Vergesslich und unkonzentriert? Das muss nicht sein – die besten Tipps

Du hast mal wieder den Geburtstag einer Freundin vergessen, musst eine halbe Stunde nach deinem Fahrradschlüssel suchen, weil du nicht genau weißt, wo du ihn hingelegt hast, oder kannst du dich im Job einfach nicht konzentrieren, weil deine Gedanken um andere Dinge kreisen? Vergesslichkeit und Probleme mit der Konzentration können jedem einmal passieren und sind meist nicht schlimm. Sie können aber problematisch werden. Wann Vergesslichkeit zu einem Problem wird und was du dagegen tun kannst, erfährst du in diesem Artikel.

Junge Frau fasst sich an den Kopf.

Warum vergessen wir manchmal Dinge?

Unser Gehirn arbeitet nonstop für uns. Tag und Nacht verarbeitet es die aufgenommenen Reize zu Informationen, sortiert und speichert sie ab. Alles, was als wichtig erachtet wird, gelangt zunächst in das Kurzzeitgedächtnis. Wenn wir diese Information öfter abrufen, wird sie mit der Zeit im Langzeitgedächtnis gespeichert. Das passiert beispielsweise durch das Wiederholen bestimmter Aufgaben bei der Arbeit oder im Alltag oder durch bewusstes Lernen.

Wenn Kinder bewusst Fahrradfahren oder Schwimmen lernen, vergessen sie über Jahre hinweg nicht, wie es funktioniert. Dadurch können wir über Tage oder sogar Jahre auf diese Informationen zurückgreifen. Wir erinnern uns bewusst oder unbewusst an das abgespeicherte Wissen.

Der Speicherplatz in unserem Kurzzeitgedächtnis ist allerdings begrenzt. Weniger wichtige Dinge werden aus dem Gedächtnis gelöscht, um Platz für andere zu schaffen. Das Gehirn schützt sich so vor einer Reizüberflutung. Es ist also ganz normal, dass wir manches vergessen. Problematisch wird Vergesslichkeit erst dann, wenn sie besonders oft und schwerwiegend vorkommt. Wenn wir regelmäßig Probleme haben, uns bei der Arbeit zu konzentrieren, unsere täglichen Aufgaben zu bewältigen und unser Leben zu meistern. 

Älteres Ehepaar.

Was kann uns vergesslich und unkonzentriert machen?

Die Ursachen für Vergesslichkeit und Konzentrationsstörungen können ganz unterschiedlich sein. Oft sind sie ein Symptom von langanhaltendem Stress, der sich körperlich und geistig bemerkbar macht. Der Stress setzt das Kurzzeitgedächtnis unter Druck, so dass es nicht optimal arbeiten kann. Eingeschränkte geistige Fähigkeiten können aber auch durch

  • psychische Störungen (Angststörungen, posttraumatische Belastungsstörung)
  • psychische Krankheiten (Depressionen)
  • körperliche Ursachen (Schädel-Hirn-Trauma, Herz-Kreislauf-Erkrankung)
  • oder unterschiedliche Arten von Demenz ausgelöst werden. 

Demenz ist die bekannteste und gefürchtetste Gedächtnisstörung. Allerdings ist Demenz selbst ein Sammelbegriff für Krankheiten mit ähnlichen Symptomen, aber unterschiedlichen Ursachen. Die häufigste Form von Demenz ist Alzheimer. Hier leidet das Gedächtnis immens. Bei den Betroffenen kommt es zuerst zu kleineren Gedächtnislücken, bis zum totalen Vergessen, was dazu führt, dass Menschen mit Alzheimer weder ihre Verwandten noch sich selbst wiedererkennen.

Leider sind die genauen Ursachen für Alzheimer noch nicht geklärt. Weniger bekannte Formen der Demenz sind beispielsweise die Creutzfeldt-Jakob-Krankheit und die Lewy-Körperchen-Demenz. Gerade bei älteren Menschen kann es sich anstatt einer Demenz in manchen Fällen auch um eine Depression als Ursprung der Vergesslichkeit handeln. 

Wo liegt der Unterschied zwischen normaler Vergesslichkeit und Gedächtnisstörung?

Bis zu einem gewissen Grad ist es vollkommen normal, vergesslich zu sein. Das gilt sowohl für junge Menschen als auch für ältere. Manche Menschen sind schlichtweg vergesslicher als andere und manche Menschen können sich schon als Kinder weniger gut auf ihre Aufgaben konzentrieren. Diese Art von angeborener Schusseligkeit ist vielmehr eine Eigenschaft, als eine Störung. Zunehmende Vergesslichkeit ist auch bei älteren Menschen normal. Das Gehirn arbeitet mit dem Alter einfach langsamer.

Leider ist es nicht immer leicht, eine klare Grenze zwischen normaler Konzentrationsschwäche und Gedächtnisstörung zu ziehen, da beide die unterschiedlichsten Ursachen und Symptome haben können. Gerade wenn die Konzentration über einen längeren Zeitraum rapide sinkt und alltägliche Aufgaben zu einer Herausforderung werden, kann auch eine ernstzunehmende Erkrankung dahinterstehen. 

Freundinnen beim gemeinsamen Gespräch.

Was kannst du gegen Vergesslichkeit und Konzentrationsprobleme tun?

Das Beste, was du gegen vorzeitige Vergesslichkeit und mögliche Erkrankungen tun kannst, ist, dich geistig und körperlich fit zu halten. Dabei hilft:

  • Eine gesunde, abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung mit guten Nährstoffen für dein Gehirn. Wichtig sind vor allem Eisen, Vitamin B12 und Omega 3 Fettsäuren. Ein Eisen- und Vitamin-B12-Mangel können bereits in jungen Jahren ein Grund dafür sein, dass du dich schlecht konzentrieren kannst und Dinge leicht vergisst. Auch Omega-3-Fettsäuren sind sehr wichtig für die Konzentration. Dazu zählt auch, ausreichend Flüssigkeit zu dir zu nehmen. Dein Gehirn braucht genügend Wasser, um gut funktionieren zu können. 
     
  • Stress so gut es geht zu vermeiden. Stress komplett aus deinem Leben oder der Arbeit zu verbannen, wird vermutlich nicht möglich sein. Du kannst die fatale Wirkung von Stress aber eindämmen, indem du auf genug Entspannung und kleine Pausen für dein Gehirn achtest. Egal ob Yoga, Meditation, autogenes Training, die wöchentliche Massage oder der Gang in die Sauna, wichtig ist nur, dass du zwischendrin entspannst. Nur wenn du dir diese Pausen gönnst, kannst du über einen längeren Zeitraum konzentriert im Job arbeiten. Gerade im Homeoffice kann es deiner Konzentration guttun, wenn du den Platz zum Arbeiten gelegentlich wechselst. 
     
  • Körperliche Bewegung ist sehr wichtig für deine Konzentrationsfähigkeit. Unser Tipp: Gehe in der Mittagspause zwanzig Minuten spazieren. Die frische Luft fördert deine Gedächtnisleistung und die Zeit fern vom Arbeitsplatz schafft eine gesunde Ablenkung.
     
  • Möglichst viel Zeit mit Menschen zu verbringen, die dir wichtig sind. Soziale Kontakte und emotionale Nähe wirken sich nachweislich positiv auf dein Gedächtnis aus, da Informationen auch über emotionale Verbindungen abgerufen und gespeichert werden und dich unter Umständen sogar vor anderen Erkrankungen bewahren. 
     
  • Ablenkungen minimieren: Nimm dir für die wirklich wichtigen Aufgaben die Zeit und Möglichkeit, sie konzentriert zu bearbeiten, indem du dein Handy in einen anderen Raum legst und die einfliegenden Mails ausblendest. Je weniger du abgelenkt wirst, desto besser klappt es meist auch mit der Konzentration.
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Gedächtnis stärken und Vergesslichkeit vorbeugen mit natürlichen Hilfsmitteln

Auch Nahrungsergänzungsmittel können dir dabei helfen, dass du möglichst lang konzentriert bleibst und deine aktuelle Aufgabe gut meistern kannst. Gerade wenn du dich vegan oder vegetarisch ernährst, können Eisen und Vitamin B12 oft für eine bessere Konzentration sorgen. Lass am besten deine Werte vorher in einem Blutbild bestimmen, dann weißt du genau, was du brauchst. Unser Geheim-Tipp: Astaxanthin. Das natürliche Carotinoid gilt als stärkstes Antioxidans und kann deine grauen Zellen vor dem vorzeitigen Verfall schützen.

Mit dem Bio Astaxanthin Komplex 4mg von DR. HEILBRONNER kannst du deine Aufmerksamkeit und Konzentrationsfähigkeit bei der Arbeit und im Alltag steigern. Nicht nur die Gedächtnisleistung, sondern auch deine sportliche Leistung kann durch das Antioxidans positiv beeinflusst werden. Bei regelmäßiger Einnahme kann es die Zeit, die dein Körper zum Regenerieren braucht, verkürzen. Die wertvollen Antioxidantien können außerdem zu besseren Abwehrkräften führen, indem sie dein Immunsystem stärken.

Wichtiger Hinweis: Dieser Beitrag enthält nur allgemeine Hinweise und dient ausschließlich zu allgemeinen Informationszwecken. Die Informationen stellen keine konkrete Empfehlung dar und dienen keinesfalls als Grundlage für eine Selbstdiagnose! Jedenfalls ist der Rat eines fachkundigen Arztes einzuholen.