Mini-Röcke richtig kombinieren

"Mini" heißt der Trend der Saison mit vielen schönen neuen Miniröcken für modebewusste Frauen. Die neuen Trend-Modelle machen richtig Spaß und auch gerne mal ein wenig Furore, mit den angesagten Kombinationsmöglichkeiten wird der Mini-Rock zum Allrounder für (fast) jede Gelegenheit.

Weil der Mini die perfekte Abwechslung zu den Midi- und Maxi-Röcken der vergangenen Jahre bietet, überbieten sich die großen Designer nur so an frischen Ideen für kurze und auch ultrakurze Röcke. In der Konfektion werden die wilden Ideen in tragbare Modelle überführt, weshalb gerade eine riesige Auswahl an neuen Lieblings-Pieces auf alle Frauen wartet, die richtig Spaß am Spiel mit der Mode haben.

Eine Frau hat einen Mini-Rock mit einem Shirt kombiniert

Für welche Anlässe sind Miniröcke geeignet?

Wenn der Sommer richtig heiße Temperaturen auffährt, ist der Minirock die perfekte Kleidung für den Ausflug an den Strand und ins Freibad. Der Trend-Minirock mit asymmetrischem Schnitt erregt tagsüber einiges Aufsehen, wenn er nur mit einem Bikinioberteil getragen wird. So begleitet er auch nachmittags zur Beach Party, bis er abends mit einer lockeren, vorne zusammengeknoteten Bluse komplettiert wird.

Ein trendiger Minirock in Gürteloptik kann hier natürlich auch sehr gut mithalten, sorgt aber auch gerne bei der nächsten Shopping-Tour für interessierte Blicke. Ein breiter, ultrakurzer Gürtel-Mini ist z. B. perfekt für den Auftritt im Gym; der Mini mit ganz vielen dünnen Gürteln glänzt in der Uni-Bibliothek und abends auf der Party mit einem funky Top noch viel mehr. Wenn das Outfit etwas gewagter sein soll, passt ein heißer und doch sehr femininer Trend-Minirock ganz in Silber oder einer der neuen Lackleder-Minis - beide ganz nach Wunsch und Style glänzend wie ein Spiegel oder fast matt gehalten.

Ein ganz cooler Trend sind die neuen Miniröcke mit Reißverschlüssen (einem langen Reisverschluss senkrecht durch die vordere Mitte oder mehreren Zier-Reißverschlüssen). Mit einem zurückhaltenden Styling passen diese Miniröcke ebenso gut ins Büro wie die neuen Lieblingsmodelle aus zartem, bunten Tüll/Plissee oder ausdrucksstarken Leinen-Stoffen.

All diese Miniröcke begleiten Frau mit dem richtigen "Drumherum" auch im Herbst und im Winter; und natürlich auch zu jedem anderen, gerade nicht erwähnten Anlass. Starre Kleiderordnungen sind ohnehin "voll von gestern" und die selbstbewusste Frau heiratet auch in einem weißen Lackleder-Mini, wenn der richtig gut zu ihrer Persönlichkeit passt.

Welcher Rock für welche Figur?

Ein altes Märchen sagt, dass Miniröcke nur großen Frauen wirklich gut stehen. So ein Quatsch, hier liegt der Fehler schlichtweg im Detail: Nicht auf die Größe, sondern auf den richtigen Schnitt für die jeweilige Figur kommt es an.

  • Kleine Frauen kommen in A-Linien-Miniröcken mit breitem Bund und auch relativ geraden High-Waist-Modellen ganz groß raus: Beide Schnittformen betonen sehr schön die Taille und lassen schöne Beine dadurch optisch länger wirken. Hohe Schuhe betonen diese schönen Beine optimal und strecken sie zusätzlich um etliche Zentimeter!
     
  • Große Frauen können wirklich alle Miniröcke tragen, müssen aber darauf achten, dass der Gesamteindruck des Outfits nicht von "nacktem Fleisch" (unbedeckter, sehr langer Beine) dominiert wird. Dafür können diese langen Beine jede kostbare oder verrückte Strumpfhose tragen, die zum jeweiligen Minirock passt. Dazu ganz flache Schuhe oder Sommerstiefel, gerne mit witzigen Overknees.
     
  • Kurvigen Frauen stehen alle Miniröcke in A-Linie, deren weicher oder dünner Stoff die Figur flexibel und sanft umschmeichelt. Solche Röcke sind optisch immer in Bewegung und schummeln so kleine Oberschenkel-Polster komplett weg. Hochgeschnittene Modelle legen den Fokus auf die Taille und schaffen schöne Proportionen, dafür darf der Rock aber nicht ultrakurz sein, sondern sollte fast bis zum Knie gehen. Hohe Schuhe lassen diese Proportionen "schlank und rank" erscheinen und rücken schöne Beine ins beste Licht.
     
  • Frauen mit schmaler, androgyner Figur können alle Miniröcke gut tragen und dürfen sich jedes verspielte Detail leisten. Besonders feminin wirken Plisseeröcke und Volants, ausgestellte A-Linien-Formen und bunte, leichte, weiche Stoffe. Auch zu solchen Miniröcken können die schmal und gerade gewachsenen Frauen sehr gut ganz flache Pumps tragen; für den Abend runden Stiefeletten und auffällige Heels den Look perfekt ab.
Frau hat Minirock mit Bluse kombiniert

Wie kann man Miniröcke kombinieren bzw. stylen?

Abgesehen von den gerade geschilderten Figur-Tipps geht es bei den Kombinationen in dieser Saison betont ungezwungen zu:

Zarte Miniröcke mit langärmligem Oberteil und flachen Loafern oder sogar Sandalen; derbe Biker Boots, schwarze Overknees und Statement Shirt zum kostbaren silbernen Minirock; Rollkragenpulli und Sneaker zum Blümchen-Mini; Seidenbluse und klassische Punps zum Jeans-Mini; geringeltes Poloshirt und Flip-Flops zum Leinen-Mini; weißes Herrenhemd und Cowboystiefel zum soften Wildleder-Mini ...

In den aktuellen Katalogen finden sich unzählige weitere Kombinationsmöglichkeiten und damit endlose Anregungen, um den neuen Mini mit den liebsten Stücken im Kleiderschrank zu kombinieren. Denn Frauen, die sich selbst und ihre Wirkung kennen, passt jede Kombi, in denen sie sich richtig wohlfühlen. Bis auf wenige Einschränkungen:

Minirock: Dos and Don'ts

"Dos" gelten für den Minirock im Büro oder bei offiziellen Anlässen: Nicht jeder Job ist Minirock-tauglich und nicht jeder Minirock passt auf jeden Arbeitsplatz. Der Minirock im Büro sollte deutlich unter dem Gesäß enden und so gut sitzen, dass die Farbe des Slips auch bei tiefem Vorbeugen Privatsache bleibt. Der Stoff darf auch nicht ständig hochrutschen, sollte eine bequeme Sitzposition ermöglichen und in der Farbe zu Arbeitsbereich und Verantwortung passen. Modelle, die sich für den Arbeitsalltag besonders gut eignen, sind in vielen Online-Shops zu finden.

Die Styling-No-Gos sind schnell beschrieben:

  1. Nacktheit ist Privatsache: Der superkurze und superenge Rock mit hautengem, tief ausgeschnittenem Top sollte nur mit einem weiten Oberteil darüber vor die Haustür.
  2. Das Auge liebt klare Linien: Ein schöner Minirock ist ein Hingucker, mit fünf Mustern und sieben Accessoires erschreckt das Outfit den Betrachter.
  3. Keine hautfarbenen, transparenten Strumpfhosen zum Minirock, blickdichte matte Strümpfe in dunklen Farben passen im Herbst und Winter viel besser.

Ansonsten gilt: Der Minirock wurde in den 1960ern von der britischen Modeschöpferin Mary Quant als Symbol für die Emanzipation der modernen Frau in die Modewelt eingeführt. Gerade jetzt ist der Minirock in der Mode präsent wie damals und bietet starken Frauen die Gelegenheit, perfekt gekleidet Statements für die immer noch nicht erreichte Gleichberechtigung zu setzen.