Innere Blockaden und Hemmungen überwinden – so sprengst du die Komfortzone

Ob in einfachen Alltagssituationen, in der Arbeit oder beim Flirten: Im Leben kommt es oft vor, dass man sich nicht traut, über seinen Schatten zu springen. Daraus resultieren vertane Chancen, die uns in Gedanken noch lange beschäftigen. Doch warum fällt es so schwer, mutig zu sein und seine Komfortzone zu verlassen? Was hält uns zurück? Wie entstehen innere Blockaden und wie kann man diese abbauen? In diesem Beitrag erfährst du, wie du lernen kannst, deine Hemmungen zu überwinden. Außerdem geben wir dir Tipps, die dir dabei helfen sollen, deine Komfortzone zu erweitern.

Ein Mann überwindet seine Ängste, indem er einen Berg besteigt

Hilfreiche Tipps: Wie kann man Hemmungen überwinden?

Zuallererst solltest du wissen, dass sich Hemmungen und innere Blockaden nur mit Geduld und Hartnäckigkeit überwinden lassen. Selbst wenn du dich einmal trauen solltest und über deinen Schatten springst, heißt es nicht, dass du das immer wieder so machst. Selbstentwicklung ist ein unaufhörlicher Prozess, der mit viel Selbstreflexion und dem Wunsch nach Selbstverwirklichung einhergeht. Nur mit genügend Zeit wirst du es schaffen, deine Blockaden Schritt für Schritt loszuwerden. Nichts ist so frustrierend, als wenn man sich selbst im Weg steht und Ängste wie Zweifel das Erreichen der persönlichen Ziele blockieren. Damit es nicht so weit kommen kann, ist es wichtig, zu lernen, die seelischen Blockaden abzubauen. Dabei gilt es, an der inneren Einstellung und dem eigenen Verhalten zu arbeiten. Die folgenden Tipps sollen dich auf deinem Weg begleiten:

  • Mach dir keinen Druck! Verurteile dich nicht für deine Art und deine Gefühle! Jeder Mensch hat Hemmungen, der eine mehr, der andere weniger. Wichtig ist es, sich selbst keine Vorwürfe zu machen, sondern zu versuchen, etwas zu verändern. Nimm deine Gefühle und dein Handeln wahr und arbeite daran! Lass dir dabei Zeit! Besonders tiefsitzende Hemmungen wirst du nicht von heute auf morgen ablegen.
  • Analysiere deine Gefühle und dein Verhalten! Geh tief in dich und denke darüber nach, was dir Angst macht und warum du dich oft nicht traust! Hast du Angst, dich zu blamieren oder ausgegrenzt zu werden? Warum ist das so, woher rührt dieses hemmende Gefühl?
  • Versetzte dich gedanklich in eine Situation wieder, in der du Hemmungen verspürt hast! Überlege dir, was schlimmstenfalls passiert wäre, hattest du dich getraut, dich zu überwinden! Du wirst merken, dass deine Gedanken viele Situationen dramatisieren. In der Realität sind die möglichen Konsequenzen nicht so katastrophal, wie du möglicherweise befürchtest. Doch das wirst du nur erkennen können, wenn du das nächste Mal in einer entsprechenden Situation über deinen Schatten springst.
  • Versuche, geduldig zu sein! Gib nicht auf, auch wenn es auf Anhieb nicht klappt! Jedes noch so kleine Erfolgserlebnis bringt dich weiter in deiner Entwicklung.
  • Bleib positiv und verliere nicht deinen Humor! Versuche dich, dein Umfeld und allgemein das Leben nicht zu ernst zu nehmen! Begegne deinen Ängsten mit Humor! Humor gibt dir extrem viel Positivität, die sich auf andere überträgt.
  • Konzentriere dich auf die positiven und schönen Dinge! Das bedeutet nicht, dass du Unschönes ignorieren sollst, sondern dass du deine innere Einstellung änderst. Um negativen Gedanken zu entkommen, kannst du anfangen, ein Glückstagebuch zu führen. Darin schreibst du jeden Tag drei Dinge auf, über die du dich gefreut hast. Hoffnungslosigkeit und Niedergeschlagenheit lassen sich mit einem positiven Mindset in Zuversicht und Lebensfreude umwandeln.
Eine nachdenkliche junge Frau mit Hemmungen sitzt auf der Couch

Wie entstehen seelische Blockaden?

Wie bereits erwähnt, hat jeder Mensch Hemmungen und Blockaden. Menschen sind gefühlvolle Wesen, die je nach Lebenslage genauso mutig sein können wie ängstlich. Daher sollte man sich nicht dafür schämen, wer man ist und wie man fühlt. Hinter Hemmungen steckt meist die Angst zu versagen, Fehler zu machen, sich zu blamieren und von anderen ausgegrenzt zu werden. Diese Angst legt sich wie eine Eisenkette um einen und macht es alles andere als leicht, frei und selbstbewusst zu handeln. Das kann zu einem Teufelskreis führen, sodass man immer gehemmter wird, weniger riskiert und es immer schwieriger wird, eigene Hemmungen zu überwinden.

Mangelndes Selbstvertrauen ist also meistens die Grundlage von Hemmungen und Blockaden. Auch die Furcht vor Neuem und Ungewissem sorgt dafür, dass viele Menschen lieber in ihrer Komfortzone verweilen, statt etwas Neues auszuprobieren. Um aber wieder Vertrauen in sich und seine Fähigkeiten zu erlangen, ist es von großer Bedeutung, Neues zu wagen und die Grenzen seines Komforts zu sprengen.

Ein junger Mann springt über die Kluft zwischen zwei Hügeln

Wie schafft man man es, seine Komfortzone zu verlassen?

  • Geh deinen Impulsen nach! Hör auf deine innere Stimme und sage öfter Ja zu ihr! Such keine Ausreden mehr und mach öfter das, was deine Triebe und Impulse dir sagen! Versuche dabei, nicht an negative Konsequenzen zu denken, sondern daran, was alles Schönes aus deinem Mut folgt!
  • Denk nicht an die Meinungen von anderen! Du lebst nur einmal. Gestalte dein Leben, wie du es willst (solange du niemandem damit schadest)! Sei mutig, frech, kreativ, offen und spontan! Was hast du denn zu verlieren? Mach dich dabei, so gut es geht, frei von der Angst, verurteilt zu werden! 
  • Schreibe dir deine Ziele auf! Eine Liste hilft dir, deine Ziele vor Augen zu behalten! Schreibe auch schon kleine Ziele auf, wie zum Beispiel mit einem Fremden zu sprechen oder auf eine attraktive Person im Alltag offen zuzugehen! Als Motivation kannst du dich nach Erfolg bzw. Erreichen eines Ziels selbst belohnen. 
  • Sieh das Verlassen der Komfortzone als Spiel an! Überlege dir, wenn du willst, auch Regeln für dein Spiel oder ein Punktesystem! Hauptsache, du entwickelst einen spielerischen Umgang damit. Um besser zu werden, heißt es auch hier: Üben, Üben, Üben! Scheu dich nicht vor Fehlern! Scheitern ist gut für die Entwicklung.