Keine Hoffnung mehr? So gewinnst du deine Zuversicht zurück

Du versuchst, einen Job zu finden und nach viel zu vielen Vorstellungsgesprächen bist du immer noch arbeitslos. Du hattest eine Reihe schrecklicher Verabredungen und bist überzeugt, dass du nie deine große Liebe finden wirst. Du leidest unter den Symptomen einer schweren Krankheit und nichts scheint zu helfen. Und so hast du keine Hoffnung mehr. Wenn du jetzt gerade schwierige Zeiten durchmachst, können dir die folgenden vier Hinweise helfen, verlorene Hoffnung zurückzugewinnen.

Eine Frau hat keine Hoffnung mehr und liegt am Bett

Die Gründe: Warum hast du keine Hoffnung mehr?

Darüber nachzudenken, was es einem bringt, keine Hoffnung mehr zu haben, klingt auf den ersten Blick wie eine seltsame Übung. Ob du ein Patient mit einer schweren Erkrankung bist, eine depressive Episode hast oder unter einer psychischen Erkrankung leidest, die Antwort wird für gewöhnlich immer lauten: "Ich gewinne natürlich nichts. Ich will mich nicht so fühlen."

Im Rahmen deiner Therapie oder mit etwas Geduld wirst du vielleicht entdecken, dass das Gefühl der Hoffnungslosigkeit dich davor schützt, enttäuscht zu werden. Wenn ein Patient mit einer lebensbedrohenden Erkrankung nichts Gutes erwartet, braucht er sich keine Sorgen zu machen, enttäuscht zu werden, wenn die Behandlung nicht anschlägt. Hoffnungslos im Angesicht einer Lebenskrise zu sein, kann einen auch dazu verleiten, sich in Ordnung zu fühlen, wenn man keine Maßnahmen ergreift, um diesen Zustand zu beenden. So etwas kann dann schnell in einer schweren Depression enden.

Was sind die Ursachen einer schweren oder klinischen Depression?

Die schwere oder klinische Depression hat unterschiedliche Ursachen und Symptome. Zwischen 20 und 25 Prozent der Menschen sind irgendwann in ihrem Leben davon betroffen. Manche Menschen brauchen eine Therapie, um sich nicht in Hoffnungslosigkeit zu verlieren. Andere finden eigene Wege, um mit der Erkrankung umzugehen. Häufig tritt diese Krankheit auch in Form einer Altersdepression auf. Einige mögliche Ursachen dafür sind:

  • Gehirnchemie,
  • Hormone,
  • vererbte Charaktereigenschaften,
  • Medikamente oder Psychopharmaka,
  • traumatische Ereignisse,
  • Missbrauch von Drogen und Medikamenten.

Situative, schwere Depressionen sowie auch Altersdepressionen haben ähnliche Symptome. 

Welche Symptome könnten auf eine schwerwiegende psychische oder physische Erkrankung hinweisen?

Jeder Mensch kann und wird im Leben mal die Hoffnung verlieren. Das bedeutet nicht gleich, dass man als Patient in Therapie gehen muss oder eine schwere Krankheit hat. Verlorene Hoffnung kann jedoch zu Zuständen führen, die eine Behandlung erforderlich machen, weil diese Krankheit nicht von allein vergeht. Wenn mehrere der folgenden Dinge auf dich zutreffen, und das schon länger der Fall ist, solltest du dich zumindest mit dem Gedanken einer Therapie beschäftigen, bevor die Krankheit weitere Bereiche deines Lebens in Mitleidenschaft zieht:

  • du fühlst dich traurig, verloren oder wertlos;
  • hast allgemeine Gefühle von Hoffnungslosigkeit, Pessimismus, Verzweiflung;
  • leidest unter Angstzuständen, Verstimmungen und Einsamkeit;
  • bist leicht reizbar oder frustriert;
  • hast kein Interesse an üblichen Aktivitäten oder Hobbys;
  • bist ständig müde oder hast ein niedriges Energieniveau (körperlich und geistig);
  • leidest unter Unruhe;
  • bist unfähig, dich zu konzentrieren oder Entscheidungen zu treffen; 
  • hast eine schlechte Gedächtnisleistung,
  • leidest unter Schlafschwierigkeiten
  • bemerkst Veränderungen im Appetit.

Beachte bitte, dass Angstzustände unter den Symptomen einer Depression aufgeführt sind. Dennoch sind Angststörungen und Depressionen oder Altersdepressionen nicht dieselbe Krankheit. Aus unklaren Gründen können depressive Patienten jedoch auch eine Angststörung haben oder früher im Leben eine gehabt haben.

Eine Frau hat keine Hoffnung und Medikamente

Können kleine Freuden den Optimismus zurückbringen?

Verlorene Hoffnung im Leben ist ein Dünger für schädliche Emotionen. Studien zeigen, dass die Behandlungen von Patienten, die keine oder wenig Hoffnung haben, regelmäßig schlechter anschlagen. Ähnliches gilt für Patienten, die depressive Episoden durchmachen oder gar unter schweren Depressionen leiden.

Was können solche Patienten also tun, um die Hoffnung auch im Angesicht schwerwiegender Symptome und großer Schmerzen nicht ganz zu verlieren? Dem Kummer mit Mitgefühl begegnen. Indem du dich den Tiefpunkten deines inneren Erlebens stellst, wirst du widerstandsfähiger. Professionelle Sportler behaupten, dass Selbstvertrauen eine Wahl ist, kein Gefühl. Wenn man glaubt, die Hoffnung verloren zu haben und darauf wartet, kommt sie vielleicht nie zurück. Und das ist nicht nur so ein Spruch. Für viele Profispieler gehört positives Denken zum Training dazu. Wenn du also "von der Rolle" bist, beziehe einen psychischen Aspekt deines eigenen Verstandes mit ein, glaube an dich selbst, und denke wie ein Gewinner!

Hast du in der Vergangenheit ähnliche Herausforderungen überwunden?

Wenn wir durch eine herausfordernde Zeit schreiten, ist es ganz natürlich, dass wir von Angst, Selbstzweifeln und pessimistischen Gedanken ergriffen werden. Gerade Patienten, die wegen depressiver Episoden in Behandlung sind, vergessen immer wieder, dass es sich immer unmöglich anfühlt, bis es geschafft ist. Solche Patienten verdrängen gern, dass sie in der Vergangenheit ähnliche Kämpfe überwunden haben. 

Ein einfacher, aber äußerst effektiver Tipp, der dagegen hilft: Schreibe die Ereignisse in deinem Leben auf, bei denen du Hürden überwunden hast und dich über scheinbar unüberwindbare Schwierigkeiten erhoben hast! Beim Aufschreiben der Siege findest du neues Vertrauen in dich selbst und in die unbekannte Zukunft, die vielleicht das Gute bringt und nicht so eine ausweglose Situation ist, wie du sie dir ausmalst.

Wie wäre es mit einer gesunden Flucht, um die Hoffnung wieder zu finden?

Oft laufen wir vor Problemen davon, indem wir uns in selbstzerstörerisches Verhalten flüchten und so eine selbsterfüllende Prophezeiung erschaffen. Doch es gibt gesündere Wege, sich von Problemen zu lösen. Wenn eine Reise zur Selbstfindung unvermeidlich ist – dann verreise einfach! Fahr von Küste zu Küste oder flieg irgendwohin in die Ferne! Schau nach anderen Farben, anderen Landschaften, triff neue Leute auf dem Weg! Wenn alle Hoffnung verloren ist, kann eine Reise helfen, Einsamkeit zu besiegen und das zu finden, was einen motiviert.

Eine Frau macht eine Reise für neue Hoffnung

Keine Hoffnung mehr? Auch dies wird vorübergehen

Du glaubst nicht daran, dass es dir bald wieder besser geht? Oder dass die Behandlung wirksam ist? Oder daran, dass die schweren Zeiten jemals enden und du deine verlorene Hoffnung wiederfindest? Alles im Leben ist vorübergehend. Nach dem Regen kommt die Sonne. Man wird verletzt und die Wunde heilt. Nach der Nacht kommt der Tag. Erinnere dich daran, dass auch dies vergehen wird! Und wenn hellere Zeiten kommen, wird die Belohnung des Daseins noch größer sein. Wenn es keine Hoffnung gibt, lernen wir eine wesentliche Wahrheit über das Leben – es ist ok, manchmal nicht ok zu sein. Die stärksten Menschen sind diejenigen, die nicht aufgeben, wenn sie sich niedergeschlagen fühlen. Bleib geduldig, entschlossen und sei bereit, das Leben neu zu beginnen! Die Hoffnung verlässt dich nie, manchmal fällt sie nur in einen tiefen Schlaf – belebe sie wieder!