Das Haarwachstum anregen – geht das?

Volles glänzendes Haar ist nicht nur bei Frauen ein Zeichen für Schönheit, Gesundheit und gepflegtes Aussehen. Tragen Männer ihre Haare zwar öfter kurz, legen sie trotzdem Wert auf eine Haarpracht ohne kahle Stellen oder Geheimratsecken. Fallen die Haare schon in jungen Jahren aus, hat das meist genetische Ursachen. Dagegen kann man wenig unternehmen. Bei ernährungs-, stress- oder pflegebedingtem Haarausfall gibt es aber zahlreiche Möglichkeiten, um das natürliche Haarwachstum wieder anzuregen.

Frau auf Satinbettwäsche mit langen Haaren

Fakten zum Haarwachstum: Anregen fängt bei der Wurzel an

Wie Pflanzen im Garten, braucht Dein Haar, um gesund und unbeschadet wachsen zu können, einen intakten Nährboden. In der Kopfhaut liegen die Haarwurzeln, die das Haar mit Nährstoffen versorgen. Ist die Haut am Kopfbereich gut durchblutet und wird sie mit allen wichtigen Nähr- und Vitalstoffen versorgt, können die Haare problemlos wachsen. Kommt es zu Verstopfungen, Verkrustungen oder Blockaden in der Nährstoffzufuhr, fallen die Haare aus und wachsen nicht mehr nach.

Um die Haarwurzeln in der Haut legen sich die Haarfollikel. Sie sind kleine Produktionsstätten der Haare. Um das Haarwachstum auf natürliche Weise anzuregen, gibt es verschiedene Ansätze:

  • Durchblutungsförderung der Kopfhaut durch Massagen
  • durchblutungsfördernde Tinkturen und Haarwasser (Koffein, Rosmarin, Brennnessel)
  • Ernährung: Omega-3-Fettsäuren, Vitamine (Vitamin A, Vitamin E, Vitamin B oder Vitamin C), Antioxidantien (Biotin) und Mineralstoffe (Eisen, Zink, Kupfer und Selen)
  • Stressreduktion: Aktive Entspannung kann das Haarwachstum anregen und freie Radikale binden.
Brennnesseltinktur

Gute Erfolge mit der PRP Behandlung - wenn Eigenblut das Wachstum fördert

Eine Möglichkeit, wieder zu vollem Haar zu gelangen, ist die PRP Behandlung. Bei der PRP Behandlung wird dem Patienten zunächst Blut entnommen (ca. 4 ml). Dieses wird in einer Zentrifuge behandelt, wodurch blutplättchenreiches Plasma gewonnen wird. Das aufbereitete Eigenblut wird dann in den Kopf eingespritzt. Erfahrungen zeigen, dass durch die Behandlung das Wachstum deutlich gefördert wird. 

Die Experten von Elithairtransplant wissen, dass bei der PRP Behandlung ein geringes Risiko besteht, da das Blut aus dem eigenen Körper gewonnen wird. Die Erfolge sprechen zudem für sich:

  • Haarausfall wird gestoppt bzw. besonders stark reduziert.
  • Das Haar wirkt voluminöser.
  • Die Haare werden bis in die Spitzen gestärkt.
  • Gute Resultate können auch bei kreisrundem Haarausfall beobachtet werden. 

Wichtig ist jedoch auch hier, dass auf die Qualität der behandelnden Ärzte geachtet wird. Elithairtransplant widmet sich seit vielen Jahren der erfolgreichen PRP Behandlung, Mikrohaarpigmentierung sowie Haartransplantation. In der hochmodernen Klinik von Dr. Balwi und seinem Team in Istanbul wird der Eingriff durchgeführt – Analyse, umfassende Beratung und Untersuchung erfolgen in München, Düsseldorf oder Berlin. 

Eine Grafik zeigt, wie eine PRP Behandlung vor sich geht

Können Hausmittel das Haarwachstum anregen?

Liegen keine Krankheiten oder erblich bedingte Störungen vor, kannst Du Dein Haarwachstum mit folgenden Mitteln fördern:

  • Seiden- oder Satinbezüge fürs Kopfkissen schonen Deine Haare besser, als grobe Baumwolle. Die grobe Oberfläche kann die Schuppenschicht am Haar angreifen und aufrauen. Haarbruch und Haarausfall können die Folge sein.
  • Haargerechte Ernährung: Lebensmittel mit viel Proteinen, Vitaminen und Mineralien sorgen für eine gesunde Kopfhaut. Ungefähr drei Prozent unseres Haarschaftes bestehen aus Omega-3-Fettsäuren. Besonders viel davon liefern fetter Fisch, frisches, unbehandeltes Obst und Gemüse, Hafer, Chia-Samen und Hülsenfrüchte wie Walnüsse. Das unterstützt den natürlichen Haarwuchs und dämmt die Wirkung schädlicher Giftstoffe ein.
  • Ölkuren für die Kopfhaut: Kokosöl, Arganöl, Kaktusfeigenöl oder Olivenöl liefern wichtige Vitalstoffe die direkt in den Haarboden einmassiert werden können. Öle befreien die Kopfhaut auch von Schuppen und Schmutz und lassen die Haut frei atmen. Auch der natürliche Fettfilm der Haare ist wichtig. Deswegen solltest Du die nicht nur lange Haare regelmäßig bürsten oder kämmen. Das regt die Durchblutung an und verteilt den gesunden Ölfilm gleichmäßig. Das Öl vor dem zu Bett gehen auf der Kopfhaut verteilen und über Nacht einwirken lassen. In der Früh mit einem Shampoo ohne Silikone waschen.

Warum fallen Deine Haare aus?

Ein Haar wächst im Schnitt pro Monat 1,2 Zentimeter und wird zwei bis sechs Jahre alt. In dieser Zeit durchläuft es drei Wachstumsphasen, bevor es ausfällt und Platz für neues Haar macht:

  • Wachstumsphase
  • Übergangsphase
  • Ruhephase

Pro Tag verlieren wir zwischen 100 und 300 Haaren. Kommt es zu kahlen Stellen am Kopf oder gar einer Glatze, wachsen einfach keine frischen Haare mehr nach. Die Gründe dafür können unterschiedlich sein.

Bei ständigem Stress produziert der Körper freie Radikale, die den Organismus empfindlich stören können. Antioxidantien in der Nahrung können diese binden und unschädlich machen. Dafür braucht es aber einen ausgewogenen, gesunden Speiseplan. Fast Food, Genussmittel oder nährstoffarme Kost, können ebenfalls Haarausfall bewirken. Auch falsche oder zu viel Pflege kann die Haarfollikel irritieren. Chemische Shampoos, Silikon, zu strenge Frisuren, ständige Hitze durch das Glätteisen oder dauerndes Bleichen kann das Haarwachstum beeinflussen.

Mann untersucht Kopfhaut

Vererbt oder erworben - Gründe für Haarausfall

Ist der Haarausfall genetisch bedingt, also vererbt, kann man wenig dagegen tun. Bei Männern wird die Veranlagung meist über die Seite der Mutter weitergegeben. Haben Onkel oder Großvater mütterlicherseits die Neigung zu Glatze oder Geheimratsecken, kann hier oft nur ein chirurgischer Eingriff helfen. Bei Frauen kann es während der Schwangerschaft oder in den Wechseljahren zu hormonell bedingtem Haarausfall kommen. Haarfollikel reagieren empfindlich auf bestimmte männliche Hormone (Androgene). Das verkürzt die Lebensdauer der Haare, bis sie gar nicht mehr nachwachsen. Aber auch Umweltgifte oder starke Medikamente können Haarausfall verursachen. Giftstoffe werden im Fettgewebe gespeichert und können über den Blutkreislauf in die Talgdrüsen der Haarwurzel gelangen.

Dieser Artikel wurde in Zusammenarbeit mit Elithairtransplant erstellt.

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