Tipps gegen Reisedurchfall und Reiseverstopfung

Der langersehnte Urlaub steht an, die Koffer sind schon gepackt und bald startet die Reise. Doch von Entspannung leider keine Spur: Besonders im Urlaub leiden viele Menschen an Problemen mit der Verdauung. Ob Durchfall oder Verstopfung - schnelle Hilfe ist gefragt! Hier finden Sie wirksame Tipps gegen Reisedurchfall und Reiseverstopfung. 

Inhalt:

Jemand sitzt mit runtergelassener Hose auf einer Toilette

Welche Gründe für Reisedurchfall und Reiseverstopfung gibt es?

Vor allem Reisen in tropische Länder enden oftmals nicht am Strand mit der gewünschten Entspannung, sondern im Badezimmer des Hotels: Viele Reisende werden in fremden Ländern von Reisedurchfall heimgesucht. Insbesondere in Asien, Lateinamerika und Teilen Afrikas, ist das Risiko sehr hoch an Reisedurchfall zu erkranken. Häufige Gründe dafür sind:

  • das für Europäer ungewohnte Klima,
  • der Verzehr bestimmter Nahrungsmittel,
  • mangelnde hygienische Standards,
  • Stress vor und während der Reise sowie
  • eine eventuelle Zeitumstellung

Was tun bei Reisedurchfall und Reiseverstopfung?

Der Reisedurchfall verläuft zwar in der Regel relativ unkompliziert, raubt aber kostbare Urlaubstage. Probiotika können helfen, die Darmflora rasch wieder aufzubauen. Einer unserer Tipps gegen Reisedurchfall und Reiseverstopfung ist ganz einfach zu berücksichtigen:

  • Nehmen Sie viel Flüssigkeit zu sich, um eine Dehydrierung vorzubeugen. Durch den wässrigen Durchfall und die häufige Anzahl der Toilettengänge in Kombination mit den heißen Temperaturen und erhöhtem Schwitzen ist die Gefahr hoch, dass der Körper zu viel Flüssigkeit verliert.
  • Damit nicht nur der Flüssigkeitshaushalt, sondern auch der Mineralstoffgehalt im grünen Bereich bleibt, sollten Sie zu gezuckerten Tees oder speziellen Elektrolytlösungen greifen.

Nicht immer handelt es sich beim Reisedurchfall um die harmlose Variante. Beobachten Sie sich und Ihren Körper aus diesem Fall genau. Müssen Sie häufiger als siebenmal pro Tag zur Toilette, leiden Sie unter erhöhter Temperatur oder Fieber und finden Sie Schleim oder Blut im Stuhl, sind dies erste Hinweise auf eine Tropenkrankheit, die ernst genommen werden sollten. Sowohl Malaria als auch Cholera führen zu ausgeprägtem Durchfall, der dringend die Behandlung eines Arztes vor Ort bedarf. Zögern Sie in solchen Fällen nicht, einheimische Ärzte aufzusuchen. Diese können bei Bedarf geeignete Medikamente, wie beispielsweise Antibiotika verschreiben.

Eine Frau liegt krank im Bett und benötigt Tipps gegen Reisedurchfall und Reiseverstopfung

Was kann neben ungewohnten Speisen zu Reiseverstopfung führen?

Der Genuss von ungewohnten Speisen kann nicht nur zu Reisedurchfall führen. In vielen Fällen leiden Reisende auch am kompletten Gegenteil: Der Reiseverstopfung. Wenn die Bewegungen des Darms immer langsamer werden und der Darminhalt nicht abtransportiert werden kann, kommt es zu einer Verstopfung. Das ist gerade im Urlaub besonders ärgerlich! Der gestaute Darminhalt kann Bauchschmerzen und Unwohlsein verursachen, die die komplette Reise verderben.

Das lange Sitzen, die Zeitverschiebung und das starke Schwitzen aufgrund hoher Temperaturen sind neben speziellen Nahrungsmitteln die häufigsten Ursachen für Reiseverstopfung. Durch den erhöhten Feuchtigkeitsverlust beim Schwitzen wird dem gesamten Körper Flüssigkeit entzogen. Diese Dehydrierung kann sich negativ auf die Verdauung auswirken und zu einer Reiseverstopfung führen.

Einer der häufig angewandten Tipps gegen Reiseverstopfung lautet also auch in diesem Fall: Trinken Sie viel, denn so kommt der Darm wieder in Schwung! Auch Bewegung hilft dabei, die natürlichen Bewegungen des Darms wieder anzukurbeln. 

Was aber tun, wenn die Verdauung trotz genügend Flüssigkeit nicht richtig funktioniert? In erster Linie sollten Sie dafür sorgen, auch bei Zeitverschiebung zur selben gewohnten Zeit die Toilette aufzusuchen. Das ist dann natürlich im Urlaubsland entsprechend der Zeitverschiebung zu einer früheren oder späteren Uhrzeit.

Beseitigen Sie auch eventuelle Ekelquellen! Ein Ekel vor den sanitären Anlagen aufgrund mangelnder hygienischer Standards kann ebenfalls zu einer Reiseverstopfung führen. Desinfektionstücher oder Sprays schaffen in solchen Fällen schnell Abhilfe und sind ein weiterer Trick unserer Tipps gegen Reisedurchfall und Reiseverstopfung.

Eine Frau sitzt im Bademantel auf der Toilette und hält den Bauch

Effektive Tipps gegen Reisedurchfall und Reiseverstopfung

Wer sein gewohntes Umfeld verlässt und die tägliche Routine ändert, der ist häufig Verdauungsproblemen ausgesetzt. Vor allem vor einer Reise stehen viele Urlauber unter Stress: Die letzten Vorbereitungen müssen getroffen werden alles soll für den Trip ins Ausland parat sein. Das Resultat dieser Zusatzbelastung sind häufig Beschwerden des Verdauungstrakts. An erster Stelle der Tipps gegen Reisedurchfall und Reiseverstopfung steht also Ruhe bewahren. Wer entspannt in den Urlaub startet, entlastet Körper und Geist.

Wenn Sie bereits vor oder zu Beginn der Reise feststellen, dass sich Veränderungen in Ihrer Verdauung bemerkbar machen, sorgen Sie direkt vor: Präventive Mittel stärken die natürliche Funktion Ihres Darms, ohne ihn dabei zu belasten. Stuhlauflockernd und verdauungsfördernd wirkt beispielsweise eine Extraportion FOS. Die FOS dienen den Milchsäurebakterien als Nahrung und fördern deren Vermehrung. FOS bestehen aus speziell verbundenen Zucker-Einheiten. Im Dünndarm werden sie nicht abgebaut und können somit problemlos in den Dickdarm gelangen und dort die Verdauung in Schwung bringen. Dabei entstehen gasförmige Bestandteile und kurzkettigen Fettsäuren, die schonend Wasser in den Dickdarm ziehen. Der verhärtete Stuhl kann natürlich aufgelockert werden. Gleichzeitig wird die Darmflora durch den enthaltenen Keim LCR 35 wieder aufgebaut.

Wichtiger Hinweis: Dieser Beitrag enthält nur allgemeine Hinweise und dient ausschließlich zu allgemeinen Informationszwecken. Die Informationen stellen keine konkrete Empfehlung dar und dienen keinesfalls als Grundlage für eine Selbstdiagnose! Jedenfalls ist der Rat eines fachkundigen Arztes einzuholen.