Wie Dich zuckerfreie Ernährung auf Dauer fitter und vitaler macht

Zuviel Zucker ist nicht nur schlecht für die Zähne, Figur und Haut, auch die allgemeine Gesundheit leidet unter zu viel Zuckergenuss. Eine Umstellung auf eine zuckerfreie Ernährung kann nicht nur Zivilisationskrankheiten wie Diabetes mellitus oder Übergewicht eindämmen, sie gibt uns auch mehr geistige und körperliche Fitness. Dabei müssen wir auch gar nicht auf Genuss verzichten. Wir erklären, wie Du mit einer zuckerfreien Lebensweise Schritt für Schritt dauerhaft zu Deinem Wohlfühlgewicht kommst und es auch behalten kannst. Ohne Diät und vor allem ohne hungern. Zuckerfreie Ernährung bekämpft vor allem den Heißhunger.

Frau zeigt straffe Arme

Wozu zuckerfreie Ernährung?

Die kritische Haltung gegenüber Zucker ist zwar schon in sehr vielen Abnehm-Philosophien erhalten, hat das allgemeine gesellschaftliche Bewusstsein aber noch nicht sehr lange erreicht. In den letzten 50 Jahren hat der Zuckerkonsum drastisch zugenommen. Fett galt lange Zeit als Figurkiller und böser Dickmacher. Erst nach und nach hat sich die Einstellung gegenüber dieser sehr ergiebigen Energiequelle zum Positiven verändert.

Hochwertige, wertvolle Fettquellen machen nicht nur sehr schnell und lange satt, sie versorgen den Körper auch mit einer Vielzahl an essentiellen Fettsäuren, die der Körper unbedingt braucht. So können fettlösliche Vitamine aufgespalten und alle Zellen mit den notwendigen Vitalstoffen versorgt werden. Die Hauptlieferanten unserer Ernährung, die Makronährstoffe sind:

Eine zuckerfreie Ernährung bedeutet, das Verhältnis der Makronährstoffe zugunsten von Fett und Eiweiß untereinander zu verändern.

Das bedeutet:

  • mehr gesundes, qualitativ hochwertiges Fleisch und Fisch,
  • viel frisches Gemüse,
  • wenig Obst und
  • der Einsatz hochwertiger Pflanzenöle.

Bisher wurde ein Kohlenhydratanteil von 60 Prozent in der täglichen Ernährung empfohlen. Bei einer ketogenen Ernährung wird dieser Anteil drastisch reduziert. Täglich sollten nur 5 bis 20 Gramm Kohlenhydrate gegessen werden. Diese sollten vor allem aus gesunden, komplexen Kohlenhydraten bestehen (Vollkornprodukte, Ballaststoffe).

Zuckerwürfel neben einem Löffel mit Zucker

Was versteht man unter Zucker?

Zucker ist nicht nur der weiße Kristallzucker, mit dem wir Kaffee und Tee versüßen. Unter Zucker versteht man alle schnell wirkenden Kohlenhydrate, die im Körper rasch in Glucose umgewandelt werden. Also alle Lebensmittel mit einem hohen glykämischen Index GI. Dieser Index besagt nichts anderes, als die Geschwindigkeit, mit der kohlenhydratreiche Lebensmittel den Blutzucker ansteigen lassen. Ein hoher Blutzucker ruft die Produktion von Insulin auf den Plan. Mehr Insulin baut Zucker schneller ab, was dann zu Unterzucker führt. Je mehr einfache Zucker wir essen, desto schneller bekommen wir also wieder Lust auf süßes Essen.

Insulin ist ein Schlüsselhormon, das die Zellen dafür bereit macht, Zucker aus dem Blut in die Zellen aufzunehmen. Gleichzeitig ist es auch ein Parameter für Entzündungen. Bei jedem Essen reagiert der Körper wie bei einer ganz leichten Entzündung. Das ist gut so, da es die Immunabwehr trainiert und Bakterien in der Nahrung so unschädlich gemacht werden können. Bei einer Insulinspiegel Achterbahnfahrt, wie es durch den übermäßigen Verzehr von Fertig- und Industrienahrung der Fall ist, gerät dieses System aus der Balance. Auch können sich in Fettdepots wie am Bauch Entzündungsherde entwickeln, die in weiterer Folge eine Insulinresistenz bewirken können – die besten Voraussetzungen für Diabetes-Typ-2.

Neben dem weißen, raffinierten Haushaltszucker, den wir in reiner Form eigentlich gar nicht so oft essen, wimmelt es in der Nahrung nur so von versteckten Zuckern. Dazu gehören neben der

  • Saccharose auch
  • Fructose (Fruchtzucker),
  • Lactose (Milchzucker in Milch und Milchprodukten)
  • und eben weißes Mehl.
Gabel mit Maßband auf einem leeren Teller

Warum essen wir überhaupt so viele zuckerhaltige Lebensmittel?

Zucker hat in unserer westlichen Ernährung zwei ganz wesentliche Aufgaben:

  • Belohnungsfaktor: Der süße Geschmackssinn ist beim Menschen als erstes ausgeprägt. Auch verbindet unser Organismus die Geschmacksrichtung süß automatisch mit "nicht giftig". Unser Belohnungssystem wird von Kindheit an auf süß trainiert. Das ist Gewohnheitssache und auch eine gewisse Art von Sucht. Zuckersucht ähnelt einer Kokain- oder Nikotinsucht. Sie hat körperliche Auswirkungen. In der ersten Phase der Zuckerentwöhnung werden viele Menschen deswegen nervös, leicht reizbar oder unkonzentriert.
     
  • Ansprechendes Aussehen: Zucker macht den Kuchen braun, verleiht Fleisch eine ansprechende rote Farbe und Joghurt eine sämige Konsistenz. Er macht verarbeitete Lebensmittel länger haltbar. Wie wir von Marmeladen wissen, ist Zucker ein wichtiges Konservierungsmittel. Weißes raffiniertes Weizenmehl hat fast überhaupt keine Nährstoffe mehr, dafür liefert es schönes Gebäck und Kuchen.

Um den Zucker im Körper verarbeiten zu können, braucht der Körper dringend Mineralstoffe. Werden diese beim Essen nicht direkt mitgeliefert, werden körpereigene Reserven aus den Organen oder den Knochen angezapft. Das kann katastrophale Folgen für die Gesundheit haben.

Olivenöl und pflanzliche Öle

Was sind die Vorteile von zuckerfreiem Leben?

Viele Diäten und Ernährungsformen, wie die ketogene Ernährung, besinnen sich auf die ursprüngliche Lebensform des Menschen als Jäger und Sammler, bei der Zucker fast überhaupt keine Rolle gespielt hat. Kohlenhydrate werden hier durch hochwertiges Protein und wertvolles Fett ersetzt. Zusätzlich kommen Ballaststoffe zum Einsatz. Sie machen schnell satt, trainieren den Stoffwechsel und die Darmfunktion und liefern kaum Energie.

Es gibt wasser- und fettlösliche Ballaststoffe. Wasserlösliche Ballaststoffe wie in Hafer, Gerste, Artischocken oder Topinambur saugen Flüssigkeit wie ein Schwamm auf und sorgen so für ein längeres Sättigungsgefühl. Automatisch essen wir dadurch weniger. Auf den Organismus hat das folgende Auswirkungen:         

  • weniger Hungergefühl
  • schönere Haut (Zucker verklebt und verhärtet das Gewebe. Das kann zu Hautunreinheiten und Falten führen.)
  • mehr Konzentrationsleistung
  • straffere Muskeln (Muskeln bestehen aus Eiweiß. Bei einer ketogenen Diät wird verhindert, dass der Körper bei Hunger die Eiweißreserven in den Muskeln anzapft. Das und die vermehrte Eiweißzufuhr sorgt für formschöne, straffe Muskeln)

Wer eine ketogene Diät beginnen möchte, sollte auf jeden Fall eine ärztliche Begleitung in Anspruch nehmen. Es ist auch sehr wichtig, dem Körper ausreichend Vitalstoffe bei einer kalorienreduzierten Diät zur Verfügung zu stellen.

Wie ist Tisanoreica entstanden?

"Ti sano" bedeutet auf Italienisch "Du bist gesund". Ursprünglich hat sich das Unternehmen der traditionellen italienischen Kräutermedizin gewidmet. Seit 1911 werden die DECOTTOPIA® Kräuterelixiere, die ohne den Einsatz von Zucker, Alkohol und Konservierungsstoffen auskommen und nach einem alten Familienrezept hergestellt werden, vertrieben. Mit der Hilfe von Professor Antoni Paoli, entwickelte man 1992 ein Diätkonzept gegen Diabetes und Fettleibigkeit. Ausgangspunkt war die damals schon populäre Atkins-Diät, bei der allerdings viel zu viel Fleisch gegessen wird. Das kann sich negativ auf die Nieren auswirken. In den 20er- und 30-er Jahren wurde der Ketose-Stoffwechsel, wo aus Eiweiß die lebenswichtige Glucose gewonnen wird, vor allem bei der Behandlung von Epilepsie bei Kindern eingesetzt.

Wie kann mich Tisanoreica auf dem Weg zu einer gesunden Ernährung unterstützen?

Tisanoreica hat eine Methode entwickelt, mit der schädlicher Zucker aus der täglichen Ernährung gestrichen werden kann. Ein Expertenpool aus verschiedenen Ärzten und Ärztinnen steht für Informationen und eine Analyse zur Verfügung. Eigens entwickelte Lebensmittel können ganz normal in den Speiseplan integriert werden und mit frischem Gemüse aus dem Supermarkt zu leckeren Gerichten verarbeitet werden. Für die ersten Tage der Zuckerentwöhnung wurden Süßigkeiten mit Zuckerersatzstoffen konzipiert, die über die erste Entwöhnungsphase hinweg helfen sollen. Zusätzlich wird der Körper beim ketogenen Stoffwechsel durch Kräuterelixiere unterstützt.

Den Heißhunger austricksen

Die Tisanoreica-Diät führt Dich in zwei Phasen an eine zuckerfreie Ernährung heran. In der ersten Phase wird die Kalorienaufnahme reduziert, ohne dass Du dabei mehr Hunger verspürst oder zu wenig Vitamine oder Mineralstoffe zu Dir nimmst. Das Hormon Ghrelin ist für das Entstehen des Hungergefühls zuständig. Nehmen wir weniger Kalorien zu uns, sorgt es dafür, dass wertvolle Muskelmasse statt Fett in Energie umgewandelt wird. Diesen Vorgang unterbindet das Diätkonzept von Tisanoreica, da es die Produktion von Ghrelin in unserem Körper unterbindet. So ist es möglich, auf lange Sicht Körpergewicht zu verlieren, ohne die negativen Auswirkungen einer Crash Diät.

Haferflocken

Zuckerfreie Ernährung im 21. Jahrhundert

Zuckerfrei sein, heißt keineswegs, dass nie mehr Schokolade oder Kuchen gegessen werden darf. Es wird bei Low Carb Diäten aber oft beobachtet, dass die Lust auf Zucker mit der Zeit sinkt. Die Geschmacksvorlieben verändern sich. Das macht einen zuckerfreien Alltag nach den ersten beiden Phasen (Intensivphase, Stabilisierungsphase) der Tisanoreica-Methode einfacher. Es wird hier auf verarbeitete, raffinierte Lebensmittel verzichtet. Das bedeutet kein dauerhaftes Leben auf Diät, sondern vielmehr ein gesundes, bewusstes Essverhalten, bei dem zuckerfreie Lebensmittel den Speiseplan dominieren.

Wichtiger Hinweis: Dieser Beitrag enthält nur allgemeine Hinweise und dient ausschließlich zu allgemeinen Informationszwecken. Die Informationen stellen keine konkrete Empfehlung dar und dienen keinesfalls als Grundlage für eine Selbstdiagnose! Jedenfalls ist der Rat eines fachkundigen Arztes einzuholen.