Schon gehört von Gua Sha Massage?

Sagt Ihnen der Name „Gua Sha Massage“ etwas? Wenn nicht, dann sind Sie hier genau richtig. Wir erklären Ihnen, worum es sich bei dieser speziellen Massageform handelt und wie sie wirkt. Eins ist klar: Akupunktur, Akupressur und Reflexzonentherapie können sich warm anziehen, denn die GuaSha Massage kann mindestens genauso wirkungsvoll sein. 

Inhalt:

Eine Frau bekommt eine Gua Sha Massage

Was ist Gua Sha Massage?

Die Traditionell Chinesische Medizin (TCM) trifft in Österreich zwar schon länger auf regen Anklang, dennoch ist hierzulande die Gua Sha Massage noch eher unbekannt. Auch sie basiert auf den Grundlagen der TCM und kann für ähnliche Indikationen wie beispielsweise jene der Akupunktur oder Reflexzonentherapie verwendet werden. Darüber hinaus zeichnet sie sich durch ihre ganz spezielle Wirkungsform aus.

Der Name Gua Sha bedeutet übersetzt so viel wie „Reibung und Sand bzw. Haihaut“ und verrät auf diese Weise auch schon, worum es geht. Zum einen spielt Reibung mithilfe eines Jadesteins eine sehr große Rolle, zum anderen beschreibt „Sand und Haihaut“ das Hauterscheinungsbild nach der Behandlung.

Keine Sorge, die asiatische Massageform mag zuerst etwas brutal klingen, ist sie aber nicht. Es geht vielmehr um eine Aktivierung der Meridiane und Reizung der Haut, sodass Entgiftungsprozesse, der Selbstheilungsprozess des Körpers und der Stoffwechsel angekurbelt werden können. Im asiatischen Raum wird diese Technik schon seit Jahrtausenden für die kosmetische Hautpflege sowie zur Krankheitsprävention verwendet.

Eine Gua Sha Massage mit Jadesteinen im Gesicht

Welche Wirkungen hat GuaSha?

Bei der Massageform sollen vor allem der Blutfluss und dadurch die Nährstoffversorgung im Gewebe angeregt werden. Das ist ideal, wenn man beispielsweise an Muskelverspannungen leidet, denn der Muskeltonus kann gesenkt und Gewebsverhärtungen gelöst werden. Auch bei Bindegewebsverklebungen kann GuaSha sehr hilfreich sein. Prinzipiell ist die Behandlungsmethode sehr vielfältig. Energielosigkeit und Schlafprobleme sind wenige Beispiele der Anwendungsmöglichkeiten.

Gua Sha werden folgende Wirkungen nachgesagt:

  • schmerzlindernd
  • entspannend
  • immunstimulierend
  • durchblutungsverbessernd
  • stoffwechselaktivierend
  • anregend für Hautfunktion, Hautausscheidung, inneren Organe

Wie ist der Ablauf bei der TCM-Massage Gua Sha?

Was passiert bei einer GuaSha Massage genau?

  1. Zuerst werden die zu behandelnden Areale mit Öl bedeckt. Diese haben die Aufgabe, die Meridiane zu belüften und die Haut gleitfähiger zu machen.
  2. Danach kommen mithilfe eines Jadesteins verschiedene Schabmethoden zum Einsatz.
  3. Der Jadestein wird vorsichtig auf die Hautoberfläche gedrückt und entlang der Muskeln oder Meridiane bewegt. Diese wird dadurch gereizt und es kommt zu einer Rötung. Es treten jedoch keine Verletzungen auf!

Nicht empfehlenswert ist die Guasha-Massage jedoch bei Sonnenbränden, Abschürfungen, Hautausschlägen, frischen Verletzungen und Hautrissen.

Wichtiger Hinweis: Dieser Beitrag enthält nur allgemeine Hinweise und dient ausschließlich zu allgemeinen Informationszwecken. Die Informationen stellen keine konkrete Empfehlung dar und dienen keinesfalls als Grundlage für eine Selbstdiagnose! Jedenfalls ist der Rat eines fachkundigen Arztes einzuholen.

Der Experte dahinter
Y. Song Böhm, Masseurin, Aukang Wien

Böhm Y. Song

Die diplomierte TuiNa und GuaSha Praktikerin sowie diplomierte Thunder Fire Moxibustion Anwenderin Yanping Song Böhm ist Inhaberin des 2013 gegründeten Aukang Vitalzentrum und Massageinstituts.