Warum lässt weiches Wasser Haut besonders strahlen?

Akne, Pickel oder trockene Haut? Dafür gibt es ebenso viele mögliche Ursachen wie auch Methoden, um diese zu bekämpfen. Das natürlichste Hausmittel gegen Hautprobleme jedoch ist reines, weiches Wasser. Wenngleich das Wasser aus unseren Leitungen trinkbar ist, sind Unterschiede in der Qualität der lebenswichtigen Flüssigkeit vorhanden, die unser Hautbild beeinflussen.

Mädchen untersucht ihre Pickel im Spiegel

Leitungswasser für schöne Haut?

60 Prozent des Körpers eines erwachsenen Menschen bestehen aus Wasser, ein Viertel davon befindet sich in unserer Haut, weswegen es wichtig ist, ausreichend zu trinken. Die Gesundheit unseres Körpers und besonders unserer Haut ist, wie eine Studie der Universität Nottingham belegt, stark von unserem Leitungswasser abhängig.

Hartes oder weiches Wasser?

Wenngleich sowohl hartes als auch weiches Wasser als Trinkwasser fungiert, erkennt der menschliche Körper einen Unterschied zwischen hartem und weichem Wasser. Je härter es ist, desto hartnäckiger sind die Kalkablagerungen in Spülbecken und Waschmaschine – und im Gesicht. Diese entstehen durch die hohe Konzentration von Calcium und Magnesium, die sich zu Kalk verbinden. Weiches Wasser hingegen hat nur eine geringe Menge der beiden Elemente und bewirkt daher weniger intensive Ablagerungen.

Die Härte wird in Millimol pro Liter (mmol/l) oder in Grad deutsche Härte (°dH) gemessen. Als weich gilt Wasser mit einem Wert von unter 1,5 Millimol pro Liter oder 4,8 Grad deutsche Härte. Das weichste ist Regenwasser, welches einen Härtegrad von null hat. Zwar ist das Leitungswasser in Europa bedenkenlos trinkbar, doch der Kalkgehalt schwankt je nach Region.

Da der Mensch durch seine Ernährung und beim Trinken jede Woche große Mengen zu sich nimmt, ist es ratsam darauf zu achten, dass der Härtegrad des Wassers nicht zu hoch ist. Damit die Haut frei von Pickeln bleibt, bedarf es reinen Trinkwassers.

Eine Frau lässt Leitungswasser in ein Glas laufen.

Weiches Wasser – Tipp für die Schönheit der Haut

Täglich kommt unsere Haut, besonders das Gesicht, mit Wasser in Berührung. Durch regelmäßiges Trinken und Waschen bemühen wir uns, Hautunreinheiten zu bekämpfen und verwenden dabei zahlreiche Tricks. All diese Mittel gegen Mitesser, Akne, Pickel und verstopfte Poren helfen wenig, wenn das harte Wasser diesen entgegenwirkt.

Denn die in hartem Wasser enthaltenden Mineralien legen sich auf die Haut, wodurch diese trocken und spröde wird. Fehlen die notwendigen Fette und Öle, welche die gesunde Haut auszeichnen, bilden sich minimale Risse, durch die sowohl die im harten Wasser enthaltenen Mineralien als auch Schmutzpartikel eindringen können. Auf diese Weise entstehen leichter Unreinheiten, Pickel und sogar Ekzeme.

Die verwendeten Cremes und Waschmittel dringen durch die zusätzliche Schicht auf der Haut nicht bis an die betroffenen Stellen durch und wirken abgeschwächt. Eine höhere Dosis wird notwendig, um einen vergleichbaren Effekt zu erreichen und z. B. Make-up vollständig abzuwaschen. Bei trockener Haut spannt sich die gereizte Oberfläche, oft geht die Ablagerung von Mineralien wie Calcium und Magnesium zudem mit einem unangenehmen Jucken einher. Da hilft auch viel trinken der Haut nicht mehr.

Auch der durch Sport austretende Schweiß reinigt unreine Haut und spült Verschmutzungen aus den Poren. Sind diese durch Kalk verstopft, werden Pickel verstärkt, jedoch nicht die Akne vermindert. Reines Wasser unterstützt den natürlichen Reinigungsprozess.

Weiches Wasser reinigt die Haut und lässt zu, dass die verwendeten Mittel bis zu den entsprechenden Stellen durchdringen. Selbst beim weit verbreiteten Problem Orangenhaut kann es helfen. Die Haut im Gesicht und am Körper wirkt gesund, erfrischt und fühlt sich samtig weich an.

Eine Verbesserung des Hautbildes ist schon nach geringer Zeit sichtbar. Akne und Pickel verschwinden leichter, das Gesicht strahlt und die Haut ist einfach schön. Auch das Wasser, welches wir trinken und durch die Ernährung zu uns nehmen, wirkt sich auf die Haut aus. Viel zu trinken hilft der Haut, die notwendige Feuchtigkeit zu erhalten, die für schöne Haut unerlässlich ist. Wer genügend reines Wasser trinkt, hat weniger Pickel und stärkt seinen Körper.

Frau wäscht sich das Gesicht mit weichem Wasser

Welches Trinkwasser fließt in Deiner Leitung?

Um das herauszufinden, gibt es einige einfache Mittel. Hier findest Du eine Übersicht über die Wasserhärte in Deiner Region. Die Internetseite Deines Wasserversorgers gibt weiteren Aufschluss. Diese beinhaltet auch Informationen über Verschmutzungen, die beispielsweise durch die Rohre entstehen.

Der erste Hinweis auf kalkhaltiges Wasser sind starke und schnell entstehende Kalkablagerungen in Küchen und Badezimmer. Vor allem Geräte, in denen Wasser verdampft, wie Kaffeemaschinen und Wasserkocher, bekommen schnell weiße Verkrustungen. Nach einem Wechsel des Wohnortes ist auch eine Veränderung der Haut, also Pickel oder entstehende Akne, ein Hinweis. Oft schmeckst Du den Unterschied auch beim Trinken.

Was tun für reines Wasser?

Eine immer beliebter werdende Option ist die Installation eines Wasserfilters. Ergänzend wirksam für die Gesundheit ist ein Filter, der noch vor dem Verteiler angebracht ist, die Flüssigkeit von Kalk und anderen Verunreinigungen befreit, die dem Körper schaden.

Da auch (chemische) Schadstoffe aus dem Boden oder den Rohren ein Problem für reine Haut darstellen und Akne oder Pickel verursachen, ist ein Filter, der auf unterschiedlichen Ebenen wirksam ist, empfehlenswert. Ein Anbieter für diese Produkte ist z. B. Top Aqua. Damit Du und Deine Familie reines Wasser trinken könnt, wird dieses vor dem Herausfließen aus der Leitung vielfach gefiltert.

Reines Wasser schmeckt nicht nur besser, es ist ein wichtiger Bestandteil gesunder Ernährung und ein heißer Tipp für die Vermeidung von Pickeln, Akne und trockener Haut. Der erste Schritt zu schöner Haut führt nicht über teure Kosmetika und viel Chemie, sondern über weiches, reines Wasser. Ohne viel Aufwand wird das Gesicht von Akne befreit und die Qualität des Trinkwassers erhöht.

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Dieser Artikel wurde in Zusammenarbeit mit TopAqua erstellt.

Wichtiger Hinweis: In diesem Beitrag werden nur allgemeine Hinweise gegeben, er stellt keine Grundlage für eine Selbstdiagnose dar! Bitte jedenfalls einen fachkundigen Arzt zu Rate ziehen.

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