Was tun gegen graue Haare? Mit Kokosöl, Zitrone und Apfelessig zurück zum Ursprung!

Die ersten ergrauten Haare versetzen viele Frauen und Männer in einen Schockzustand! Schon ganz junge Leute mit dreißig Jahren können vermehrt graue Haare am Kopf haben und müssen damit leben. Viele sind entsetzt darüber und wollen nicht als „alt“ und „grau“ gelten und können sich mit dem frühzeitigen Alterungsprozess nicht abfinden. Doch was tun gegen graue Haare? Wie kannst du dem Prozess effektiv entgegenwirken?

Ein Mann schaut in den Spiegel

Wie können Kokosöl und Zitronensaft gegen graue Haare helfen?

Die Kombination von Kokosöl und Zitronensaft soll ein wahres Wundermittel gegen graue Haare sein. Es ist nicht nur als Pflegemittel für die Haut und für die Haarpflege allgemein bekannt. Es soll aufgrund der enthaltenen Laurinsäure sowie der antimikrobiellen Wirkung der Kokosnuss und dem Vitamin B, Vitamin C und Phosphor in der Zitrone stärkend und nährend auf das Haar und auf die Kopfhaut wirken.

Kokosöl hilft zusätzlich bei lästigen Schuppen und fördert das Haarwachstum. Die wertvolle Naturmischung pflegt beschädigtes Haar und ihm wird nachgesagt, dass es ergraute Haare zurück in ihre natürliche Haarfarbe versetzt. Verzichte daher lieber auf künstliche Mittel, die dein Haar auf Dauer nur noch mehr strapazieren, den Alterungsprozess beschleunigen und zu frühzeitigem Ergrauen führen! Greife lieber zu natürlichen, pflanzlichen Ingredienzen, die dein Haar auf natürliche Weise schützen!

Zitronensaft steht in einer Schüssel neben Kokosöl

Anwendung - wie verwendest du diese Mischung richtig?

Damit das Mittel deine natürliche Haarfarbe wieder schön zur Geltung bringt, solltest du es folgendermaßen anwenden: 

  1. Rühre ein biologisches Kokosöl mit zirka drei Teelöffeln frisch gepresstem Zitronensaft zu einer cremigen Konsistenz und trage diese Mischung auf dein Haar auf!
  2. Die Menge des Kokosöls hängt von der Länge deiner Haare ab.
  3. Massiere die Mischung in deine Kopfhaut und lass diese für mindestens eine Stunde lang in dein Haar einwirken!
  4. Spüle anschließend das Haar sorgfältig aus und verwende am besten ein mildes Shampoo und einen Conditioner!
  5. Wiederhole die Kur einmal pro Woche!

Warum kann Apfelessig gegen graue Haare wirken?

Auch Apfelessig wird nachgesagt, dass es, in wässriger Lösung die Farbe der Haare wieder herstellt. Er enthält viele wichtige Nährstoffe, die nicht nur die Kopfhaut pflegen, sondern sie auch mit der nötigen Energie versorgen. Das kann sich positiv auf das Haarwachstum und auch die Pigmentierung auswirken.

Spurenelemente, wie Kalium, Kalzium, Magnesium oder Natrium sind ebenso enthalten wie wichtige Mineralstoffe. Vitamine, Aminosäuren, Enzyme und organische Säuren, wie Essigsäure, versorgen die Haarwurzeln und damit auch deine Haare.

Wie verwende ich Apfelessig zur Haarwäsche?

Dazu mische ungefähr vier Suppenlöffel Apfelessig in einen Liter Wasser und benutze diese Mischung als Spülung nach der Haarwäsche! Die Essigsäure reinigt die Kopfhaut, hilft Bakterien, Viren und Pilze zu bekämpfen. Die Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente (Eisen, Zink, Magnesium) wirken unterstützend.

Zwiebelsaft und Co. - die besten Tipps gegen graue Haare

Wir haben hier noch weitere Tipps und Hausmittel für dich gesammelt und zeigen dir, was du gegen weiße beziehungsweise graue Haare tun kannst:

  • Haarkur mit Zwiebelsaft: Der Saft der Zwiebel regt die Melaninproduktion an und verhindert, dass sich farblose Luftbläschen einlagern. Die Zwiebel mixen, den Saft abgießen und in die Kopfhaut einmassieren. Der Geruch bleibt allerdings stark und lange an den Haaren hängen. Deshalb solltest du dir diese Anwendung gut überlegen.
  • Natürliche Pflegeprodukte: Verwende generell lieber Naturkosmetik oder Biokosmetik!
  • Natürliche Färbung: Du kannst deine grauen Haare natürlich auch färben. Besonders Naturfarben wie Henna oder auch selbst hergestellt Farben aus Walnuss, Kaffeepulver oder schwarzem Tee können verwendet werden.
  • Künstliche Renaturierung: Produkte zur künstlichen Renaturierung sind teilweise umstritten und sollten nur vorsichtig verwendet werden.
  • Gesunde Ernährung: Wie in allen Lebensbereichen kann sich gesunde Ernährung auch bei grauen Haaren positiv auswirken. Vor allem sollte der Konsum von Kaffee und Alkohol eingeschränkt werden. Auf eine vitamin- und mineralienreiche und basische Ernährung sollte geachtet werden.
  • Nikotin: Nicht nur deine Kondition, sondern auch dein Haar wird dir dankbar sein, wenn du deinen Nikotinverbrauch einstellst.
  • Stress: Übermäßiger Stress belastet unseren Körper. Dies spiegelt sich auch in unseren Haaren wider. Nimm dir daher immer wieder eine Auszeit oder mache Entspannungstechniken bei Stress.
  • Verschiedene Flüssigkeiten in kleinen Glasflaschen
  • Ein Apfelessig steht neben Äpfel
  • Walnüsse auf einer dunklen Unterlage
  • Kaffeepulver und Kaffeebohnen in Schüsseln
  • Verschiedene Hennatöne als Pulver

Was sind übrigens die Ursachen für graue Haare?

Im Durchschnitt ergrauen die meisten Menschen zwischen 40 und 60 Jahren. In unserer schnelllebigen Zeit leiden immer mehr junge Leute zwischen 20 und 30 Jahren an Haarausfall sowie an verfrühten grauen oder sogar mitunter weißen Haaren. In der heutigen Gesellschaft spielt Schönheit sowie Makellosigkeit eine immer größer werdende Rolle. Genau deshalb können sich viele Menschen mit grauen Haaren einfach nicht anfreunden und sich selbst nicht akzeptieren. Was nun die Haarfarbe verblassen lässt und die Haare mit grauen Strähnen färbt, ist ganz einfach zu erklären: Die Produktion des Farbpigments Melanin lässt mit dem Alter nach. Jedoch gibt es auch noch weitere Gründe für vorzeitiges Ergrauen. 

Mögliche weitere Ursachen für fehlendes Melanin im Haar können sein:

  • Stress
  • Nikotin
  • Nährstoff- und Vitaminmangel
  • Hormonstörungen
  • Erkrankungen der Schilddrüse
  • Chemotherapie

Aggressive Haarpflegeprodukte können ebenfalls ein Faktor sein, welcher das Farbpigment Melanin im Haar zerstört und die Melanin-Produktion behindert. Greife deshalb lieber zu natürlichen Mitteln, die dein Haar nicht noch mehr strapazieren, sondern das Problem an der Wurzel packen.