Natürliches Geben und Nehmen: Im Einklang mit der Natur leben

Die Natur umgibt uns nicht nur, sie schenkt uns Wärme wie Geborgenheit und bietet Menschen ein nahezu unendliches Zuhause. Aus ihr können wir enorm viel Kraft schöpfen. Du solltest jedoch niemals vergessen, dass Geben und Nehmen zusammengehören. Wir sollten der Natur genauso wie allen Lebewesen Dankbarkeit und Wertschätzung entgegenbringen. In diesem Beitrag verraten wir dir, wie du es schaffst, im Einklang mit der Natur zu leben.

Ein Paar und ihre zwei Kinder toben auf einem Feld herum

Was bedeutet es, im Einklang mit der Natur zu sein?

Grundsätzlich heißt im Einklang mit etwas zu sein, einen Zustand gegenseitiger Harmonie zu erreichen. Im Einklang mit der Natur zu sein, bedeutet also ein harmonisches Ganzes mit seiner Umgebung bzw. Mutter Erde zu bilden. Die essentielle Frage, die wir uns dabei stellen sollten, ist: Können wir die Natur positiv für uns nutzen, ohne sie zu missbrauchen und für unseren Gunsten auszubeuten?

Genauso wie die Natur uns Kraft schenkt und uns stärkt, sollten wir auch ihr etwas Gutes tun. Wir sollten darauf achten, ihr Wertschätzung entgegenzubringen, indem wir sie gut behandeln. Jeder Mensch sollte auf einen verantwortungsvollen Umgang mit der Umwelt bedacht sein. Um im Einklang mit der Natur zu leben, müssen wir damit anfangen, unsere Lebensweise zu überdenken und uns bemühen, achtsam mit unserer Erde umzugehen.

Warum ist es wichtig, im Einklang mit der Natur zu sein?

Die Natur ist unser ursprünglicher Lebensraum. In ihr schlummert eine enorme Kraft, die wir für uns nutzen können. Wenn wir in Kontakt mit Mutter Erde treten können, lernen wir, den Augenblick gänzlich zu genießen. Wir können irdische Beschwerden und alltägliche Sorgen für einen Moment hinter uns lassen. Den vertrauten Naturklängen lauschend und von wärmenden Sonnenstrahlen erhellt, können wir uns wieder auf die einfache Schönheit unseres Daseins besinnen.

In der heutigen so schnelllebigen Zeit kann es leicht passieren, dass man die innere Mitte mehr und mehr verliert. Die Natur kann für jeden von uns ein Ort des Rückzugs sein, der Halt gibt und uns Zuversicht verleiht. Außerdem tut sie unserer physischen wie psychischen Gesundheit gut. Bereits ein kleiner Spaziergang im Grünen kann gegen Stress und Unausgeglichenheit helfen.

Wie bereits erwähnt, sollte es nicht nur darum gehen, die Natur für eigene Zwecke zu nutzen. Du solltest deiner Umgebung auch etwas zurückgeben, indem du z. B.  bewusst darauf achtest, umweltfreundlich und nachhaltig zu leben. Nur wenn ein natürliches Geben und Nehmen stattfindet, kannst du in harmonischem Einklang mit der Natur sein.

Naturerlebnis mit allen Sinnen

Um mit der Wildnis Eins zu sein, musst du sie mit allen Sinnen wahrnehmen. Schon Goethe war sich der magischen Wirkung von Naturerfahrungen bewusst. In einer digitalisierten Welt, die sich oft mechanisch monoton anfühlt, bietet die Natur einen wohltuenden Ausgleich. Wenn wir uns ins Grüne begeben, spüren wir den Wind auf unserem Gesicht, die Sonnenstrahlen auf der Haut und nehmen den erdigen Duft des Waldes wahr.

Für das volle Naturerlebnis ist das Wahrnehmen mit allen Sinnen entscheidend. Barfußlaufen kann helfen, sich noch verbundener mit der Erde zu fühlen. So kannst du das Leben im Hier und Jetzt genießen, Achtsamkeit trainieren und dein Wohlbefinden dauerhaft steigern lassen. Wenn du dich darauf einlässt, die Natur bewusst wahrzunehmen, wirst du ein umfassendes Gefühl von Verbundenheit, Geborgenheit und Erfüllung empfinden. Du wirst sozusagen eins mit der Welt und erkennst, dass du ein unverzichtbarer Teil des großen Ganzen bist.

Zwei Hände über ein paar Blumen in der Natur

Naturnah leben. Mehr Kreativität und Konzentration im Freien

Zeit im Freien steigert nicht unser Wohlbefinden, sondern auch unsere Kreativität wie Konzentrations- und Lernfähigkeit.

  • Spaziergänge im Freien helfen dir dabei, den Kopf freizubekommen und wieder Raum für neue, kreative Ideen zu schaffen.
  • Im Freien kannst du lernen, loszulassen. Wichtig ist dabei, dass du dich gänzlich auf deine Umgebung einlässt. Lasse dafür dein Handy zuhause oder schalte es für eine gewisse Zeit aus! Du solltest dich nicht von materiellen Dingen ablenken lassen. Genieße voll und ganz das Leben im Jetzt!
  • Da die Natur auch deine Konzentrationsfähigkeit stimuliert, kannst du gern hin und wieder im Freien lernen oder ein Buch lesen. Das Lesen im Grünen wird dir eine neue Ebene der Wahrnehmung eröffnen.
Ein Mann und eine Frau spazieren an einem sonnigen Herbsttag im Wald

Mehr Nachhaltigkeit im Alltag

Überlege dir, wie du im Alltag nachhaltiger leben kannst und damit der Umwelt etwas Gutes tust. Schon kleine Taten können Großes bewirken. Folgende Tipps können dir dabei helfen:

  • Vermeide unnötigen Plastikmüll! Beispielsweise kannst du auf überflüssige Einwegprodukte wie Plastikteller oder Plastikbecher verzichten. Das Gleiche gilt für Plastiktüten beim Einkaufen. Besser sind mehrfach verwendbare Tragetaschen.
  • Achte darauf, was du zu dir nimmst! Versuche, Fleisch nur in Maßen zu genießen und nicht jeden Tag! Unabhängig davon, wie du zu Veganismus stehst: Sei dir dessen bewusst, dass Massentierhaltung der Umwelt enorm schadet! Mit einem gemäßigten, bewussten Konsum von tierischen Produkten kannst du dem entgegenwirken.
  • Lege Wert auf umweltfreundliche Körperpflege! Schaue dir die Inhaltsstoffe von deinen Pflegeprodukten an! Ob Mann oder Frau: Umweltschonender sind Gesichtscremes ohne Palmöl, Duschgels ohne Mikroplastik, Deos ohne Aluminium, Aftershaves ohne Phthalate und synthetischen Moschus! 
  • Benutze nicht immer dein Auto! Besonders bei kurzen Strecken solltest du entweder zu Fuß gehen oder mit dem Fahrrad fahren! Davon profitiert nicht nur die Umwelt, sondern auch deine Gesundheit!

Der erste Schritt ist, über den Lebensstil und das Konsumverhalten zu reflektieren und damit anzufangen, etwas zum Positiven zu verändern!