Padabhyanga - ayurvedische Fußmassage verspricht Ruhe und neue Kraft

Eine Fußreflexzonenmassage sorgt nicht nur nicht nur für Entspannung: Die ayurvedische Technik der Padabhyanga (ayurvedische Fußmassage) verbindet wertvolle, ätherische Öle und Kräuter mit gezielter, sanfter Einwirkung auf essentielle Energiepunkte. So verspürst Du nach kurzer Zeit wieder frische Energie und bringst Deinen Körper in Schwung.

Ayurvedische Öle

Entspannung und Anregung: wohltuende Fußmassage Padabhyanga

Unsere Füße werden oft vernachlässigt. Sie werden in modische Schuhe gezwängt und spüren nur allzu selten Licht und Luft. Dabei tragen sie die Last des gesamten Körpers auf sich. Schon eine kurze Fußmassage zwischendurch entspannt Muskeln und Sehnen und trägt zur Erholung bei. Die ayurvedische Fußmassage Padabhyanga leitet sich vom Wort: "Abhyanga" ab. Übersetzt bedeutet das: "Einölung mit liebenden Händen". Bei dieser indischen Form der Fußreflexzonenmassage streicht der Masseur mit der flachen Hand sanft über die Füße, Unterschenkel, Wade, Knie und Oberschenkel. Dabei werden Marma-Punkte in diesen Regionen aktiviert und Blockaden beseitigt. Marma-Punkte sind Stellen im Körper wo:

  • Muskeln
  • Sehnen
  • Venen/ Arterien
  • Gelenke
  • Energiebahnen (Nadis)

aufeinandertreffen. Je nach Lage wirken sie auf innere Organe und das gesamte Energiesystem des Körpers ein. Marma bedeutet auf Sanskrit Energiepunkt oder Energiefeld. Padabhyanga kann gegen bestimmte Beschwerden helfen oder allgemein den Körper entspannen. Da die Lymphbahnen dadurch angeregt werden, wirkt eine ayurvedische Fußmassage entspannend und anregend zugleich.

Fußreflexzonen am Model

Wie verläuft eine ayurvedische Fußmassage?

Zu Beginn der ayurvedischen Art der Fußmassage wird ein feuchtes Tuch zum Erfrischen der Füße verwendet, danach beginnt ohne Verzögerung die Massge. Anders als westliche Fußreflexzonenmassagen arbeitet Padabhyanga nicht mit punktuellem Druck, sondern mit streichenden Bewegungen. Dadurch wird das darunterliegende Gewebe genährt. Die ayurvedische Fußmassage verwendet Ghee (Butterschmalz) oder warmes Öl mit Kräuteressenzen. Butter, Aromastoffe und Öle pflegen die Haut. An den Unterschenkel liegen weniger Talgdrüsen als am restlichen Körper. Deswegen trocknen sie leicht aus. Eine Massage dauert um die 30 Minuten und wird im Liegen vorgenommen, was den Entspannungseffekt erhöht. Nach dem Termin ist es wichtig, eine Ruhepause einzuplanen.

Ayurvedische Fußmassagebehandlung

Wann hilft eine Padabhyanga?

Ayurveda bedeutet übersetzt die Lehre vom langen Leben und arbeitet ganzheitlich. Eine ayurvedische Fußmassage wirkt daher nicht nur sanft gegen Verspannungen und Verhärtungen an den Füßen, sondern beeinflusst über die Meridiane den gesamten Organismus. Besonders wertvoll ist die Fußmassage bei:

  • innerer Unruhe
  • Nervosität
  • Rückenschmerzen
  • Müdigkeit
  • Schlafstörungen
  • Sehschwächen

Unausgeglichenes Vata-Dosha kann durch Padabhyanga wieder ins Lot gebracht werden. Die wärmenden Öle und die sanfte Massage sind vor allem bei Menschen zu empfehlen, die viel im Kopf haben und zu Unruhe neigen. Auch physisch wirkt sich das Arbeiten vor Computerbildschirmen negativ auf den Nacken, Rücken und Augen aus. Hier liefert die indische Fußreflexzonenmassage hervorragende Dienste, vor allem da sich Verspannungen im Körper auf die Sehkraft auswirken können.

Das Ayurveda-Hotel Kurzmann's bietet eine Reihe von Arrangements, die diese indische Fußreflexzonenmassage Padabhyanga beinhalten, an. Hier kannst du nicht nur ideal entspannen, sondern den Aufenthalt auch mit frischen Ayurveda-Spezialitäten im Restaurant abrunden.

Wichtiger Hinweis: In diesem Beitrag werden nur allgemeine Hinweise gegeben, er stellt keine Grundlage für eine Selbstdiagnose dar! Bitte jedenfalls einen fachkundigen Arzt zu Rate ziehen.

Der Experte dahinter
Ebba-Karina Sander von Ayurveda4u

Sander Ebba-Karina

Ebba-Karina Sander ist Geschäftsführerin des Ayurveda-Gesundheitszentrum Deutschland. 2014 holte sie gemeinsam mit Wolfgang Back die alternative Heilmethode Ayurveda nach Deutschland.