Unverzichtbare Schutzbarriere: Mikrobiom der Haut aufbauen leicht gemacht

Das Haut-Mikrobiom ist eine wichtige Schutzbarriere. Es besteht aus Milliarden von guten und schlechten Bakterien, die sich gegenseitig beeinflussen und den Körper vor schädlichen Einflüssen schützen. Hier erfährst du, was passiert, wenn dieses Mikromilieu aus den Fugen gerät und wie innovative Pflegeprodukte mit Probiotika ein gesundes Hautgefühl unterstützen können.

Was ist das Mikrobiom der Haut und warum sollte man es aufbauen?

Die Haut ist das größte Organ des Menschen und darauf ist ganz schön etwas los. Auf den beinahe zwei Quadratmetern Fläche tummeln sich bis zu 7 Milliarden Bakterien, Viren und Pilze, die gemeinsam das Mikrobiom, die Hautflora, bilden. Diese Mikroorganismen sind dazu da, ähnlich wie das Mikrobiom des Darms, unseren Körper vor schädlichen Stoffen, Bakterien, Viren und anderen Krankheitserregern abzuschirmen. Die Hautbarriere hilft also dem Immunsystem, den Körper des Menschen zu schützen.

Das Mikrobiom der Haut ist ähnlich individuell zusammengesetzt wie ein Fingerabdruck. Dennoch müssen sich "gute" und "schädliche" Mikroorganismen in der Waage halten, um einen gewissen Hautschutz zu gewährleisten und so zu verhindern, dass Krankheitserreger in den Körper eindringen können. "Studien haben festgestellt, dass bei Menschen mit Hautkrankheiten eine Störung des Gleichgewichts der Bakterien vorliegt", erklärt Beauty-Expertin Hannelore Thoma von JANSSEN COSMETICS. Sie ist verantwortlich für die Entwicklung und Anwendung der probiotischen Hautpflegelinie von JANSSEN COSMETICS. Die Hautgesundheit ist deshalb so wichtig, da unser Immunsystem schwer gefordert ist, wenn das Haut-Mikrobiom nicht richtig arbeitet.

Frau und Mädchen bauen mit Kosmetik ihr Hautmikrobiom auf

Wann ist das Haut-Mikrobiom gestört?

Das Haut-Mikrobiom kann durch innere und äußere Einflüsse gestört werden. Stress oder UV-Belastung sowie zu häufiges Waschen oder die Pflege mit den falschen Produkten können das Mikrobiom schädigen. Wenn sich "schlechte" Bakterien wie der Staphylococcus aureaus auf der Haut ausbreiten und Überhand nehmen, gerät das Gleichgewicht zwischen den Mikroorganismen durcheinander.

Aktuelle Studien haben bereits einen Zusammenhang zwischen Hautkrankheiten wie Akne, Neurodermitis oder Ekzemen und einem gestörten Säureschutzmantel bzw. einem gestörten Milieu an der Hautoberfläche entdeckt. Erste Anzeichen für ein Ungleichgewicht des Hautmilieus können sein:

  • trockene Haut
  • Empfindlichkeiten
  • Rötungen
  • Entzündungen
  • Ekzeme
  • Allergien
Grafik zeigt Hautprobleme einer Frau

Wie kann man die Haut vor schädlichen Einflüssen schützen?

Folgendes kannst du für ein gesundes Hautmilieu tun:

  • Luftverschmutzung schadet dem Hautmilieu, weil es die Poren verstopfen kann. Am wichtigsten ist es, beim Waschen auf milde und pH-neutrale Duschgele und Seifen zu setzen. Unser Haut-pH liegt im sauren Bereich, zwischen 5,5 und etwa 6. Das saure Milieu schützt vor der Ausbreitung von Krankheitserregern. Gerade in Zeiten, in denen du deine Hände viel und oft wäschst, solltest du auf milde und pH-neutrale Seifen achten.
  • Wenn du in die Sonne gehst, solltest du auf einen adäquaten UV-Schutz nicht verzichten. Denn UV-Licht schädigt die Hautzellen und Gewebe. Übrigens ist UV-Schutz auch bei bedecktem Himmel sinnvoll, denn UV und infrarote Strahlen dringen auch durch die Wolken.
  • Auf regelmäßige Solarium-Besuche solltest du verzichten.
  • Die trockene Luft von Klimaanlagen und Heizungen trocknet auch das Hautmilieu aus.
  • Genieße Alkohol nur in geringen Maßen und verzichte am besten ganz auf Zigaretten. Denn diese Stoffe setzen, ähnlich wie UV-Licht, freie Radikale in deinen (Haut)zellen frei. Diese freien Radikale sind aggressive Sauerstoffmoleküle, die Zellstrukturen angreifen können und die Zellen damit schneller altern lassen und für eine vorzeitige Hautalterung verantwortlich sind.

Wie kann man das Mikrobiom der Haut aufbauen?

"Mikrobiotische Hautpflege nutzt in diesem Fall die positiven Eigenschaften von Probiotika für die Haut", erklärt Hannelore Thoma. "Diese Bakterien, die etwa in der Milchsäure enthalten sind, können das Mikrobiom der Haut auf ganz natürliche Art stärken." Damit kann die Hautbarriere aufrechterhalten und die Schutzfunktion der Hautflora unterstützt werden.

"Probiotische Hautpflege ist im Gegensatz zu probiotischen Produkten für den gesunden Darm noch relativ neu", weiß Hannelore Thoma. Denn die Probiotika, die eine positive Wirkung auf die Hautflora haben, werden in der Hautpflege erst seit kurzem eingesetzt. Erst jetzt hat man herausgefunden, dass wichtige Ursachen von Hautirritationen und Krankheiten wie Entzündungen, Rosacea oder beispielsweise Neurodermitis unter anderem in einem gestörten Mikrobiom liegen. Diese guten Mikroorganismen will man mit der Pflege stärken, damit die "schlechten" Mikroorganismen nicht Überhand nehmen. Mit einer guten probiotischen Hautpflege kannst du dein Immunsystem deshalb sehr gut unterstützen. Dabei ist es aber wichtig, nicht nur auf die Hautflora zu schauen, sondern auch die Darmflora zu beachten.

Kann eine gesunde Ernährung für ein gesundes Hautmilieu sorgen?

Etwa 80 % unseres Immunsystems werden über den Darm gesteuert. Deshalb ist es auch mindestens so wichtig, auf die Zusammensetzung des Mikrobioms des Darms zu achten. Eine gesunde Ernährung mit viel frischem Gemüse, Obst, Vollkornprodukten und wenig verarbeiteten Lebensmitteln ist demnach nicht nur wichtig für das Mikrobiom des Darms, sondern gleichzeitig wertvoll für das Haut-Mikrobiom.

Vitamine spielen für das Haut-Mikrobiom eine sehr wichtige Rolle.

  • Vitamin A unterstützt bei der Erneuerung der Hautzellen,
  • Vitamin C hilft bei der Kollagenbildung, das für die Elastizität besonders wichtig ist. Es steckt vor allem in Beeren, Zitrusfrüchten, aber auch in grünem Gemüse wie Kohl.
  • Dazu brauchst du noch Vitamin E aus beispielsweise Getreiden, Nüssen, Avocado, Fisch und Eiern, das hilft, deine Hautzellen vor negativen Umwelteinflüssen abzuschirmen.

"Darm und Haut arbeiten eng zusammen. Bei Hauterkrankungen sollte man also eventuell auch über eine Darmsanierung nachdenken", so Hannelore Thoma. "Die probiotische Hautpflege ist übrigens für jeden Hauttyp und für jedes Alter geeignet, da es die Regenerationsfähigkeit unterstützt." 

Ernährung für ein gesundes Hautmikrobiom
Anzeige

Mit welchen Hautpflegeprodukten lässt sich das Mikrobiom aufbauen?

"Wir haben die Anti-Pollution und Probiotics-Produkte von JANSSEN COSMETICS, die davor schon sehr gut waren, mit weiteren Probiotika und Blue-Light-Filtern sogar noch besser gemacht", so Chef-Entwicklerin Hannelore Thoma.

Von JANSSEN COSMETICS gibt es etwa die Probiotics Anti-Pollution Cream 50 ml. Sie kann das Mikrobiom der Haut schützen und wirkt wie ein Schutzschild gegen negative Umwelteinflüsse. Schäden und Reizungen durch Feinstaub und andere Umweltstressoren können so gemildert werden. Auch die digitale Hautalterung, die vor allem durch das blaue Licht von Computer, Tablet oder Handy vorangetrieben wird, kann durch eine gestärkte Hautbarriere gemindert werden. Dazu musst du die Cremen entweder morgens oder abends auf die Haut auftragen. Sie stärkt den Säure-Schutzmantel und wirkt ganze 24 Stunden, weshalb ein mehrfaches Cremen nicht notwendig ist. Durch die Inhaltsstoffe, wie den revolutionären Probiotic-Wirkstoff, Mikroalgenextrakt, Roter Kamelienextrakt, lang- und kurzkettige Hyaluronsäure und vieles mehr, sollen Hauttrockenheit und Irritationen innerhalb von sieben Tagen der Vergangenheit angehören.

Ein weiteres Top-Produkt von JANSSEN COSMETICS ist das Probiotics Pro-Immue Serum. Es kann die hauteigenen Immunzellen stärken und unterstützt damit das Hautmikrobiom. Auch hier sorgt die ganz spezielle Zusammensetzung mit dem Probiotic-Wirkstoff, Mikroalgenextrakt, wirkungsvollen Kohlenhydratkomplexen, lang- und kurzkettigen Hyaluronsäuren und Vitamin E für eine effektive Pflege und Schutz vor Reizungen und Schäden durch Umwelteinflüsse sowie die digitale Hautalterung durch Blue Light.

"Allerdings sollte man sich auf der Suche nach der richtigen Hautpflege immer in professionelle Hände begeben", gibt Hannelore Thoma zu bedenken. Mit Fachkräften in ausgesuchten Kosmetikinstituten ist man hier bestens beraten.



Du willst noch weitere Podcasts entdecken?

Hier findest du weitere interessante Experten-Podcasts

Mehr hören