Der Kampf am Urlaubsbuffett vs. der Kampf gegen die Urlaubkilos

Urlaubszeit ist Hüftgoldzeit. Man gönnt sich ja sonst nichts und muss sich schließlich für die harte Arbeitszeit kulinarisch verwöhnen und belohnen. Reichliches Zugreifen am Frühstücksbuffet, gemütlicher Cappuccino am Vormittag, Mittags ein leichter Salat und zum Dessert ein wunderbar cremiger Eisbecher, Nachmittags ein verführerisch riechendes Sandwich und abends, ja abends wird gevöllert, weil es schmeckt halt auch so gut und lange gemütlich zusammensitzen ist auch was Schönes, insbesondere wenn man die Dessertvariation zusammen genießen kann. Nach spätestens drei Tagen kann der Bikini schon mal etwas enger wirken (leider kommt das nicht vom Salzwasser) und das weite wallende Kleid wird zum Lieblingskleidungsstück ... wenn man doch aufhören könnte, schließlich hat man dafür bezahlt. ABER es muss nicht sein! Mit ein paar einfachen Tricks kann man der Urlaubskilofalle aus dem Weg gehen und neben einer wunderschönen Bräune auch einen flachen Bauch mit nach Hause nehmen.

Eine Frau geht im Bikini am Strand

Urlaub - Zeit für Erholung

Im Grunde wäre die Urlaubszeit die ideale Zeit, sich seinem Körper Gutes zu tun. Etwas Bewegung, Entspannung und viel erfrischendes Obst und Gemüse. Meist urlaubt man in Gebieten, wo köstliches Obst und Gemüse angebaut wird und nirgends schmeckt es so gut, wie quasi frisch geerntet. Natürlich soll man sich den heißverdienten Urlaub nicht mit Kalorienzählen verderben, sondern es sich richtig gut gehen lassen. Ein plausibler Gedanke, aber man kann auch genießen ohne später Reue, wenn man auf ein paar Dinge achtet.

Auf einem Buffet sind verlockende Gerichte

Tipps gegen die Urlaubskilos

Hier die ROHGENUSS Tipps für den kulinarisch-gesunden Urlaub:

All-Inklusive-Urlaube verleiten zum übermäßigen Ausprobieren. Das Buffet ist randvoll gefüllt und man kann sich vor lauter Leckereien nicht entscheiden und isst letztendlich von jedem etwas und das ist leider viel zu viel. Hier kann man sich selbst überlisten, wenn man sich nur für ein Gericht entscheidet und die weiteren an den anderen Tagen ausprobiert. So entkommt man der „Gefahr“, mit kleinen „Häppchen“ zwei bis drei Hauptgerichte zu vertilgen. Weil, je größer die Auswahl, desto größer das Essvolumen.

Mein persönlicher Tipp heißt: Finger weg von All-Inklusive-Urlauben ... kein Buffet und ich buche auch gerne ohne Frühstück. So isst man viel bedachter und lässt vielleicht die ein oder andere Mahlzeit aus, weil man im Grunde eh keinen Hunger hat bzw. nicht das Essen im Tagesmittelpunkt steht.

Wenn es dann doch die Buffetvariante geworden ist, empfehlen sich folgende Tipps:

  • Es muss nicht der cremige Cocktail schon am Nachmittag sein. Die Freude darauf, kann man sich bis zum Abend ganz groß machen. So ein Cocktail mundet doch viel mehr, wenn die Sonne unter geht.
  • Das Frühstück lieber mit einem Müsli zu Obst und im idealfall Leinsamen oder ähnlichem beginnen und das Weißbrot inkl. kleiner Plunder links liegen lassen.
  • Auch Mittags Finger weg von Appetithäppchen wie eingelegtem Gemüse oder dem Brotkorb. Das nimmt den Appetit auf die leckere Hauptspeise und füllt den Magen.
  • Vor dem Hauptgang eine große Schüssel Salat (selbst abgemacht) stillt den größten Gusto und senkt Heißhungerattacken.
  • Wenn man nicht auf das Dessert verzichten möchte, lässt man die Hauptspeise weg und gönnt sich eine große Vorspeise mit vielen frischen Komponenten.

Wenn man sich an den ein oder anderen Tipp hält, steigt das WOHLBEFINDEN und man fühlt sich fit und vital – ein Idealzustand für den Urlaub!

Nur auf der Liege zu liegen ist neben langweilig auch nicht sonderlich gesundheitsfördernd, weil Wohlbefinden auch Bewegung mag. Ein langer Spaziergang am Strand, Wassergymnastik im Pool oder ein schneller Abstecher ins hoteleigene Fitnesscenter benötigt nicht viel Zeit und der Körper wird es danken. Zudem macht Sport mit der Familie und Freunden doppelt Spaß.

In diesem Sinne wünscht ROHGENUSS einen wunderschönen Urlaub und nie vergessen: ROH ROCKT auch in den Ferien

Beine hängen entspannt über einem See

Autorin: Mag. Michaela Russmann

Wichtiger Hinweis: In diesem Beitrag werden nur allgemeine Hinweise gegeben, er stellt keine Grundlage für eine Selbstdiagnose dar! Bitte jedenfalls einen fachkundigen Arzt zu Rate ziehen.