Süßes Leben ohne Zucker - Gewinn durch Verzicht

Dass Zucker ungesund ist, weiß inzwischen jedes Kind. Zucker ist nicht nur schädlich für Zähne und Haut, er greift auch in unseren Hormonhaushalt ein und schwächt die Abwehrkräfte. Leider kann sich die süße Verführung in sauren oder salzigen Speisen verstecken und ist oft nicht so leicht als solcher zu erkennen. Wie ein Leben ohne Zucker einfach funktionieren kann und welche Vorteile das für Deine Gesundheit und Dein Aussehen hat, erfährst Du in folgendem Beitrag.

Zucker auf Löffel

Leben ohne Zucker - ist das möglich?

Auf den ersten Blick scheint ein Leben ohne Süßigkeiten, Kuchen und zuckerhaltige Getränken wie Limonaden sehr schwer. Es gibt aber für jede Lebensweise Methoden und Tipps, wie ein Alltag ohne hohen Zuckerkonsum funktionieren kann. Den Zucker - in welcher Form auch immer - komplett zu streichen ist nicht möglich: Der Mensch braucht Glukose als Treibstoff und Baustein für die Zellen. Der Einfachzucker kann aber auch aus Fettsäuren und Proteinen gewonnen werden. Sprechen wir von einem Leben ohne Zucker, ist dabei in erster Linie der raffinierte Haushaltszucker gemeint.

Frau sieht in den Spiegel

Gründe für ein zuckerfreies Leben

Es gibt unterschiedliche Motive dafür, den Konsum von Zucker ganz zu streichen oder ihn zumindest stark einzuschränken:

  • Zucker aktiviert das Belohnungssystem im Körper. Das kann schnell zur Zuckersucht führen.
  • Raffinierter Industriezucker ist so verarbeitet, dass kaum Nährstoffe darin enthalten sind. Es sind leere Kalorien. Der Körper braucht zur Zuckerverarbeitung dringend Spurenelemente und Mineralstoffe. Bei zu hohem Zuckerkonsum werden diese aus Knochen und Organen gelöst. Das kann zu Mangelerscheinungen führen, die sich auch an Haut und Haaren bemerkbar machen. Zuckerendprodukte, die nicht verwertet werden, können sich als Fasern an die Haut legen. Sie verliert an Elastizität und neigt zu Falten und Pickel.
  • Wird Energie durch Süßes nicht in Bewegung oder Denkleistung umgewandelt, speichert der Organismus Zuckerreserven als Fettpölsterchen. Hoher Zuckerkonsum sorgt obendrein für Hyperaktivität, hohen Blutdruck und Unruhe.
  • Zuckersäuren greifen den Zahnschmelz an und können Karies oder Parodontose fördern.
  • Essen wir zu viel raffinierten Zucker, schwächt das die Abwehrkräfte. Bakterien, Pilze und andere Krankheitserreger lieben süßes Milieu.
  • Zucker wirbelt den Hormonhaushalt durcheinander. Nicht nur das Schlüsselhormon Insulin, auch das Stresshormon Cortisol und das Sexualhormon-bindendes-Globulin (SHBG) werden durch ihn irritiert. Heißhungerattacken oder Unfruchtbarkeit können die Folge sein.
Dunkle Schokolade

Zuckerfrei leben heißt gesund leben: die positiven Effekte des Verzichts

Essen wir zuckerfrei, haben wir mehr Vitamine zur Verfügung. Das sorgt für:

  • gesündere Organe,
  • einen besseren Stoffwechsel und
  • schöne, frische Haut.

Das Blut kann schneller fließen und Sauerstoff transportieren. Zuckerfrei essen unterstützt auch die wichtigen Darmbakterien. Das Verzichten auf zuckerhaltige Lebensmittel und zugesetzten Zucker macht fitter, konzentrierter und leistungsfähiger. Das Risiko für Krankheiten wie

  • Diabetes mellitus
  • Depressionen,
  • Alzheimer
  • Krebs
  • Multiple Sklerose

kann durch das Verzichten auf Zucker gesenkt werden.

Glas voller Zucker mit Strohhalm

Regeln für eine gesunde zuckerfreie Ernährung

Zuckerfreie Ernährung bedeutet automatisch auch eine gesunde Ernährung. Vordergründig geht es darum, weißen Industriezucker vom Speiseplan zu streichen. Aber auch kohlenhydratreiche Ernährung sollte weitgehend vermieden werden. Schon nach wenigen Tagen hat sich Dein Körper darauf eingestellt und Du verspürst weniger Lust auf Süßes. Oft passiert es, dass deine Geschmacksknospen sensibler werden und Du viel intensiver schmeckst. Das macht das Zucker-Experiment gleich viel einfacher.

Folgende Maßnahmen helfen Dir beim Einstig in ein zuckerfreies Leben:

  • Clean-Eating: Das bedeutet, dass Du auf fertige Gerichte verzichtest. Selber kochen mit frischen Zutaten hilft Dir dabei, vielen versteckten Zuckern zu entkommen. So verzichtest Du nebenbei auf Konservierungsstoffe und Geschmacksverstärker. Saucen oder Dressings sind manchmal wahre Zuckerbomben. Beim auswärtigen Essen eignen sich Buffets am besten, um die Kontrolle über Deinen Zuckerkonsum zu behalten.

  • Kohlenhydrate durch zuckerfreie und gesunde Alternativen ersetzen: Ballaststoffreiche Lebensmitteln regulieren den Blutzuckerspiegel und liefern auch wichtige Ballaststoffe. So bekommst Du keine Hungergelüste und bleibst länger satt. Der Vorteil einer eiweißreichen Ernährung wie einer Low Carb Diät ist jener, dass Proteine im Körper nicht gespeichert werden können. Die wertvollen Muskelbausteine machen nicht dick. TISANOREICA®-Gourmet-Produkte sind hier praktisch. Sie werden auch von vielen leckeren Low-Carb Rezepten begleitet, die auf der Homepage zu finden sind.
     
  • Alternativen suchen: Süßstoffe in Light-Produkten gaukeln dem Körper Zuckerkonsum vor. Das heißt, dass Insulin und andere Hormone ausgeschüttet werden, wodurch die Lust auf Süßigkeiten steigt. Kaffee oder Tee schmeckt auch ohne Süßungsmittel sehr gut. Frisches Quellwasser und ungesüßte Tees können süße Limonaden wie Coca Cola oder Eistee ersetzen.
     
  • In der ersten Zeit des Zucker-Detox solltest Du auf Alkohol weitgehend verzichten.

Welche zuckerfreien Lebensmittel sollte ich immer zuhause haben?

Der Mensch lebt nicht nur vom Brot allein. Für den schnellen Hunger zwischendurch gibt es zahllose Alternativen. Nach einer kurzen Zeit der Umgewöhnung wirst Du Dich schnell an die neue Ernährungsweise und die zuckerfreien Rezepte gewöhnen. Folgende Lebensmittel enthalten keinen oder nur sehr wenig Zucker bzw. Kohlenhydrate und machen Dich schnell und unkompliziert satt:

  • Milchprodukte wie Käse (Hartkäse, Feta, Ziegenkäse, Mozzarella), Frischkäse, Naturjoghurt und Quark
  • Eier
  • Pilze und Tofu sind wertvoller Fleischersatz
  • Nüsse
  • Chia-Samen
  • Gemüse
  • Frischer Fisch, Meeresfrüchte, Biofleisch
Milchprodukte

Wichtiger Hinweis: In diesem Beitrag werden nur allgemeine Hinweise gegeben, er stellt keine Grundlage für eine Selbstdiagnose dar! Bitte jedenfalls einen fachkundigen Arzt zu Rate ziehen.