Warum Massage einfach gut tut – über Techniken und Wirkung

Die Massage zählt zu den beliebtesten Verfahren, um dem Körper bei Unwohlsein, Verspannung oder Stress Gutes zu tun. Schon seit Jahrhunderten vertrauen Menschen auf die Vorteile der Massage. Im Lauf der Zeit entwickelten sich unterschiedliche Massagetechniken und die Anwendungsgebiete wurden immer weitreichender. Erfahre nun mehr über Massagetechniken und deren Wirkung.

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Wirkung der Massagetechniken: Wie wirken Massagen?

Die Wirkung der Massage ist von Massagetechnik zu Massagetechnik unterschiedlich, wobei sie nicht nur die berührten Körperstellen und Muskeln betrifft, sondern den gesamten Organismus und die Psyche belebt. Die Wirkungsweisen der Massage reichen von der Verbesserung der Durchblutung über Entspannung der Muskulatur bis hin zum Lindern von Schmerzen. Selbst Stress kann durch Massagen gelöst werden oder lässt sich durch einige gezielte Handgriffe verringern. Ebenso kann bei der Massage durch Reflexzonen direkt auf innere Organe eingewirkt werden.

Hinsichtlich der Wirkung von Massagen unterscheidet man zwischen örtlicher und allgemeiner Wirkung. Während die örtliche Wirkung der Massage eher die Hautoberfläche betrifft, geschieht die allgemeine Wirkungen über das vegetative Nervensystem, wodurch das gesamte Wohlgefühl gesteigert wird und schlussendlich auch zur Entspannung beiträgt.

Hinsichtlich der Massageart unterscheidet man verschiedene Formen:

Dabei unterscheidet man auch hinsichtlich der Wirkung der Massage zwischen der örtlichen und der allgemeinen Wirkung. Während die örtlichen Wirkungen eher die Hautoberfläche betreffen, geschehen die allgemeinen Wirkungen über das vegetative Nervensystem, wodurch das gesamte Wohlgefühl gesteigert wird, indem sämtliche Funktionskreise und Systeme des Körpers beeinflusst werden. Wird die Behandlung auf einen Körperteil beschränkt, spricht man von Teilkörpermassage. Anders hingegen werden bei der Ganzkörpermassage mehrere Körperregionen massiert.

Wer führt Massagen durch?

Die Massage bietet nicht nur einen hohen Entspannungs- und Wohlfühlfaktor, sondern wird aufgrund ihrer Wirkung auch als Therapie eingesetzt. Während die klassische Massage dem körperlichen Wohlbefinden des Klienten dient, wird die medizinische Massage grundsätzlich therapiebegleitend eingesetzt und darf nur auf von ausgebildeten Masseuren durchgeführt werden. 

Eine klassische Massage setzt sich aus fünf Griffen zusammen, die in einer festgesetzten Reihenfolge durchgeführt werden. Damit Massagen zum gewünschten Erfolg führen, ist es wichtig, dass der Masseur diese Technik erlernt:

  • Das Streichen über bestimmte Körperpartien wie Halsbereich oder Schulter bei einer Massage bezeichnet man als Effleurage.
  • Etwas weiter unter die Haut reicht die Behandlung mit der Petrissage. Dabei werden bei beim Massieren die behandelten Körperstellen per Hand geknetet und gewalkt, sodass Gewebe und Muskulatur erreicht werden.
  • Ein weiterer Massagegriff ist die Friktion. Hierfür werden Hautoberfläche und darunter liegende Körperteile mit kreisenden Bewegungen gerieben.
  • Das Klopfen des Masseurs auf bestimmte Partien des Körpers bezeichnet man als Tapotement.
Eine Frau bei einer Hot Stone Massage

Was ist die klassische Massage?

Die klassische Massage wird häufig als schwedische Massage bezeichnet und gilt als bekannteste Massageform. Die klassische Massage wird bei Verspannungen der Muskeln, Verhärtungen oder Problemen mit dem Bewegungsapparat, bei Wirbelsäulen-Syndromen oder posttraumatischen Veränderungen eingesetzt und kommt zum Beispiel bei Problemen der Muskulatur in Nacken, Schulter oder Rücken gerne zum Einsatz.

In Form einer manuellen Therapie sorgt das Massieren für eine mechanische Beeinflussung von Gewebe und Organen unter der Haut und fördert somit eine lokale Steigerung der Durchblutung, wirkt auf die Muskeln ein und löst so auch die Verspannung des Klienten. Die Technik der klassischen Massage kommt vor allem bei Schmerzen im Rücken oft zum Einsatz.

Eine besondere Bedeutung kommt der Fußreflexzonenmassage zu, die ebenfalls zur klassischen Massage zählt. Durch eine Hand- oder Tretmassage an unterschiedlichen Zonen der Fußsohle soll der Masseur auf bestimmte Organe oder Körperteilen einwirken. 

Traditionelle Thai-Massage als Alternative?

Etwas abweichend von der klassischen Massage zeigt sich die traditionelle Thai-Massage. Die traditionelle Thai-Massage ist eine Massage, bei der durch Streckpositionen, Dehnbewegungen, Gelenksmobilisationen und Druckpunktmassagen ähnlich wie bei Yoga zehn ausgewählte Energielinien bearbeitet werden. Diese Energielinien (Meridiane) beruhen bei der Thai-Massage auf dem ayurvedische System. Übt man Druck auf diese Meridiane aus, sollen körperliche Probleme wie Schwindel, Rückenschmerzen oder Verstopfung gelindert werden. Deshalb werden bei der Thai-Massage die Energielinien im Körper über sanfte Dehnung und mit dem rhythmischen Druck von Hand, Daumen, Knie, Ellenbogen und Fuß mit steigender Intensität massiert. Die Thai-Massage erfreut sich aufgrund ihrer Wirkung im deutschsprachigen Raum stetig steigender Beliebtheit.

Zwei Frauen führen die Massagetechnik Thai Massage durch

Shiatsu, Hot Stone Massage und Co.

Neben der klassischen Massage oder Thai-Massage gibt es noch weitere Massagetechniken, die zur Behandlung von Verspannungen oder Schmerzen in der Muskulatur angewandt werden. Zu diesen Formen der Massage zählen unter anderem die Hot Stone Massage oder die TCM Massage Tuina, bei der das Massieren nach alter chinesischer Medizin erfolgt und Ähnlichkeiten zur Thai-Massage aufweist. Neben der Ayurveda-Massage oder der Shiatsu-Massage gibt es erotische Massagen wie die Tantra Massage. Diese Technik dient dazu, Lustempfindung am ganzen Körper zu erfahren.

Akupunkturmassage

Die Akupunkturmassage geht von dem Glauben aus, dass die Lebenskraft und Lebensenergie aus der Yin und Yang Energie zusammengefügt ist. Schon chinesische Ärzte erkannten vor über 4000 Jahren, dass es wichtig ist, dass die Lebensenergie Chi in ausreichendem Maße in unserem Körper vorhanden ist. Zur Gesundheit trägt das Vorhandensein von gleich viel Chi in unserem Inneren und an der Oberfläche unseres Körpers bei. Bei Energieflussstörungen wird der Körper jedoch aus seinem Rhythmus gebracht, das heißt, es kommt zu einem Ungleichgewicht des Fülle-Leere-Zustandes und dies macht sich in Form von körperlichen Beschwerden bemerkbar.

Als Behandlung verwendet man bei der Akupunkturmassage ein Stäbchen, mit dem man den Verlauf der Meridiane nachzieht und somit die Energie wieder zum Fließen bringt. Auch eine punktuelle Stimulation ist möglich. Anders aber als bei der Akupunktur kommen hier keine Nadeln zum Einsatz und die Behandlung kann von ausgebildeten MasseurInnen durchgeführt werden.

Lymphdrainage

Ziel einer Lymphdrainage ist die Förderung des Lymphabflusses durch sanfte, druckarme Bewegungen. Nach der Massage erlebt man ein Gefühl von Leichtigkeit und außerdem wird das Immunsystem gestärkt. Auch bei medizinischen Zwecken kommt diese Art der Massage zum Einsatz: Nach Operationen oder chronischen Entzündungen, also wenn Menschen an lokalen Lymphstauungen leiden, hilft die sanfte Massage. Die Lymphgefäße werden dazu angeregt, vermehrt Lymphe abzutransportieren, somit können Stoffwechselprodukte besser ausgeschieden werden.

Vorsicht bei Krebserkrankungen, akuten Entzündungen und akuten Thrombosen! Hier darf diese Methode nicht angewendet werden. Auch ist darauf zu achten, dass man nach der Lymphdrainage viel Wasser zu sich nimmt, um die abgebauten Stoffe gut aus dem Körper spülen zu können.

Viele Massage-Techniken – viele Wirkungen

Wie du siehst gibt es zahlreiche Formen der Massage. Die bekanntesten Massagen sind die klassische Massage und die Thai-Massage, die dich bei Schmerzen, Verspannungen oder Stress unterstützen können. Ebenfalls zur klassischen Massage zählt die Fußreflexzonenmassage, bei der durch das Massieren bestimmter Stellen an der Fußsohle auf Organe oder Stellen im Körper direkt eingewirkt wird. Deinen Körper, aber auch dein Wohlbefinden ins Zentrum stellen Massagen wie die Hot Stone Massage oder die Shiatsu-Massage. Willst du deinen Körper neu spüren oder entdecken, empfehlen sich erotische Massagen wie die Tantra Massage. Jede Massage und dazu gehörende Massagetechnik haben ihre Wirkung und einen positiven Einfluss auf deinen Körper. Hier eine Übersicht über die verschiedenen Massagetechniken: