Wie schwanger werden am besten klappt? Mit diesen Tipps bereitest du deinen Körper optimal vor!

Wollen Sie wissen, wie schwanger werden leichter klappt und keine nervenraubende Odyssee wird? Wenn Sie einige Vorkehrungen treffen und einige Dinge beachten, kann die Fruchtbarkeit gesteigert werden. Wir haben hier einige Tipps, damit dem Elternglück nichts mehr im Wege steht.

Eine Frau und ein Mann sitzen am Bett mit einem Schwangerschaftsstreifen und wollen schwanger werden

Willst du schwanger werden? Lerne deinen Zyklus kennen!

Setze hormonelle Verhütungsmethoden nach Rücksprache mit deinem Arzt am besten ein Jahr vor der Empfängnis ab. So hat dein Körper genug Zeit, deinen Zyklus natürlich zu stabilisieren und die künstlichen Hormone auszuschwemmen. Diese einjährige Vorbereitungszeit könnt ihr gemeinsam als Paar nutzen, um auf eure Gesundheit und Ernährung zu achten, regelmäßig Sport zu treiben und euch mental darauf vorbereiten, bald ein Kind zu bekommen.

Lerne für diese Zeit eine natürliche Verhütungsmethode (wie NFP – Natürliche Familienplanung) anzuwenden und beobachte deinen Zyklus mit einem Menstruationskalender oder einer Zyklusapp, die dir deine fruchtbaren Tage und deinen Eisprung anzeigt!

Optimiere deine Ernährung bereits vor der Schwangerschaft

Dein Baby wird ausschließlich aus den Nährstoffen gebildet, die du über deine tägliche Nahrung aufnimmst. Ausreichend Folsäure ist bereits drei bis fünf Monate vor der Schwangerschaft von großer Bedeutung. In diesen Lebensmitteln ist Folsäure enthalten:

  • grünes Blattgemüse
  • Kohl
  • Fenchel
  • Spargel
  • Chinakohl
  • Hülsenfrüchten
  • Bierhefeflocken
  • Weizenkeimen

Für die Bildung von gesunden Spermien ist für den Mann Vitamin E in Weizenkeimöl und Kürbiskernöl wichtig.

Baut beide viel frisches, buntes und vor allem grünes Gemüse, Hülsenfrüchte, Leinöl und Leinsamen, Weizenkeime und Weizenkeimöl, Sprossen, Kürbiskerne und Hirse in eure tägliche Ernährung ein. Ernährt euch gesund und zum Großteil pflanzlich. Kocht frisch und verzichtet weitgehend auf folgende Zutaten: 

  • raffinierten Zucker
  • Margarine
  • Fertigprodukte
  • Fast Food
  • Konservierungsstoffe
  • Glutamat (Hefeextrakt) und
  • Nitrate (Wurstwaren).
Eine Frau schiebt bei Ihrer Ernährung in der Schwangerschaft Süßes weg

Vermeide Schadstoffe

Reduziere Alkohol und vermeide Nikotin, achte auch darauf, heimische Fische zu essen, da diese weniger mit Schadstoffen belastet sind als Meeresfische. Auf Thunfisch, Schwertfisch, Hai, Heilbutt, Butterfisch, Marlin und Hecht sollten Frauen mit Kinderwunsch, Schwangere, Stillende und Kleinkinder besser ganz verzichten.

Umweltgifte und Giftstoffe in Köperpflege und Kosmetika können ebenfalls die Fruchtbarkeit schwächen, denn alles was auf die Haut aufgetragen wird, wandert innerhalb weniger Minuten in den Organismus. Bei Lebensmitteln, die wir essen, werden Schadstoffe weitgehend über das Verdauungssystem ausgeschieden. Nicht so bei Kosmetik und Körperpflege, denn über die Haut gelangen alle Stoffe unverzüglich in den Blutkreislauf. Deshalb ist es wichtig, sich damit auseinander zu setzen, was in der täglichen Hautpflege alles drinnen ist. Diese Substanzen haben großen Einfluss auf das Hormonsystem und somit auf die Fruchtbarkeit und Sexualität. Eine bevorstehende Schwangerschaft ist ein guter Zeitpunkt, dir deine Körperpflegeprodukte mal genauer anzusehen und dich hinsichtlich schadstofffreier Alternativen von Kosmetika zu erkundigen, die nicht auf Basis von Erdöl (Paraffinen und Mineralölen) und mithilfe von Hormonen und Konservierungsstoffen hergestellt wurden.

Eine Frau hat schadstofffreie Kosmetik in ihrem Gesicht

Reduziere Stress um leichter schwanger zu werden

Nur 25 % der Paare, die schwanger werden möchten, werden bereits im ersten Zyklus schwanger. Bei 60 % der Paare dauert es im Schnitt neun Monate, bis sie schwanger werden. Hab also Geduld, wenn es nicht sofort klappt und versuche möglichst entspannt an das Thema Sex und Kinderwunsch heranzugehen! Denn Stress hat großen Einfluss auf den Hormonhaushalt und die Fruchtbarkeit, außerdem kann er den Zyklus ins Ungleichgewicht bringen.

Genügend Schlaf und Entspannung, Yoga, Meditation, Zeit in der Natur, Stressreduktion in der Arbeit, liebevolle Beziehungen zu unseren Mitmenschen und eine gesunde Work-Life-Balance helfen den Stresspegel niedrig zu halten.

Autorin: Sandra Nova

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