Ruhe finden, Kraft tanken – die besten Schlaftipps für den Winter

In der dunklen Jahreszeit steigt unser Schlafbedürfnis, denn durch die verringerte Lichteinwirkung im Winter schüttet unser Körper mehr Melatonin aus, das Hormon mit der schlafanstoßenden Wirkung. Dazu kommt, dass durch den Lichtmangel auch noch die Schlafqualität leidet. Im Winter schlafen wir weniger tief als im Sommer. Die Auswirkungen können unangenehm sein: Fehlt der erholsame Schlaf, leiden wir an Müdigkeit, Konzentrationsstörungen und Verspannungen, unsere Leistungsfähigkeit sinkt und unser Immunsystem wird geschwächt.

Eine Frau schläft gut im Winter

10 Tipps, die helfen, auch im Winter gut und erholsam zu schlafen

Damit du trotz den erschwerenden Umständen gut ausgeschlafen durch die kalten Tage kommst, haben wir zehn wertvolle Tipps:

  1. Den höheren Schlafbedarf nicht ignorieren: Es ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass wir im Winter mehr Schlaf benötigen. Daher sollte man dem Schlafbedürfnis nachgeben und das längere Schlafen einfach genießen.
     
  2. Viel Tageslicht tanken: Viel Bewegung an der frischen Luft wirkt oft Wunder. Dabei kann der Körper ausreichend Tageslicht aufnehmen. Zudem hält Bewegung fit und macht müde.
     
  3. Auf spätes und schweres Essen verzichten: Schweres Essen am Abend beschäftigt den Körper auch in der Nacht und verhindert, dass er sich ausreichend regenerieren kann. Nimm abends daher leichte Speisen zu dir oder lass das Abendessen weg und gönne deinem Körper eine Pause!
     
  4. Kaffee- und Nikotinkonsum einschränken: Die belebende Wirkung von Kaffee und Nikotin erschweren nicht nur das Einschlafen. Bei Rauchern wirken sich in den späteren Schlafphasen auch die Entzugserscheinungen negativ auf die Schlafqualität aus.
     
  5. Den Tag entspannt ausklingen lassen: Ein heißes Bad, ein gutes Buch, eine Tasse heiße Milch mit Honig, Entspannungsmusik, Aromaöl, … Was immer uns am Abend hilft, Stress abzubauen und runterzukommen, hilft auch, erholsamer zu schlafen.
     
  6. Das Schlafzimmer richtig temperieren: Mit kalten Füßen schläft sich‘s schlecht, aber auch Schwitzen ist nicht förderlich für guten Schlaf. Daher ist es wichtig, die Schlafzimmertemperatur den eigenen Bedürfnissen optimal anzupassen.
     
  7. Für frische Luft sorgen: Auch schlechte Luft kann tiefen Schlaf verhindern. Wer vor dem Schlafengehen einige Minuten gut durchlüftet, hat ausreichend Sauerstoff für die ganze Nacht.
     
  8. Etwas mehr abdunkeln: Unser Körper reagiert auf Helligkeit. Wenn es im Schlafzimmer zu hell ist, wird der Schlaf beeinträchtigt. Etwas mehr abdunkeln hilft.
     
  9. Lärmquellen beseitigen: Auch Lärm stört beim Schlafen, und zwar nicht nur beim Einschlafen. Lärmbedingte Aufwachphasen, die wir gar nicht bewusst mitbekommen, hindern am Durchschlafen.
     
  10. Die richtige Matratze wählen: Nicht zuletzt hat die Matratze, auf der wir die Nacht verbringen, erheblichen Anteil daran, wie erholsam unser Schlaf ist. Schließlich würden wir ja auch nicht sechs bis acht Stunden lang auf einem unbequemen Sessel sitzen wollen. Die falsche Matratze verringert den Schlafkomfort – und zwar massiv. Vor allem dann, wenn sie sich nicht optimal an den Körper anpasst, nicht den richtigen Härtegrad hat und nach einem Positionswechsel nicht mehr den nötigen Halt bietet. Wir wechseln im Schlaf pro Stunde durchschnittlich zehnmal die Position. Je besser sich die Matratze jeweils unserem Körper anpasst, desto angenehmer ist der Schlaf.
Eine Frau lächelt ausgeschlafen auf einem Bett