ein intensives Zusammengehörigkeitsgefühl. Sie schenken sich gegenseitiges Vertrauen und sind glücklich und zufrieden.
     
  • Herbst: Verunsicherung und Schuldzuweisungen machen sich breit. Mann und Frau gehen zunehmend getrennte Wege, häufig fühlt sich einer der beiden vernachlässigt. Niedergeschlagenheit, Angst und Traurigkeit sind Charakteristika des Herbstes. 

Probieren Sie es doch selbst aus! Wir haben hier für Sie den Jahreszeitentest sowie eine ausführliche Beschreibung der Beziehungs-Jahreszeiten zum Download.

Der Experte dahinter
Hans und Ute Giffey, Paartherapeuten, Linz

Giffey Ute und Hans

Als Psychotherapeuten und Supervisor geben Ute und Hans Giffey in ihren Angeboten in Linz (Oberösterreich) Entwicklungsimpulse, um das „Unternehmen Partnerschaft“ neu zu gestalten.