Warum Massage einfach gut tut

Bereits lange vor Christi Geburt erkannte man die Vorteile der Massage. Darunter versteht man, wenn Haut, Bindegewebe und Muskulatur mechanisch beeinflusst werden, indem Dehnungs-, Zug- oder Druckreize ausgeübt werden. Im weitesten Sinne zählt die Massage zu den ältesten Heilmitteln der Menschheit. Bereits um rund 2600 vor Christus sollen Massagehandgriffe in Verbindung mit gymnastischen Übungen als Teil der Gesundheitslehre und Heilkunst angewendet worden sein. Erst viel später, bereits im 16. Jahrhundert, kamen die unterschiedlichen Massagetechniken wieder zum Einsatz und setzten sich im Laufe der Zeit immer mehr durch. Die Massagegriffe wurden immer spezieller und die Anwendungsbereiche weitreichender. Erfahre hier mehr über die klassische Ganzkörpermassage sowie die Wirkung der Massagen wie Entspannung der Muskulatur:

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Wie wirken massagen?

Die Wirkung der Massage ist völlig unterschiedlich, wobei sie nicht nur die berührten Körperstellen und Muskeln betrifft, sondern auch den gesamten Organismus und die Psyche. Die Wirkungsweisen reichen von der Verbesserung der Durchblutung über Entspannung der Muskulatur bis hin zum Lindern von Schmerzen. Selbst Stress wird durch Massagen gelöst oder lässt sich durch einige gezielte Handgriffe verringern.

Hinsichtlich der Massageart unterscheidet man verschiedene Formen:

Unerheblich, welche Form angewandt wird, wird auf zwei unterschiedliche Arten versucht, durch die Behandlung von Gelenken und Muskulatur Linderung der Beschwerden des Betroffenen zu erreichen. Die traditionelle Massage wird häufig auch als schwedische Massage bezeichnet. Sie beruht auf der seit Jahrzehnten weltweit verbreiteten Grifftechnik und gilt als die bekannteste Massageform. Sie wird bei Verspannungen der Muskeln, Verhärtungen oder Erkrankungen des Bewegungsapparates, bei Wirbelsäulen-Syndromen oder posttraumatischen Veränderungen eingesetzt und kommt zum Beispiel bei Problemen der Muskulatur in Nacken oder Schulter gerne zum Einsatz. In Form einer manuellen Therapie sorgt das Massieren für eine mechanische Beeinflussung von Gewebe und Organen unter der Haut.

Dabei unterscheidet man auch hinsichtlich der Wirkung der Massage zwischen der örtlichen und der allgemeinen Wirkung. Während die örtlichen Wirkungen eher die Hautoberfläche betreffen, geschehen die allgemeinen Wirkungen über das vegetative Nervensystem, wodurch das gesamte Wohlgefühl gesteigert wird, indem sämtliche Funktionskreise und Systeme des Körpers beeinflusst werden. Wird die Behandlung auf einen Körperteil beschränkt, spricht man von Teilkörpermassage. Anders hingegen werden bei der Ganzkörpermassage mehrere Körperregionen massiert.

Eine besondere Bedeutung kommt der Fußreflexzonenmassage zu. Dabei erfolgt die Behandlung von bestimmten Organen oder Körperteilen durch die Massage der Fußreflexzonen, da einzelne Körperteile unterschiedlichen Zonen an der Fußsohle oder am Fußrist zugeordnet werden. Die Behandlung erfolgt durch Hand- oder Tretmassage.

Etwas abweichend von der klassischen Massage zeigt sich die Thai Massage. Durch die Kombination von Yoga und massierenden Bewegungen sollen bei dieser Form der Ganzkörpermassage durch Streckpositionen, Dehnbewegungen, Gelenksmobilisationen und Druckpunktmassagen zehn ausgewählte Energielinien bearbeitet werden. Diese werden über sanfte Dehnung und mit dem rhythmischen Druck von Hand, Daumen, Knie, Ellenbogen und Fuß mit steigender Intensität bearbeitet.

Wer macht die Massage?

Die Massage bietet nicht nur einen hohen Entspannungs- und Wohlfühlfaktor, sondern wird aufgrund ihrer Wirkung auch für therapeutische Zwecke eingesetzt. Während die klassische Entspannungsmassage dem körperlichen Wohlbefinden des Behandelten dient, wird die medizinische Massage grundsätzlich therapiebegleitend eingesetzt und darf nur auf von ausgebildeten Masseuren durchgeführt werden. Hierfür sind in der Regel mehrere Massagesitzungen erforderlich, die auf ärztliche Anordnung hin verschrieben werden. Alleine in Wien bieten dutzende Institute medizinische Massagen an.

Eine klassische Massage setzt sich aus fünf Massagegriffen zusammen, die in einer bestimmten Reihenfolge durchgeführt werden. Damit Massagen zum gewünschten Erfolg führen, ist es wichtig, dass der Masseur diese Massagetechniken beherrscht. Das Streichen über bestimmte Körperpartien wie Halsbereich oder Schulter bezeichnet man als Effleurage, den sanftesten Massagegriff. Etwas weiter unter die Haut reicht die Behandlung mit der Petrissage. Dabei werden bei der Massage die behandelten Körperstellen geknetet und gewalkt, sodass Unterhautgewebe und Muskeln erreicht werden. Von oben wird Druck auf die zu behandelnden Körperstellen ausgeübt. Ein weiterer Massagegriff ist die Friktion. Hierfür werden Hautoberfläche und darunter liegende Körperteile mit kreisenden Bewegungen gerieben. Hacking oder Cupping zählen zum Massagegriff Tapotement. Darunter versteht man das Klopfen auf die Massagebereiche.

Eventuell diverse Massagehilfsmittel kommen bei der Vibration zum Einsatz. Mit zum Beispiel Hot Stones, das unter anderem das Aukang Vitalzentrum in Wien anbietet, oder anderen Massagegeräten werden die verschiedenen Bereiche des Körpers in schnelle Schwingungen versetzt. Das Klopfen als Massageform ermöglicht zum Beispiel auch, dass Schleim in den Bronchien gelöst wird, wodurch das Abhusten erleichtert wird.

Eine Frau bei einer Hot Stone Massage

Werden Massagen professionell durchgeführt, wirken sie sich positiv auf Körper und Geist aus. Durch die geschulten Handbewegungen und Massagegriffe entsteht eine Wärme, durch die sich Verspannungen etc. lösen. Das wirkt sich auch auf die Rezeptoren aus, wodurch die Spannungen im Muskel abnehmen, die Durchblutung gefördert wird und somit mehr Sauerstoff im Körper zur Verfügung steht. Stoffwechsel und Lymphfluss werden durch die Massage angeregt. Der Effekt der psychischen Entspannung nach einer Massage wird durch die Endorphine erreicht, die durch die verschiedenen Massagegriffe ausgestoßen werden. Durch Öle, Aromaöle und Duftöle lässt sich der positive Effekt von Massagen für die behandelte Person steigern.

Welche Massagen gibt es? Massage in Wien boomt

Wie in allen größeren Städten Österreichs, z. B. Linz und Salzburg, erfreuen sich auch in Wien Massagen und somit die Massageinstitute einer wachsenden Beliebtheit. Diese Wellnessangebote werden nun auch zunehmend von Hotels in Spa Bereichen und in Thermen angeboten. Dabei ist die Auswahl der Massagen mittlerweile riesengroß:

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