Für einen sauberen Pool: Wasserpflege für hygienisches Baden

Im Sommer fliehen wir vor der Hitze oft in überfüllte Schwimmbäder. Jedoch können wir durch die vielen Menschen im Pool das kühle Wasser nicht immer so genießen, wie wir das gerne würden. Daher beneiden wir oft diejenigen mit eigenem Pool im Garten. Jedoch bringt so ein eigenes Schwimmbecken nicht nur Freude. Was viele vergessen, ist, dass dieses Wellness-Gefühl auch mit einiger Arbeit verbunden ist. Denn Poolwasser muss ganz bestimmte Anforderungen erfüllen, damit der Pool auch hygienisch ist und man sich und seine Kinder guten Gewissens ins Wasser springen lassen kann. Was du bei der Wasserpflege für den Pool beachten solltest, erfährst du hier.

Frau mit Hut am Rand des Pools

Warum ist Wasserpflege im Schwimmbecken wichtig?

Vor allem in großen Schwimmbädern erscheint es uns nur logisch, dass bei der Anzahl an Menschen einiges an Vorkehrungen getroffen werden muss, damit das Beckenwasser auch wirklich sauber ist. Dasselbe gilt auch im kleineren Rahmen für den Pool zu Hause. Auch hier muss man sich mit Themen wie pH-Wert, Chlor, Desinfektion, Filter und dem dafür notwendigen Zubehör auseinandersetzen, damit im Endeffekt die Wasserqualität stimmt. Was aber sind die wichtigsten Eckpunkte für Poolwasser? Wir haben sie dir schnell zusammengefasst:

  • Filter (Kartuschenfilter oder Sandfilteranlage)
  • Hydraulik
  • ph-Wert bzw. pH-Regulierung
  • Algenvernichter
  • Aktivsauerstoff
  • Flockungsmittel

All diese Dinge spielen bei der Pflege des privaten Beckens und dem Wasser eine wichtige Rolle. Dabei stehen jeweils unterschiedliche Alternativen zur Verfügung. Aber was bedeuten diese Begriffe und wie genau sieht die Wasserpflege aus?

Was muss man beim Poolwasser beachten?

Zuallererst ist der pH-Wert wichtig für die Wasserqualität. Dieser sollte sich stets in einem Bereich von 7,0-7,4 befinden. Befindet er sich darüber, nimmt die Wirkung der Desinfektion ab, Kalk bildet sich und der Säuremantel der Haut wird beschädigt. Ist er zu niedrig, kommt es zur Geruchsbildung und die menschlichen Schleimhäute können gereizt werden. Die Messung des pH-Werts findet mittels Teststreifen, Tabs oder einem pH-Wert-Messer statt.

Für die mechanische Pflege des Pools ist die Filteranlage zuständig. Bei den meisten Pools ist bei der Lieferung eine Kartuschenfilteranlage inkludiert. Ab einer Größe von 5000 Litern ist jedoch eine Sandfilteranlage zu bevorzugen. Das gesamte Wasser sollte zwei bis drei Mal täglich durch den Filter laufen. 

Ein wichtiger Bestandteil der chemischen Wasserpflege ist die Desinfektion, um Keime und Bakterien abzutöten und weiterhin sauberes Wasser im Pool zu haben. Eine wichtige Rolle spielt dabei das allseits bekannte Chlor. Chlor ist auch das erste, das wir mit einem Pool in Verbindung bringen, da der Geruch sehr typisch ist. Je mehr Menschen sich im Beckenwasser aufhalten, desto mehr Verunreinigung gibt es natürlich auch. Dabei kommt es nämlich zu organischen Verunreinigungen wie Hautabsonderungen, Sonnencreme und Schweiß. Die organischen Verschmutzungen werden vom anorganischen Chlor bekämpft. Dieses baut die organischen Stoffe ab. Neben der regelmäßigen schnellen Stoßreinigung mittels Chlor muss das Wasser auch ständig durch Tabs aus Chlor gereinigt werden. Erhältlich ist Chlor in vielerlei Formen: freies Chlor, Chlor Multitabs, gebundenes Chlor. Bei der Chlor-Methode ist auch immer auf den Chlor-Wert im Beckenwasser zu achten. Als Desinfektionsmittel kann auch auf Aktivsauerstoff ausgewichen werden, da die Sauerstoff-Methode ebenfalls Bakterien und Keime abtötet. 

Im Sommer wachsen nicht nur die Pflanzen rund ums Haus und den Garten. Auch Algen lieben die Kombination aus Licht, Sauerstoff und Wärme. Um sie zu vermeiden braucht es Algizid. Dieses ist auch in Verbindung mit Chlor erhältlich.

Frau im Pool