Die Folgen von Übergewicht – wie kannst du sie vermeiden?

Übergewicht wird bereits als Epidemie des 21. Jahrhunderts bezeichnet. Allein in Österreich und Deutschland sind mehr als 53 % der Menschen übergewichtig. Bei jedem Fünften liegt bereits eine Adipositas oder Fettleibigkeit vor. Bluthochdruck, Diabetes mellitus oder anderer Erkrankungen – die Folgen von Übergewicht kosten dem Gesundheitssystem jährlich Milliarden. Ketogene Ernährung kann sogar bei vorliegender Adipositas rasche Erfolge ohne Jo-Jo-Effekt erzielen.

Wohlfühlgewicht oder Übergewicht? Berechnung nach dem BMI

Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, ja sogar Krebs oder Demenz gehören zu den möglichen Folgen von Übergewicht oder Adipositas. Übergewicht wird über den Body-Mass-Index (BMI) definiert. "Bereits bei einem BMI über 25 spricht der Arzt oder Ernährungsexperte von Übergewicht, überschreitet der BMI sogar die 40-er-Marke, liegt eine Adipositas oder Fettsucht vor", erklärt Horst Untermoser von KETO-CURE. Der Body-Mass-Index ist einfach zu berechnen. BMI = Körpergewicht in kg : (Körpergröße)². Bei Frauen ist das Normalgewicht mit einem Body-Maß-Index von ca. 14 bis 17,5 definiert. Männer liegen mit einem BMI von 18,5 bis 24,9 in der Norm.

Verallgemeinern sollte man diese Werte allerdings nicht. Muskeln fallen im wahrsten Sinn des Wortes mehr ins Gewicht als reines Fett. Denn Muskelmasse wiegt mehr als Fett. Selbstverständlich hängt der BMI neben der körperlichen Fitness auch noch vom Alter der Probandin oder des Probanden ab. 

Wir alle haben außerdem ein gewisses Wohlfühlgewicht, das nicht immer das Idealgewicht sein muss oder dem gängigen Schönheitsideal entspricht. "Sobald wir dieses Wohlfühlgewicht nach oben hin verlassen, sprechen wir von Übergewicht", erklärt Horst Untermoser. Das Übergewicht ist aber nicht nur ein ästhetisches Problem, sondern kann auch zu einer psychischen Belastung werden. Zum Beispiel, wenn man aufgrund der körperlichen Dysfunktionen, die ihre Ursache in der Adipositas oder am Übergewicht haben, im Alltag behindert ist oder viele Einschränkungen erfährt.

Der Body-Mass-Index gibt Aufschluss über das eigene Gewicht.

Welche erhöhten Risiken und Folgen haben Übergewicht und Adipositas?

Viel gefährlicher als die psychischen Risiken sind aber die körperlichen Risiken bei Fettsucht. Adipositas und Übergewicht belasten nämlich den gesamten Körper. Das Risiko für Folgeerkrankungen ist vielfältig:

  • Jedes Kilo zu viel geht beispielsweise auf Bänder und Gelenke. Probleme mit dem Rücken und Erkrankungen der Gelenke sind die Folge.
  • Das Mehr an Gewicht belastet das Herz-Kreislaufsystem zusätzlich schwer. Das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen steigt bei übergewichtigen Menschen etwa um ein Drittel an.
  • Weil das Herz deutlich mehr Kraft braucht, um die Blutmenge in die Peripherie zu pumpen, gehört Bluthochdruck zu den häufigsten Erkrankungen von Übergewichtigen.
  • Gleichzeitig steigt bei Fettsucht das Risiko der Gefäßverkalkung, da die Blutgefäße bei einer Adipositas langfristig geschädigt werden und so Ablagerungen entstehen.
  • Außerdem besteht ein erhöhtes Risiko, an Diabetes zu erkranken. Die falschen Essgewohnheiten stellen eine Ursache für Diabetes dar. Denn bei stark zuckerhaltiger Ernährung benötigt der Körper ständig mehr Insulin. Die Zellen gewöhnen sich an den erhöhten Insulinspiegel. Der Zucker bleibt im Blut. Der Blutzuckerspiegel steigt. Diabetes ist die Folge.
  • Neben diesen Erkrankungen sollen Übergewicht und Adipositas auch eine mögliche Ursache für Demenz oder gar Krebs sein.

Wer sein Gewicht nicht unter Kontrolle bringt, schwebt sozusagen in Lebensgefahr.

Die steigende Anzahl an Adipositas und Fettleibigkeit stellt ein großes Alarmsignal für unsere Gesellschaft dar. "Übergewicht an sich tut ja nicht weh", so Horst Untermoser. "Die volkswirtschaftlichen Folgen von Übergewicht und Adipositas sind enorm." Mehr als 13 % der Bevölkerung in Österreich sind von der Folgeerkrankung Diabetes Typ 2, im Volksmund auch Zuckerkrankheit genannt, betroffen. "Diabetes mellitus, das in vielen Fällen aus krankhaftem Übergewicht resultiert, verursacht für das österreichische Gesundheitssystem jährliche Kosten von 1,7 Milliarden Euro", weiß Untermoser. Rechnet man noch die übrigen Folgeerkrankungen wie Bluthochdruck, Arteriosklerose oder andere Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder chronische Erkrankungen hinzu, steigen die Kosten ins Unermessliche. 

Adipositas oder Übergewicht ist die Ursache für zahlreiche Folgeerkrankungen.

Ursache und Lösung Ernährung: Wie hilft eine ketogene Diät bei Adipositas?

Die Ursache für diese akuten Probleme mit Fettsucht, Adipositas und Fettleibigkeit sieht Horst Untermoser hauptsächlich in ungesunden und falschen Essgewohnheiten. Er hat gemeinsam mit zahlreichen Experten ein fettreduziertes ketogenes Ernährungsprogramm entwickelt, das bereits vielen übergewichtigen Frauen und Männern geholfen hat. Es handelt sich dabei um ein ketogenes "Heilfasten", das ähnlich wie ein Fastenprogramm angelegt ist. Allerdings versorgt man den Körper dabei ausreichend mit Proteinen, also essentiellen Aminosäuren. Dadurch soll der Muskelabbau, der bei einer jeder herkömmlichen Diät stattfindet, eingeschränkt oder sogar verhindert werden. Das sorgt dafür, dass der "Jo-Jo-Effekt", wie er nach vielen anderen Abnehmprogrammen oft vorkommt, erst gar nicht eintritt. "Mit dem Aufbau von Muskelmasse erhöht sich der Grundumsatz", weiß Untermoser. Das bedeutet, wir verbrennen im Ruhezustand mehr Kalorien als ursprünglich, weil mehr Muskelmasse da ist.

Aber was darf man bei einer ketogenen Diät eigentlich zu sich nehmen? Erlaubt sind beispielsweise jegliche Art von Fleisch wie Steak, Hähnchen, Pute, Schinken und Co., außerdem Eier und Milchprodukte wie Sahne, Milch und Butter. Die klassische ketogene Diät ist also sehr reich an tierischem Eiweiß und fettreich. Kohlenhydrate führt man dem Körper fast ausschließlich über kohlenhydratarmes Gemüse wie Tomaten, Spinat, Salat oder Gurken zu. Nicht erlaubt sind hingegen Getreide und Getreideprodukte wie Brot, Pasta oder Müsli, Süßigkeiten, Kuchen und Früchte. Beeren sind davon aber ausgenommen. Hinzu kommen noch gesunde Öle wie Olivenöl oder Kokosöl.

Während einer ketogenen Diät verzichtet man weitgehend auf Kohlenhydrate.

Wie funktioniert die fettreduzierte ketogene Diät?

Viele Menschen schwören bereits auf die fettreduzierte ketogene Ernährung von KETO-CURE. Vor allem kommt es zu nicht zur Energie- und Antriebslosigkeit wie bei anderen Diäten. Das erklärt Untermoser so: "Unser Körper hat zwei unterschiedliche Stoffwechselfunktionalitäten. Einerseits bekommen unsere Zellen Energie über die Glucose. In den Mitochondrien der Zellen, den kleinen 'Kernkraftwerken', wird aus Zucker oder Glucose Energie gewonnen. Die zweite Form der Energiegewinnung ist der Fettsäurezyklus. Dazu werden in der Leber aus Fettsäuren Ketonkörper gebildet. Diese stehen danach für die Energieversorgung der Zelle zur Verfügung. Das geschieht bereits ungefähr drei Tage nach dem Kohlenhydratverzicht", so Untermoser. Die Fettverbrennung kommt in Gang. "Man befindet sich nicht in einem Kaloriendefizit, sondern verbraucht jenes körpereigene Fett, das bei Übergewicht im Übermaß vorhanden ist, " erklärt Horst Untermoser. Dieses System läuft extrem effizient. "Mit der fettreduzierten ketogenen Ernährung ist es sogar möglich zwei bis drei Kilo pro Woche zu verlieren, da gezielt die eigenen Fettreserven verbrannt werden. Der große Vorteil: Man muss nur eine gewisse Zeit verzichten und der Jo-Jo-Effekt bleibt aus." Extreme Blutzuckerschwankungen wie bei einer kohlenhydratreichen Ernährung bleiben aus. Man fühlt sich fit und leistungsfähig.

Bei einer ketogenen Diät bleiben Energie- und Antriebslosigkeit aus.

Wie funktioniert die ketogene Diät bei übergewichtigen und Adipositas Patienten?

Aber Vorsicht vor Ernährungsplänen aus dem Netz. Hier werden oft sehr viele Versprechungen gemacht, die sich dann als heiße Luft entpuppen. Mit KETO-CURE sollen Adipositas-Patienten oder solche, die an Übergewicht leiden, in kürzester Zeit ihr Fett wegbekommen. Durch Speziallebensmittel mit geringem Kohlenhydrat- und Fettanteil kommt man schnell in den ketogenen Fastenstoffwechsel. So soll der Verzicht auf bestimmte Nahrungsmittel auf einen minimalen Zeitraum reduziert werden. "Wir arbeiten mit Ärzten zusammen. Diese übernehmen die Betreuung unserer Kunden vor Ort", so Untermoser. "Es gibt von KETO-CURE ein 'Centro Studi' in Italien. An der Universität von Padua betreiben wir ein Forschungsinstitut, das in den letzten zwanzig Jahren mehr als dreißig Studien zur fettreduzierten ketogenen Diät veröffentlicht hat." Diese Spezialisten errechnen für jeden Kunden individuell einen eigenen Ernährungsplan. Eine Berechnung kannst du auch vorab mit dem KETO-CURE-Rechner vornehmen. Und das ist der Schlüssel zum Erfolg. 

Wichtiger Hinweis: In diesem Beitrag werden nur allgemeine Hinweise gegeben, er stellt keine Grundlage für eine Selbstdiagnose dar! Bitte jedenfalls einen fachkundigen Arzt zu Rate ziehen.