Kurkuma: Wirkung auf Gesundheit durch Optimierung der Einnahme

Kurkuma ist ein Gewürz, das den meisten Menschen aus Curry bekannt sein dürfte. In dieser Gewürzmischung spielt es nämlich eine große Rolle. Aber Kurkuma ist viel mehr als nur ein Würzmittel: Es hat verschiedene gesundheitliche Wirkungen, die du für dich nutzen kannst. Warum aber auch die Art der Einnahme von Kurkuma wichtig ist, erklären wir dir ebenso wie die Vorteile.

Was ist Kurkuma und wo kommt es her?

Kurkuma (botanisch: Curcuma longa) ist eine Pflanze aus dem asiatischen Raum und gehört zur Familie der Ingwergewächse. Sie wird auch Safranwurzel, Gelbwurzel oder Gelber Ingwer genannt. Verwendet wird das sogenannte Rhizom, also das knollenartige Sprosssystem, das unter der Erde wächst. Es ähnelt dem Ingwer tatsächlich sehr, hat aber eine leuchtend gelbe Farbe. Für die Färbung verantwortlich ist das Curcumin, das auch einen großen Teil des Aromas trägt. Außerdem sind typische ätherische Öle enthalten, die den besonderen Geschmack von Kurkuma ausmachen.

Man kann das Kurkuma-Rhizom frisch verwenden, dann schmeckt es aber etwas harzig und leicht brennend. Üblich ist diese Verwendungsweise vor allem in der thailändischen Küche. Meist verwendet man getrocknetes Kurkuma-Pulver, das genauso gesund ist, aber einen milderen Geschmack hat. Es ist ein wichtiger Bestandteil in Currymischungen und sorgt dort für die gelbe Farbe.

Gewürz Kurkuma

Energiespender Kurkuma: Wirkung auf die Gesundheit

In Indien galt der Kurkuma schon vor Jahrtausenden als heilig und spielt eine wichtige Rolle in der Ayurveda-Lehre. Dort zählt es zu den "heißen" Gewürzen mit energiespendender und reinigender Wirkung. Auch in anderen Ländern wird Curcumin schon lange als Heilmittel angewendet, häufig in Kombination mit schwarzem Pfeffer.

Kurkuma spielt nicht nur als Gewürz eine Rolle, sondern kann auch wertvolle gesundheitliche Effekte haben:

  • Kurkuma für die Verdauung: Eine wichtige Wirkung von Curcumin betrifft das Verdauungssystem. Es kann die Verdauung und die Leber anregen, sodass mehr Gallensäure produziert wird. Dadurch kann Fett besser verdaut werden und Völlegefühle sowie Blähungen werden gelindert. 
     
  • Die entzündungshemmende Wirkung von Curcumin: Curcumin zeigt sich in Laboruntersuchungen als entzündungshemmend. Noch stehen weitere Untersuchungen aus, aber die bisherigen Studien machen große Hoffnung, dass sich Kurkuma bei der Behandlung von entzündlichen Erkrankungen einsetzen lässt. Zum Beispiel könnte es Wirkung bei Arthrose und anderen Gelenkschmerzen oder auch bei der entzündlichen Darmerkrankung Colitis ulcerosa zeigen.
     
  • Schutz für Nerven und Gehirn: Ebenfalls im Labor konnte man feststellen, dass Curcumin das Gehirn schützen kann, indem es die Ablagerung von bestimmten Eiweißen verhindert. Diese sind für die Bildung der Alzheimer-Krankheit mitverantwortlich. Es ist also durchaus möglich, dass Curcumin einen gewissen Schutz vor Alzheimer und anderen degenerativen Erkrankungen bieten kann.

Weitere mögliche Wirkungen von Kurkuma:

Über die genannten Gesundheitsthemen hinaus gibt es noch weitere Aspekte bei der Anwendung von Curcumin:

  • Es scheint einen antioxidativen Effekt zu haben. Das bedeutet: Curcumin kann freie Radikale unschädlich machen und dadurch die Zellen vor Schäden schützen.
  • Auch ein entgiftender Effekt ist zu beobachten. Deshalb leistet Curcumin einen guten Beitrag zum Thema Detox.
  • In Indonesien, wo Kurkuma zur Behandlung verschiedenster Krankheiten und zur Stärkung eines gesunden Immunsystems eingesetzt wird, berichtet man von einer verstärkten Neigung zu Blutungen. Das bedeutet gleichzeitig, dass Curcumin oder ein anderer Bestandteil des Kurkumas eine blutverdünnende Wirkung zu haben scheint.

Kurkuma: Wie wird es am besten in den Körper aufgenommen?

Bei der Anwendung und Dosierung von Curcuma longa gibt es ein Problem: Der Körper nimmt die Inhaltsstoffe nicht so einfach auf. Ein Grund dafür ist, dass Curcumin fettlöslich ist und sich nicht in Wasser löst. Das bedeutet: Ein Kurkuma-Tee bringt nicht viel, weil sich nicht genügend Inhaltsstoffe lösen. Ein zweites Problem ist, dass die Leber das Curcumin sehr schnell abbaut.

Die Aufnahme lässt sich massiv verbessern, wenn du Kurkuma nicht pur, sondern in Form von Mizellentropfen einnimmst. Dabei wird ein preisgekröntes und patentiertes Mizellierungsverfahren angewendet, das die fettlöslichen Inhaltsstoffe wasserlöslich und säurestabil macht. Die empfohlene Dosierung des Kurkuma-Komplexes ist zweimal täglich zehn Tropfen, aufgelöst in Wasser oder Milch. So kannst du die Mizellentropfen auch sehr gut für die Herstellung von Goldener Milch verwenden und die Aufnahme der wertvollen Inhaltsstoffe dadurch deutlich verbessern.

Das sind weitere Möglichkeiten für eine verbesserte Aufnahme, die jedoch durch das Mizellierungsverfahren nicht notwendig sind:

  • Piperin, der Wirkstoff in schwarzem Pfeffer, scheint die Aufnahme von Curcumin deutlich zu verbessern. Die beiden bilden also eine optimale Kombination. Es ist jedoch Vorsicht geboten: Zu viel Piperin kann eventuell die Darmschleimhaut reizen. Zudem steht es unter Verdacht, einen wichtigen Akteur bei der Leberentgiftung zu hemmen.
  • Da die Kurkuma-Wirkstoffe fettlöslich sind, solltest du immer ein wenig Fett gleichzeitig aufnehmen. In der Goldenen Milch erfüllt das Kokosöl diesen Zweck. Bei mizellierten oder liposomalen Präparaten ist dies nicht nötig.

Ob in der Ernährung oder als Nahrungsergänzungsmittel: Kurkuma kann wertvolle Beiträge für deine Gesundheit leisten. Probiere es aus!

Mögliche Nebenwirkungen und Wechselwirkungen von Curcumin

In der Medizin und auch in der Naturheilkunde weiß man: Es gibt keine Wirkung ohne Nebenwirkungen. Das gilt auch bei der Curcuma-Pflanze:

  • Curcumin kann Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten eingehen. Wenn du es in höheren Dosen einnehmen möchtest und Medikamente einnimmst, solltest du deshalb deinen Arzt um Rat fragen.
  • Die mögliche blutverdünnende Wirkung kann Vorteile, aber auch Nachteile haben. Wenn du schon Blutverdünner einnimmst, solltest du Kurkuma nicht auf eigene Faust einnehmen.
  • In höherer Dosierung kann Gelbwurz bei manchen Menschen Magenprobleme, allergische Hautreaktionen oder Mundtrockenheit verursachen.
  • Menschen mit Lebererkrankungen oder Gallensteinen sollten sicherheitshalber auf die Einnahme von Curcuma verzichten.

All diese Nebenwirkungen spielen natürlich nur dann eine Rolle, wenn du den Wirkstoff Curcumin als Nahrungsergänzung oder Heilmittel einnehmen willst. Bei der reinen Verwendung als Gewürz nimmst du so geringe Mengen zu dir, dass du dir keine Gedanken machen musst.

Rezept: Goldene Milch: wirksamer Kurkuma-Drink

In der ayurvedischen Lehre ist das Kurkuma-Getränk "Goldene Milch" weit verbreitet. Es soll anregend wirken und sehr gesund sein. Kein Wunder: Neben Curcumin stecken noch viele weitere wertvolle Inhaltsstoffe in der Goldenen Milch. So stellst du sie selbst her:

Du brauchst:

  • 300 ml Kuhmilch oder pflanzliche Milch
  • einen Esslöffel Kurkumapulver bzw. 10 UNIQ4HER Kurkuma Komplex Mizellentropfen
  • 1/4 TL schwarzen Pfeffer
  • ein Stück Ingwer
  • einen TL Kokosöl
  • einen TL Honig oder Agavendicksaft zum Süßen

Traditionellerweise wird zunächst eine Kurkuma-Paste hergestellt und diese dann mit der Milch verrührt. Es gibt jedoch auch eine ganz einfache Art der Herstellung:

  1. Mixe alle Zutaten im Mixer, bis eine feine, gleichmäßige Konsistenz entsteht.
  2. Um die Milch noch cremiger zu machen, kannst du sie durch ein feines Sieb streichen.
  3. Du kannst die Goldene Milch kalt genießen oder sie in einem Topf aufkochen und zwei Minuten köcheln lassen.
  4. Wenn du möchtest, schäume die Kurkuma-Milch ein wenig auf und gib nach Geschmack Zimt hinzu.

Wenn dir der Geschmack zu intensiv ist, beginne zunächst mit einer niedrigeren Dosierung der Gewürze! Der Kurkuma-Drink ist eine gesunde Ergänzung deiner Ernährung. Noch einfacher und ebenso effektiv ist jedoch die Verwendung von Kurkuma Komplex Mizellentropfen.

Goldene Milch

Wichtiger Hinweis: Dieser Beitrag enthält nur allgemeine Hinweise und dient ausschließlich zu allgemeinen Informationszwecken. Die Informationen stellen keine konkrete Empfehlung dar und dienen keinesfalls als Grundlage für eine Selbstdiagnose! Jedenfalls ist der Rat eines fachkundigen Arztes einzuholen.