Schon gehört von Gua Sha Massage? Wien bringt die Massageform groß heraus!

Sagt Ihnen der Name „Gua Sha Massage“ etwas? Wenn nicht, dann sind Sie hier genau richtig. Wir erklären Ihnen, worum es sich bei dieser speziellen Massageform handelt, wo sie in Wien angewandt wird und wie sie wirkt. Eins ist klar: Akupunktur, Akupressur und Reflexzonentherapie können sich warm anziehen, denn die GuaSha Massage ist mindestens genauso wirkungsvoll. 

Inhalt:

Eine Frau bekommt eine Gua Sha Massage in Wien

Was ist Gua Sha Massage genau? In Wien werden Sie es spüren!

Die Traditionell Chinesische Medizin (TCM) trifft in Österreich zwar schon länger auf regen Anklang, dennoch ist hierzulande die Gua Sha Massage noch eher unbekannt. Auch sie basiert auf den Grundlagen der TCM und kann für ähnliche Indikationen wie beispielsweise jene der Akupunktur oder Reflexzonentherapie verwendet werden. Darüber hinaus zeichnet sie sich durch ihre ganz spezielle Wirkungsform aus. Der Name bedeutet übersetzt so viel wie „Reibung und Sand bzw. Haihaut“ und verrät auf diese Weise auch schon, worum es geht. Zum einen spielt Reibung mithilfe eines Jadesteins eine sehr große Rolle, zum anderen beschreibt „Sand und Haihaut“ das Hauterscheinungsbild nach der Behandlung.

Keine Sorge, die asiatische Massageform mag zuerst etwas brutal klingen, ist sie aber nicht. Es geht vielmehr um eine Aktivierung der Meridiane und Reizung der Haut, sodass Entgiftungsprozesse, der Selbstheilungsprozess des Körpers und der Stoffwechsel angekurbelt werden. Im asiatischen Raum wird diese Technik schon seit Jahrtausenden für die kosmetische Hautpflege sowie zur Krankheitsprävention verwendet. Seit 2013 kann man die Massagetechnik auch im Herzen von Wien genießen: Das Aukang Vitalzentrum im ersten Wiener Gemeindebezirk bietet unter anderem auch GuaSha an. Inhaberin Yanping Song Böhm ist Expertin der Meridian- sowie Akkupunkturmassage.

Welche Wirkungen hat GuaSha?

Bei der Massageform werden vor allem der Blutfluss und dadurch die Nährstoffversorgung im Gewebe angeregt. Das ist ideal, wenn man beispielsweise an Muskelverspannungen leidet, denn der Muskeltonus kann gesenkt und Gewebsverhärtungen gelöst werden. Auch bei Bindegewebsverklebungen ist GuaSha sehr hilfreich. Prinzipiell ist die Behandlungsmethode sehr vielfältig. Energielosigkeit, Schlafstörungen und Schmerzen sind wenige Beispiele der Anwendungsmöglichkeiten.

Gua Sha werden folgende Wirkungen nachgesagt:

  • Schmerzlindernd
  • Entspannend
  • Immunstimulierend
  • Durchblutungsverbessernd
  • Stoffwechselaktivierend
  • Anregend für: Hautfunktion, Hautausscheidung, inneren Organe

Was passiert bei einer GuaSha Massage genau? Zuerst werden die zu behandelnden Areale mit Öl bedeckt. Diese haben die Aufgabe, die Meridiane zu belüften und die Haut gleitfähiger zu machen. Danach kommen mithilfe eines Jadesteins verschiedene Schabmethoden zum Einsatz. Der Jadestein wird vorsichtig auf die Hautoberfläche gedrückt und entlang der Muskeln oder Meridiane bewegt. Diese wird dadurch gereizt und es kommt zu einer Rötung. Es treten jedoch keine Verletzungen auf!

Nicht empfehlenswert bei: Sonnenbränden, Abschürfungen, Hautausschlägen, frischen Verletzungen und Hautrissen.

Wichtiger Hinweis: In diesem Beitrag werden nur allgemeine Hinweise gegeben, er stellt keine Grundlage für eine Selbstdiagnose dar! Bitte jedenfalls einen fachkundigen Arzt zu Rate ziehen.

Der Experte dahinter
Y. Song Böhm, Masseurin, Aukang Wien

Böhm Y. Song

Die diplomierte TuiNa und GuaSha Praktikerin sowie diplomierte Thunder Fire Moxibustion Anwenderin Yanping Song Böhm ist Inhaberin des 2013 gegründeten Aukang Vitalzentrum und Massageinstituts.