Flaute im Bett? Aphrodisierende Pflanzen für prickelnde Stunden

Wenn es im Bett nicht mehr rund läuft und die Liebe abflaut, greift eine beachtliche Anzahl an Menschen zu Medikamenten. Doch es gibt auch eine natürliche Lösung aus der Pflanzenwelt. Aphrodisierende Pflanzen sind schon seit der Antike bekannt und sorgen seit Jahrhunderten für eine erhöhte Libido. Neben heimischen Kräutern und Wurzeln gelten vor allem Maca und Cordyceps als starke Aphrodisiaka. Dabei können diese Liebespflanzen viel mehr als auf natürlichem Wege die sexuelle Lust zu steigern. In der traditionellen Heilkunde schätzt man sie besonders wegen ihrer Wirkung auf die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit.

Inhalt:

Ein Paar liegt lustlos im Bett nebeneinander

Welche Vorteile haben aphrodisierende Pflanzen?

Was man in früheren Zeiten in Kräuterbüchern niederschrieb, ist mittlerweile großteils wissenschaftlich bestätigt. Manche Pflanzen wirken auf den Menschen luststeigernd. Sie können dabei helfen, das Liebesleben und die sexuelle Lust intensiver zu genießen und verfeinern das Empfinden für Erotik und Sexualität. Mit Beginn der modernen Schulmedizin geriet das Wissen über pflanzliche Aphrodisiaka jedoch fast in Vergessenheit. Die Pharmaindustrie präsentierte Arzneimittel, deren Wirkung berechenbarer und stärker war, als jene von Wurzeln und Kräutern.

Der große Nachteil synthetischer Arzneimittel ist aber jener, dass die Wirkungen sowohl beim Mann als auch bei der Frau gleichzeitig mit Nebenwirkungen verbunden sind. So setzte in den letzten Jahren verstärkt der Trend ein, sich wieder mehr den natürlichen Lustmachern zu widmen. Egal ob heimische Kräuter, Gewürze oder Pflanzen aus Übersee, das Pflanzenreich hält einen riesigen Schatz für sinnliche Momente bereit.

Zu den aphrodisierenden Pflanzen zählen beispielswiese:

Maca und Cordyceps sind viel mehr als Lustmacher

Sie sind wahre Multitalente. Vor allem in Kombination können sich der chinesische Heilpilz und die südamerikanische Wurzel gegenseitig verstärken oder ergänzen. Sie sind nicht nur anregend und können schon das Vorspiel zu etwas Besonderem machen, sondern üben auf unseren gesamten Organismus eine Vielzahl positiver Wirkungen aus. Sowohl die körperliche als auch geistige Leistungsfähigkeit kann mit ihnen angekurbelt werden. Außerdem zählen diese Heilpflanzen zu den Adaptogenen. Konkret bedeutet das, dass sie auf unseren Körper in dreifacher Weise wirken. Sie erhöhen die Widerstandsfähigkeit für alle Stressfaktoren – biologisch, chemisch und körperlich – und nehmen zugleich eine ausgleichende Wirkung auf den Organismus ein.

Cordyceps sinensis – auch bekannt als chinesischer Raupenpilz – zählt neben dem Reishi zu einem der stärksten Heilpilze. In der Traditionell Chinesischen Medizin (TCM) wird er gegen Herz-, Nieren-, Leber- und Lungenbeschwerden eingesetzt. Außerdem ist bewiesen, dass er eine regulierende Wirkung auf die Menstruation ausübt. Auch Effekte auf die Sexualorgane konnten nachgewiesen werden.

Wirkungen Cordyceps:

  • Immunsystem wird gestärkt
  • Sauerstoffversorgung und Durchblutung werden verbessert
  • Energieproduktion der Zellen wird gefördert
  • Gemütszustand wird verbessert
  • aphrodisierende Wirkung
Raupenpilz (Cordyceps) liegt auf einem Teller

Die Knollenpflanze Maca stammt ursprünglich aus den peruanischen Anden. Sie besitzt einen sehr hohen Anteil an Kohlenhydraten (50 %) und hochkonzentrierten, reinen Proteinen. Unter anderem ist im Protein eine große Menge an L-Arginin enthalten. Diese Aminosäure ist in vielen Produkten zur Libido-Steigerung enthalten und hat zusätzlich fruchtbarkeitsfördernde Wirkungen. Die nährstoffreiche Knolle enthält außerdem essentielle Aminosäuren, Fettsäuren, wichtige Mineralstoffe und nahezu alle Vitamine.

Wirkungen:

  • Libido wird gesteigert
  • Regulierung des Hormonhaushalts
  • Regulierung von Bluthochdruck und Blutzucker
  • Gegen Erschöpfung und Depressionen
Maca liegt auf einem Tisch

Höchste Qualität für Ihr Liebesleben

Aphrodisierende Pflanzen schön und gut, doch wo bekommt man die natürlichen Lustbringer nun her? Vielfach werden diese als Nahrungsergänzungsmittel angeboten. Auch der Duft von ätherischen Ölen kann aphrodisierend wirken. Es sollte jedoch sowohl beim Essen als auch beim ätherischen Öl auf besonders hohe Qualität geachtet werden.

Egal ob Mann oder Frau, die Pflanzen mit aphrodisierender Wirkung können sowohl für die Steigerung der Vitalität als auch als Aphrodisiakum erfolgreich eingesetzt werden. Entdecke auch du das lustbringende Geheimnis, das auch die Liebesgöttin Aphrodite ebenso mit chinesischen Kaisern und blaublütigen Inkas geteilt hat.