Lattenrost richtig einstellen und Liegekomfort entscheidend verbessern

Für einen gesunden Schlaf sind nicht nur das Bett bzw. die Matratze verantwortlich, sondern auch der Lattenrost. Bei vielen Modellen lässt sich die Lattenrosteinstellung individuell vornehmen. Doch wie genau funktioniert das? Wir erklären dir, wie du deinen Lattenrost richtig einstellen kannst.

Ein Mann hebt sein Matratze hoch und zeigt lächelnd den Daumen nach oben

Warum sollte man den Lattenrost richtig einstellen?

Lattenroste sorgen für eine gute Belüftung der Matratze, beeinflussen den Härtegrad und verbessern das Liegegefühl. Daher gibt es auch individuell verstellbare Lattenroste, die dem persönlichen Empfinden nach angepasst werden können. 

Beim Liegen sind schwerere Körperteile, wie z. B. das Becken, stärkerer Belastung ausgesetzt als andere leichtere Körperteile. Um diesen Druck auszugleichen, sollten Lattenroste so eingestellt werden, dass sie an verschiedenen Stellen einen verschiedenen Härtegrad aufweisen. Ein guter Rost stabilisiert die Wirbelsäule, bietet der Hüfte genügend Raum und entlastet die Schultern. Ein falsch eingestellter Rost kann Rückenschmerzen verursachen. Solltest du schlecht schlafen bzw. jeden Morgen mit Rückenschmerzen aufwachen, ist es ratsam, deinen Lattenrost zu überprüfen. Eventuell ist er beschädigt oder falsch eingestellt.

Welche Faktoren spielen bei der Lattenrosteinstellung eine wichtige Rolle?

Wie genau du deinen Lattenrost einstellen solltest, hängt in erster Linie von drei Faktoren ab:

  • deinem Körpergewicht: Je schwerer du bist, desto weicher sollte der Lattenrost sein.
  • deiner Körpergröße
  • deiner bevorzugten Schlafposition: Seiten-, Rücken- oder Bauchschläfer brauchen eine unterschiedliche Lattenrosteinstellung.
  • Des Weiteren spielen auch körperliche Einschränkungen, wie z. B. ein ausgeprägtes Hohlkreuz und spezifische körperliche Begebenheiten, z. B. breite Schultern oder ein langer Rumpf, eine Rolle.

Um entspannt, erholsam und entspannt schlafen zu können, lohnt es sich, ein wenig herumzuprobieren. Sei dir aber dessen bewusst, dass dein Körper ein wenig Zeit braucht, bis er sich ideal an die neue Einstellung gewöhnt hat.

Welche Typen von verstellbaren Lattenrosten gibt es?

Es gibt unterschiedliche Arten von Lattenrosten: welche mit fünf oder sieben verstellbaren Zonen, mit O-Schiebern oder T-Schiebern oder welche mit einzeln verstellbaren Latten. Grundsätzlich unterscheidet man zwei Typen: Tellerlattenroste und Federholzrahmenlattenroste. Manche Hersteller kombinieren auch beide Arten. Bei modernen Lattenrosten, die in verschiedene Zonen eingeteilt sind, lassen sich die Einstellungen durch Kunststoffschieber vornehmen. Diese haben entweder eine O- oder T-Form und sind in der Mittelzone des Rosts angebracht:

  • O-Schieber sind Verstellschieber auf zwei aufeinander liegenden Leisten. Je weiter zusammen die Schieber sind, desto weicher ist der Lattenrost. Je weiter auseinander die Schieber sind, desto härter ist der Rost.
  • T- Schieber verbinden zwei einzelne Leisten miteinander. Hier funktioniert das Konzept genau verkehrt herum. Wenn die Schieber nach innen zueinander geschoben werden, ist die Lattenrosteinstellung härter, schiebt man sie auseinander, wird es weicher.
Ein Doppelbett ohne Matratze

Wie lässt sich ein Lattenrost manuell verstellen?

Ein qualitativer Lattenrost hat wie eine Matratze mehrere Zonen. Die Zonen dienen der weiteren Stabilisierung und können justiert werden. Die Lattenrosteinstellung kannst du ganz einfach über die Verstellschieber vornehmen. Bei modernen Lattenrosten, die in verschiedene Zonen eingeteilt sind, lassen sich die Einstellungen durch die bereits erwähnten Kunststoffschieber vornehmen. Manuell einstellbare Lattenroste kannst du meist im Fuß- und Kopfbereich verstellen.

Viele Modelle besitzen eine Härteregulierung, mit der du bestimmte Zonen weicher oder härter einstellen kannst. Am weitesten verbreitet sind verstellbare Lattenroste mit fünf Zonen. Hier kann man Kopf-, Schulter-, Lenden-, Becken- und Beinbereich einstellen. Durch die Einstellung des Härtegrads sinken schwerere Körperteile tiefer ein und leichtere Körperteile, wie beispielsweise der Kopf, können höher liegen. Das hat zu Folge, dass die Wirbelsäule eine gerade Linie bildet, was wichtig für einen gesunden Schlaf und die Rückengesundheit ist. Für die Härteregelung sind die Schieber verantwortlich, also die eckigen Kunststoffrohre, die jeweils eine Leiste umschließen oder zwischen zwei Leisten angebracht sind.

Richtige Lattenrosteinstellung nach Schlafposition

Ein hilfreicher Tipp bei der Einstellung des Rostes ist, sich an der bevorzugten Schlafposition zu orientieren. In diesem Artikel wird auf die richtige Lattenrosteinstellung mit dem O-Schieber eingegangen:

  • Rückenschläfer: In dieser Schlafposition braucht dein Rücken eine zuverlässige Unterstützung. Der Beckenbereich hingegen sollte mehr einsinken können. So kannst du die natürliche Form der Wirbelsäule erhalten. Stelle den O-Schieber V-förmig ein! Je höher dein Körpergewicht, desto weiter sollten die Schieber nach außen geschoben werden. Der Beckenbereich sollte möglichst hart eingestellt werden, um die Wirbelsäule gerade zu halten.
  • Seitenschläfer: Hier ist eine ähnliche Einstellung wie für Rückenschläfer ratsam. Im Schlaf wechselst du ohnehin auch mal die Schlafposition. Als Seitenschläfer brauchst du im Bereich der Taille mehr Unterstützung. Die Hüfte braucht eine weichere Grundlage. Die Schultern sollten auf der Matratze einsinken können, sodass der Rücken gerade ist. Stelle den O- Schieber wieder V-förmig ein! Achte diesmal darauf, dass das V weiter aufgeht und sich näher zum Rand bewegt! Die Verstellschieber an der obersten Doppelleiste sollten näher zusammen gehen, damit dein Schulterbereich sanft federn kann. Dein Körper sollte im Idealfall vom Kopf bis zum Becken eine gerade Linie bilden.
  • Bauchschläfer: Bauchschläfer mit durchschnittlichem Körpergewicht brauchen die feste Stützkraft. Halte die Lattenrosteinstellung daher so fest wie möglich! Verschiebe den O-Schieber näher zum Bettrand hin! Wer viel auf dem Bauch liegt, sollte darauf achten, die Wirbelsäule nicht absacken zu lassen. Personen mit größerem Bauchumfang sollten in diesem Bereich lieber eine weichere Einstellung tätigen.
Eine seitlich im Bett schlafende junge Frau
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Schritt-für-Schritt-Anleitung zur richtigen Einstellung des Lattenrostes!

  1. Nimm die Matratze vom Rost!
  2. Überlege dir, welcher Körpertyp (Größe, Gewicht) bzw. Schlaftyp (Bauch-, Rücken-, Seitenschläfer) du bist!
  3. Stelle deinen Rost je nach Körper- und Schlaftyp ein! Die Schieber sollten eine V-Form bilden. Die V- Spitze sollte nach unten zeigen, sodass das Becken darauf liegt. So werden schmerzhafte Druckstellen vermieden. Die Schultern hingegen liegen weicher, der Körper sinkt am Becken tiefer ein und die Wirbelsäule ist gerade.
  4. Achte auf dein persönliches Liegegefühl und Empfinden! Wichtig ist, dass du dich wohl fühlst.
  5. Variiere die V-Form je nach Komfort bzw. Schlafposition und Körpergewicht! Vergiss nicht: Je schwerer du bist, desto weicher sollte die Einstellung sein bzw. desto weiter solltest du die Schieber nach innen schieben. Die V-Form sollte aber erhalten bleiben. Wenn du lieber etwas härter liegst, kannst du die Schieber einfach weiter nach außen schieben, sodass ein breiteres V entsteht!
  6. Lege die Matratze wieder auf den Rost und überprüfe deinen Liegekomfort! Die beste Überprüfung ist ein Schlaftest. Dein Körper braucht natürlich etwas, um sich an die neue Einstellung zu gewöhnen.

Wichtiger Hinweis: Dieser Beitrag enthält nur allgemeine Hinweise und dient ausschließlich zu allgemeinen Informationszwecken. Die Informationen stellen keine konkrete Empfehlung dar und dienen keinesfalls als Grundlage für eine Selbstdiagnose! Jedenfalls ist der Rat eines fachkundigen Arztes einzuholen.