Wichtige Rolle im Feng Shui: Pflanzen bringen positive Energie in dein Zuhause!

Etwas lebendiges Grün im eigenen Haus und Garten ist nicht nur eine schöne Dekoration, sondern sorgt zugleich für gute Luft und eine entspannte Atmosphäre. Nach der Feng-Shui-Philosophie haben Pflanzen beim Gestalten von (Lebens-)Räumen aber noch eine viel wichtigere Aufgabe. Denn die chinesische Harmonie-Lehre geht davon aus, dass grüne und blühende Zimmerpflanzen die positive Lebensenergie Chi in deinem Zuhause fördern. Warum im Feng Shui Pflanzen eine wichtige Rolle für harmonisches Wohnen spielen, erfährst du hier.

Auf einem Tisch steht eine Vase mit weißen Blumen

Welche positive Wirkung haben laut Feng Shui Pflanzen?

Für Menschen mit einem grünen Daumen sind pflanzliche Mitbewohner im Haus oder Garten eine wirklich schöne Sache. In erster Linie macht es Freude, Räume und Grundstücke mit Pflanzen aller Art zu gestalten und sie beim Wachsen und Gedeihen zu beobachten. Außerdem belegen wissenschaftliche Untersuchungen, dass die gezielte Nutzung von lebendigen Grünpflanzen für ein besseres Raumklima sorgen kann. Viele luftreinigende Pflanzen filtern Schadstoffe aus der Luft, wodurch sich wiederum der Sauerstoff-Gehalt in der Luft verbessern kann. Außerdem kann die Luftfeuchtigkeit dank der grünen Helfer reguliert werden.

Doch wenn es nach Feng Shui geht, reicht die positive Wirkung von Pflanzen und Blumen weit über eine bessere Luft-Qualität in Zimmern hinaus. Denn die chinesische Harmonie-Lehre besagt, dass Zimmerpflanzen die Lebensenergie Chi in geschlossenen Räumen erhöhen können. Laut Feng Shui können Zimmerpflanzen dank ihrer guten Energie ein unruhiges Chi ausgleichen und somit Harmonie in Haus und Wohnung bringen. Das Element Holz kann durch die Anwesenheit vieler grüner Pflanzen verstärkt werden. Was daraus entsteht, ist eine entspannte Atmosphäre, die von Kreativität durchdrungen ist. Darüber hinaus wirkt sich die beruhigende Energie der Pflanzen auch auf die Psyche des Menschen aus und kann sogar Stress reduzieren.

In einem hellen Zimmer steht ein großer grüner Baum

Pflanzen-Feng Shui richtig anwenden: Worauf achten?

Nach der Feng Shui-Lehre kann die Lebensenergie in Räumen durch den richtigen Einsatz von Blumen und Grünpflanzen profitieren. Damit der Energiefluss mit Pflanzen verbessert werden kann, sollte man zwei zentrale Feng-Shui-Regeln beachten:

1. Das Kompass-Bagua gibt die (Himmels-)Richtung vor

Für eine harmonische Atmosphäre sollten Pflanzen nach Feng Shui mittels des Kompass-Bagua an bestimmten Orten positioniert werden. Im Osten (Bereich Familie und Gesundheit) sowie auch im Südosten (Bereich Reichtum und Finanzen) wirken sich gemäß Feng Shui Zimmerpflanzen besonders gut auf die Raumenergien aus. Da lebendige Pflanzen das Element Feuer mit ihrer positiven Holz-Energie nähren, können sie auch im Süden (Bereich Ruhm und Anerkennung) ihre Wirkung bestens entfalten.

2. Die individuelle Persönlichkeit der Pflanzen erkennen und richtig zuordnen

Die Feng Shui Tipps zum harmonischen Gestalten von Räumen berücksichtigen auch die persönlichen Charaktereigenschaften von Pflanzen. Nach Feng Shui sind es nicht zuletzt die Farbe der Blüten und die Form der Blätter, die dem Lebewesen Pflanze ihre Persönlichkeit verleihen. Je nach Persönlichkeitsmerkmalen lässt sich eine Zimmerpflanze den einzelnen Elementen beziehungsweise Wandlungsphasen der Feng Shui Lehre zuordnen. Die Pflanzen können also im Element Wasser, Holz, Feuer, Erde oder Metall stehen. Durch ihre gezielte Platzierung können Zimmerpflanzen mit ihrer individuellen Energie den positiven Energiefluss in den einzelnen Lebensbereichen fördern.

In einem modernen Wohnzimmer befinden sich einige Grünpflanzen

Wie erkenne ich die Wandlungsphasen von Pflanzen nach Feng Shui?

Um herauszufinden, welche Pflanze zu welchem Element passt, solltest du dich mit den Wandlungsphasen vertraut machen. Im Feng Shui werden alle Pflanzen, unabhängig von Art und Größe, dem Element Holz zugeordnet. Das aufsteigende Yang, das für den Neuanfang steht, beschreibt die Wandlungsphase Holz. Somit können alle Zimmerpflanzen den Yang-Charakter eines Raumes erhöhen. Wie viel Yang ein Raum vertragen kann, hängt vor allem von seinem Verwendungszweck ab.

  • Ein Feng-Shui-Wohnzimmer zählt zum Beispiel zu den Yang-Räumen. Das heißt, dass im Wohnzimmer viele Pflanzen platziert werden können.
  • Ein Schlafzimmer zählt hingegen zu den Yin-Räumen. Damit die Atmosphäre im Schlafzimmer nicht zu aktiv und dynamisch wird, sollte also die Yang-Energie nur sparsam eingesetzt werden. Das bedeutet aber nicht, dass es in einem Schlafzimmer nach Feng Shui keine Zimmerpflanzen geben darf. Es kommt lediglich auf die Wahl der richtigen pflanzlichen Deko für den jeweiligen Lebensbereich an.
In einem Schlafzimmer befinden sich Grünpflanzen

Botanik und Feng Shui: Formen und Farben sind ausschlaggebend

Die Blatt- und Wuchs-Form ist von besonderem Interesse, um Pflanzenarten nach Wandlungsphasen einordnen zu können. Denn pflanzliche Lebewesen stehen nicht nur mit dem Element Holz in Verbindung, sondern sie wirken auch auf andere Elemente:

  • Holz: Schmale lange Blätter und eine aufrechte, nach oben gerichtete, zylindrische Wachsform beschreiben Pflanzen dieser Wandlungsphase.
  • Feuer: Die Wuchsform ist pyramiden- beziehungsweise sternenartig und läuft nach oben hin spitz zusammen. Spitze, gezackte, scharfkantige Nadeln oder Dornen kennzeichnen die Blätterform.
  • Erde: Pflanzenarten, die zum Element Erde gehören, wachsen bodennah. Die Blattform ist eher breit und länglich angelegt, wobei die viereckigen Kanten abgerundet sind.
  • Metall: Das runde, kugelähnliche Wachstum und die buschige Beschaffenheit sind zentrale Merkmale dieses Pflanzentyps. Ovale und runde Formen sind typisch für die Blattoptik.
  • Wasser: Nach unten hängende Pflanzen mit wellig fließenden Blättern werden dieser Wandlungsphase zugeordnet. 
In einem Topf aus Steingut befinden sich zwei Grünpflanzen

Welche Pflanzen sind energiereiche Mitbewohner?

Auf der Grundlage des Wissens nach Feng Shui kann nun endlich das blühende Leben in deine Wohnung oder dein Haus einziehen. Diese pflegeleichten Grünpflanzen und Blumen sind unsere Tipps für ein harmonisches Dekorieren und Gestalten mit Feng Shui:

  • Aloe Vera: Die Heilpflanze ist nicht nur für ihre gesundheitsfördernden, sondern auch für ihre schönheitserhaltenden Eigenschaften bekannt. Dank ihrer beruhigenden Ausstrahlung kann die Wüsten-Lilie zu einem gesunden Schlaf beitragen.
  • Pfingstrose: Die zartrosa Farbe der Blütenblätter und der aromatische Duft lassen die Liebe in dein Zuhause einziehen. Im Schlafzimmer kann die Pfingstrose ihre Wirkung bestens entfalten.
  • Zyperngras: Dabei handelt es sich um einen besonders guten Raumluft-Befeuchter, der jeden Raum mit einer dynamischen Energie erfüllt.
  • Lotusblume: Diese wunderbare Feng Shui Blume ist für ihre Vollkommenheit und Reinheit bekannt. Egal ob im Wohnzimmer, Büro oder Flur, die Lotusblume harmonisiert jedes Zimmer.
  • Zimmerbambus: Er zählt zu den kreativsten aller Pflanzengattungen, bringt Glück und Reichtum. Der Bambus gehört zum Feng Shui wie die Nacht zum Tag.
  • Kirschblüten: Wer unschuldig anmutende Frische in Haus und Garten bringen möchte, der ist mit Kirschblüten oder den Blüten eines anderen Obstbaumes (wie zum Beispiel des Pfirsich- oder Apfel-Baumes) gut beraten.
  • Birkenfeige: Der immergrüne Ficus Benjamina ist eine beliebte Heil- und Zimmerpflanze. Da die Birkenfeige Schadstoffe aus der Raumluft filtert, sorgt sie für ein besseres Raumklima. Allerdings ist die Birkenfeige für Haustiere giftig!
  • Orchidee: Diese blühende Schönheit vereint all das, wonach sich Menschen sehnen: Perfektion, Ausgeglichenheit, Fülle und Fruchtbarkeit.

Unser Tipp: Pflanzentöpfe sollten nicht vor kleinen Fenstern platziert werden, weil dadurch der Energiefluss Chi des natürlichen Tages-Lichts blockiert werden kann. Generell sollten in eher kleine Räume keine allzu großen Zimmerpflanzen einziehen.

Zwischen schwarzen Steinen mit Aufschrift liegen Orchideen und Bambuszweige