Sicherheit vermitteln, Beziehung stärken – das Geheimnis der Geborgenheit

Viele Menschen sind sich dessen nicht bewusst, doch Geborgenheit ist der wichtigste Teil jeder Beziehung. Geborgenheit trägt dazu bei, viele andere Qualitäten einer dauerhaften Partnerschaft zu fördern. Hierzu gehören Vertrauen, Verletzlichkeit und Ehrlichkeit. Willst du Sicherheit vermitteln – Beziehung, Freundschaft und geschäftliche Partnerschaften sind in dieser Hinsicht alle gleich –, kann dies sehr viel Zeit in Anspruch nehmen. Es braucht Arbeit und manchmal auch eine gewisse Rückversicherung. All das wird sich aber mehr als lohnen, wenn dein Partner beginnt, sich bei dir geborgen zu fühlen und dir voll zu vertrauen. Es wird deine Beziehung für immer verändern. Hier kannst du mehr darüber erfahren, wie du in Beziehungen Beruhigung schaffen und deinem Partner zeigen kannst, dass dir wirklich etwas an ihm liegt.

Ein Mann küsst eine Frau, in der Hand einen Regenschirm, um Sicherheit zu vermitteln

Sicherheit vermitteln – Beziehung und Kooperation  

Im Kern der Dinge geht es beim Thema Sicherheit vermitteln in Beziehungen um Unterstützung und Geborgenheit. Wer in einer romantischen Partnerschaft lebt, sollte in der Lage sein, sich aneinander anzulehnen, wenn man sich niedergeschlagen oder gestresst fühlt. Wenn du und dein Partner euch gegenseitig unterstützt, führt das zu Geborgenheit, Vertrauen und Verwundbarkeit. Das sind alles Zeichen von Sicherheit in einer Beziehung. Können Partner sich nicht aneinander anlehnen, kommt es schon nach kurzer Zeit zu Unsicherheiten. Dies weckt Gefühle der Angst oder Wut und führt meist zu Konflikten. Wie schafft man es also, dass sich ein geliebter Mensch sicher und geborgen fühlt?

Eine Frau sitzt in einem Ohrensessel und blickt an einem sonnigen Tag durch ein großes Fenster nach draußen. Sie wirkt zufrieden und entspannt.

Beruhige deinen Partner

Manche Menschen können nur unter bestimmten Bedingungen das Gefühl der Geborgenheit empfinden. Sie brauchen die absolute Gewissheit, dass man sie liebt. Wenn man die psychologische Seite der Dinge betrachtet, könnte dies darauf zurückzuführen sein, dass sie als Kind nicht genug Sicherheit oder Zuneigung erhalten haben. 

Das Schlimmste, was du tun kannst, ist, sich über diese Sehnsucht, dieses Bedürfnis nach Geborgenheit deines Partners zu ärgern. Schick deinem Partner stattdessen zum Beispiel lieber kurze Nachrichten, wenn du unterwegs bist, um ihm mitzuteilen, wo du bist und die Sehnsucht zu lindern! Gefühle sind bekanntlich nicht rational. Es liegt also an dir, einen Weg zu finden, um mit der Sehnsucht deines Partners umzugehen und ihm oder ihr ein Gefühl der Geborgenheit zu vermitteln.

Eine Frau blickt zweifelnd in die Ferne, während ihr Partner im Hintergrund sitzt.

Warum solltest du konsequent bleiben?

Selbst jemand, der von Natur aus ziemlich selbstsicher ist, erhält gerne viel Liebe und Aufmerksamkeit. Dadurch fühlt sich ein Mensch geborgen und gebraucht. Geborgenheit lässt sich nicht dadurch vermitteln, indem man jemanden in der einen Woche mit Liebe überschüttet und in der nächsten damit aufhört. Wenn du mit deiner Zuneigung nicht konsequent bist, hast du einen steinigen Weg vor dir, bis sich auch nur ein Hauch von Geborgenheit bei deinem Partner einstellt.  Denk daran: es sind die kleinen Handlungen, besonders im Alltag, die zählen! Ein kleiner Kuss auf den Kopf im Vorbeigehen oder eine Umarmung in der Küche kann für deinen Partner die Welt bedeuten.  

Zieh keine voreiligen Schlüsse ohne Beweise

Unsichere und ängstliche Menschen haben ein Gefühl dafür, wenn in einer Beziehung etwas nicht stimmt oder wenn ihr Partner sich anders verhält als sonst. Sie ziehen aber auch voreilig negative Schlüsse, selbst wenn sie keine Beweise dafür haben. Das führt zu unnötigem Drama und kann für ihre Partner eine Belastung sein. Anstatt sofort etwas Schlimmes anzunehmen, frag dich erstmal, ob du stichhaltige Beweise dafür hast!

Leg den alten Ballast ab

Lass deine Gefühle für deinen Partner nicht negativ durch vergangene Liebesbeziehungen beeinflussen! Manchmal, wenn wir von unseren Liebsten enttäuscht werden, neigen wir dazu, Vertrauensprobleme zu entwickeln. Aber man darf nicht vergessen, dass jede Partnerschaft einzigartig ist. Nur weil dein Ex untreu war, heißt das noch lange nicht, dass dein neuer Partner es auch sein wird. Lass negative Erfahrungen in der Vergangenheit nicht beeinflussen, wie du deinen Partner siehst und in welchem Ausmaß du dir erlaubst, Geborgenheit zu empfinden!

Ein Liebespaar küsst sich und vermittelt Geborgenheit

Wie du Sicherheit und Geborgenheit in Partnerschaften fördern kannst

Das Schaffen von Vertrauen in einer Partnerschaft oder überhaupt im Leben ist keineswegs eine Einbahnstraße. Du solltest bewusst und absichtlich handeln, um deinem Partner zu helfen, sich bei dir sicher zu fühlen. Und es muss auf die Art und Weise geschehen, die für ihn oder sie am wichtigsten ist! Der Schlüssel dazu ist Beständigkeit und die Bereitschaft, Dinge zu tun, die den Liebsten helfen, sich emotional sicher und geborgen zu fühlen, auch wenn man selbst es nicht ganz verstehen mag. Dies gilt insbesondere für die Ursprünge der Sorgen des Partners, die auf frühe Erfahrungen mit Verletzung oder Verrat durch einen anderen Menschen zurückzuführen sind. Hier ist zum Abschluss das Geheimnis, um deinem Partner zu helfen, Geborgenheit zu fühlen: Frag ihn, was er von dir braucht, um sich emotional sicher und geliebt zu fühlen! Gib ihm das – immer und immer wieder, ohne jedes Mal gefragt zu werden! Wiederhole dies so lange, bis die Geborgenheit Einzug in eure Partnerschaft und in euren Alltag erhält! Und dann genieße die neue Form der Liebe, die dein Leben dann bereichert!