Mit 40, 50 oder 60 effektiv abnehmen? Hormone sind der Schlüssel!

Wie du vielleicht selbst beobachtet hast, ist Abnehmen ab 35 nicht mehr so einfach ist wie in den 20ern. Fett an Bauch, Beinen und Po hält sich hartnäckig – und das obwohl regelmäßige Sporteinheiten und Diäten eingelegt werden, um das Gewicht zu senken. Woran liegt das? Was kann und soll ich noch essen? Wie viel ist gesund und wie bleibe ich schlank? Eine neue Studie zeigt, dass es nicht nur auf deine Ernährung ankommt. Viel wichtiger beim Abnehmen sind Hormone bzw. die Hormonbalance. Vergiss daher penibles Kalorienzählen bzw. schnelle Diäten, wenn es um deine Ernährung geht, und gehe das Problem und seine Ursache anders an!

Eine Frau mit ungefähr 35 hält ein Maßband und will abnehmen

Gesund abnehmen: Hormone sind wesentlich!

Kaum stehen die Wechseljahre vor der Tür, scheint sich das eine oder andere Kilo noch hartnäckiger an den Problemzonen festzuklammern als früher und dein Gewicht wird schneller mehr als zuvor, anstatt die überflüssigen Pfunde loszuwerden. Langes Ausdauertraining und weniger essen, fettarme Ernährung oder Diäten scheinen an Wirkung verloren zu haben. Das bringt so manche Frau an den Rand der Verzweiflung.

Wieso reagiert der Körper mit zunehmendem Alter trotz bester Diät, ausreichend Bewegung und regelmäßigem Sport anders?

Der Grund dafür ist einfach: Für den erfolgreichen Verlust von Gewicht sind besonders fettverbrennende Hormone entscheidend. Langes und hartes Cardiotraining arbeitet jedoch gegen die altersentsprechende Hormonsituation. Nimmt man zusätzlich die falschen Lebensmittel zu sich, kann das gravierende Auswirkungen auf den Körper und folglich auf das Gewicht haben: Der Stoffwechsel wird blockiert und folgend wird die Fettverbrennung gehemmt. Außerdem wird durch den „Sport-Stress“ vermehrt Cortisol gebildet, das das Immunsystem schwächt und zum Muskelabbau führen kann.

Die Bildung von Fett aufbauenden Hormonen wird im Gegenzug gefördert und es kommt vor allem zur Fettablagerung um die Körpermitte, was zumeist einen dicken Bauch zur Folge hat. Zusätzlich wird – und das ist wohl der Alptraum jeder Frau – der Alterungsprozess beschleunigt.

Daher gilt: 15 Minuten sportliche Betätigung jeden Tag in der Woche pro Tag mit den richtigen Übungen sind für einen optimalen Effekt beim Abnehmen ausreichend!

Eine Frau läuft

Was ist wichtiger für das Abnehmen als Kalorien zählen?

Eine 2011 im Journal of Obesety veröffentlichte wissenschaftliche Untersuchung und Studie zeigt: Abnehmwillige, die sich rein aufs Kalorienzählen und Berechnen dieser konzentrierten, schnitten deutlich schlechter ab, als jene, die um die Balancierung ihrer Hormone bemüht waren.

Konkreter gesagt, verloren übergewichtige Menschen, die hier als Probanden agierten und sich in erster Linie auf ihre Hormonbalance konzentrierten, um 65 Prozent mehr Fett als die „Kalorien-Gruppe“, die allein auf eine geringe Kalorienaufnahme achtete, ohne dem Körper jegliche wichtige Hormone zuzuführen, die eine wichtige Rolle beim Abnehmen im fortgeschrittenen Alter einnehmen.

Die Studie zeigt, dass fettverbrennende Hormone einen entscheidenden Beitrag zum idealen Körpergewicht beitragen. Welche zählen konkret dazu?

Ein kleiner Überblick:

  • Testosteron
  • Wachstumshormon HGH
  • Leptin
  • Schilddrüsenhormone – T3 und T4
  • HCG
  • DHEA
  • Osteocalcin
  • Glucageon

Wer jetzt meint, es reiche, Hormone einfach zu sich zu nehmen, um die Gewichtsprobleme zu lösen, der irrt. Denn das Hormongleichgewicht ist sehr sensibel und alle Versuche, durch Einnehmen des Hormons Leptin oder von Wachstumshormonen den Organismus zu beeinflussen, sind bis jetzt gescheitert. Was also tun? Wesentlich sind drei Punkte, um trotz der hormonellen Umstellung des weiblichen Körpers erfolgreich und ohne jegliche Beschwerden oder Nebenwirkungen abnehmen und der Wechseljahre Gewichtszunahme entgegenwirken zu können:

  1. die richtige Art der Lebensführung,
  2. die richtige Art der Bewegung
  3. die gesunde Ernährung.
Eine Frau macht Bewegung mit Hula-Reifen

Wie funktioniert Abnehmen mit Hormonen?

Ein ausgeglichener Hormonhaushalt hilft dabei, Bauchfett zu verlieren und schlank zu werden, den Alterungsprozess zu verlangsamen und den Stoffwechsel aktiv zu halten. Doch wie kann ich selbst die Hormonbalance zum Positiven beeinflussen? Wie schaffe ich es, erfolgreich abzunehmen und schlank zu werden? Folgende Punkte können unter anderem einen wichtigen Beitrag leisten:

Für die richtige Ernährung gilt grundsätzlich: Lebensmittel, die viele Kohlenhydrate und Zucker enthalten, sollen weitgehend vom Speiseplan gestrichen werden und dafür durch Gemüse, Proteine und gesunde Fette ersetzt werden. Etwa die Hälfte bis zwei Drittel jeder Mahlzeit soll aus gegartem oder Rohkostgemüse bestehen. Als ideale Getränke eigenen sich Wasser und Tees, wie grüner Tee.

Eine Frau hält einen Korb mit Gemüse

Wie reagiert der Körper auf die richtige Hormonbalance?

Befindet sich der Hormonhaushalt im Gleichgewicht, bleibt das nicht im Verborgenen. Eine Vielzahl an Veränderungen kann sich bemerkbar machen:

  • Der Bauch wird flacher,
  • Cellulite verbessert sich,
  • die Fettverbrennung insgesamt wird angekurbelt,
  • die Libido wird erhöht,
  • die Problemzonen wie Oberschenkel, Gesäß und Arme werden straffer und
  • das Hautbild erscheint jünger.

Ein weiterer Grund, der für den Versuch des Abnehmens durch Hormone spricht, ist, sogar Beschwerden der Wechseljahre schnell verbessert werden können. Doch nicht nur das:

  • Das Immunsystem wird gestärkt,
  • die Schilddrüsenfunktion wird aktiviert und die
  • Glückshormone Serotonin und Dopamin können stimuliert werden.

Die richtige Hormonbalance führt also nicht nur zu einer Reduktion des Gewichtes und einer schlanken Figur, sondern beeinflusst den gesamten Körper auf positive Weise und kann dich in kurzer Zeit zu einem durch und durch vitalen Menschen machen.

Wichtiger Hinweis: In diesem Beitrag werden nur allgemeine Hinweise gegeben, er stellt keine Grundlage für eine Selbstdiagnose dar! Bitte jedenfalls einen fachkundigen Arzt zu Rate ziehen.