Tipps zur Entschleunigung: höchste Zeit für mehr Qualität im Leben

Leistungsorientiert, prozessoptimiert und dauerpräsent- so sieht der stressige Alltag inzwischen für die meisten von uns aus. Im Terminkalender ist so gut wie kein Platz für Unvorhergesehenes, von mehr Zeit für eigene Bedürfnisse, die des Partners oder solchen der Kinder ganz zu schweigen. Dazu kommt, dass die Grenze zwischen Arbeit und Freizeit immer mehr verschwimmt: Am Abend auf der Couch oder im Urlaub Firmen-Mails zu checken ist usus geworden. Doch irgendwann ist der Punkt erreicht, wo man sich fragt: Ist es das wirklich? Tipps für Rückzug, Entschleunigung, Zeitmanagement, innere sowie äußere Ruhe und mehr Lebensqualität stehen auf der Wunschliste.

Eine Schnecke kriecht und repräsentiert Entschleunigung

Tipps für Wege zur Entschleunigung: langsam statt schnell

Es kommt deshalb nicht von ungefähr, dass immer mehr Menschen das Bedürfnis haben, einen Gang zurückzuschalten, achtsamer mit sich umgehen und etwas für ihren Seelenfrieden tun wollen. Slow Movement oder Entschleunigen heißt die Antwort auf den durchgetakteten Alltag: Man ist auf der Suche nach einer „normalen“ Geschwindigkeit, weg vom sinnlosen Getrieben-werden.

Es geht nicht um die Langsamkeit per se, sondern um ein individuell entsprechendes Tempo, das noch Zeit lässt, das eigene Leben und sich selbst zu spüren. Ständig wechselnde sowie steigende Ansprüche im Berufsleben, parallel dazu ein Lifestyle, der immer neuen Trends folgt, bringen alles andere als Beständigkeit ins Leben. Das mag mit ein Grund sein, weshalb auch die Retro-Branche boomt. Wir sehnen uns nach „der guten alten, verlorenen Zeit“, in der die Uhren noch langsamer gegangen sind, das Mittagessen noch selbst zubereitet wurde, Mützen und Socken sowieso selbst gestrickt waren und man noch Muse hatte, Säfte oder Marmeladen einzukochen.

Qualität statt Quantität - Mut zu weniger

Zeit ist nicht länger Geld, sondern ist kostbar: Man will nicht mehr viele Dinge tun, sondern die richtigen, so ist es nicht verwunderlich, dass Entschleunigung oder Slow Movement zu alltagstagstauglichen Bewegungen mutiert sind, die gerade in Managerkreisen viele Anhänger finden.

Um der alltäglichen Hektik zu entkommen, sind Menschen bereit, in den kostbarsten Wochen des Jahres dafür zu bezahlen, dass  es kein Unterhaltungsprogramm oder kein Internet gibt. Black-Hole-Hotels oder Klöster sind zu beliebten Rückzugsorten geworden, an denen man guten Gewissens für die Außenwelt nicht erreichbar ist und schlicht und ergreifend der Entspannung frönen kann. Manch einer versucht es mit einem selbst auferlegten, handyfreien Wochenende oder schiebt sich mit einer Internet Blocking Software eigenhändig einen Riegel in der permanenten Onlinewelt vor.

Der Aufruf zu mehr Langsamkeit im eigenen Leben, wurde vor allem bekannt, durch die aus Italien stammende Strömung „Slow Food". Diese stellt als Gegenbewegung zu Fast Food Genuss, bewusstes und regionales Essen in den Mittelpunkt. Dass Qualität seine Zeit braucht, demonstriert das Logo der Slow-living-Bewegung: die Weinbergschnecke, unter deren Ausläufern auch „Cittaslow“ und „Wine Slow“ entstanden sind. Devisen wie Slow Tourism, Travel Slow, Slow Living, Langsamkeits-Ratgeber oder Achtsamkeits-Coachings sind weitere Zeugnisse für die Sehnsucht nach Rückzug und weniger Druck.

Ein Mann ist in den Bergen für Rückzug und Entspannung

Zeitmanagement und Entschleunigung

Der Begriff „Zeitmanagement“ ist im Zusammenhang mit Entschleunigung  zu einem beliebten Schlagwort geworden. Sich dabei in die Hände eines professionellen Trainers zu begeben, hat durchaus sein Gutes. Oft wird man sich nur so seiner gewohnten Denkmuster oder Verhaltensweisen im Leben bewusst und lernt bewusst gegenzusteuern. Doch Vorsicht ist geboten, wenn man nur in Richtung Effizienz geschult wird. Das ist zu einseitig und zielt nur darauf ab, noch mehr Dinge unterzubringen. Kurzfristig mag das gut sein, da man das Gefühl hat, mehr To-Does abhaken zu können, doch eine wirkliche Entschleunigung kommt nicht zustande.

Sein Zeitmanagement zu überdenken, heißt im Grunde genommen nichts anderes, als über sich selbst nachzudenken, denn die Zeit lässt sich nicht managen nur unser Umgang damit.

Entschleunigen durch Prioritäten setzen

Über sich selbst nachdenken und Prioritäten setzen sind ein Anfang. Bereits Seneca kannte das Problem mit der Zeitspanne und formulierte es folgendermaßen: „Es ist nicht wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist sehr viel, die wir nicht nutzen“. Es ist ein hilfreicher Hinweis, sich darüber klar zu werden, welche Zeitdiebe man in sein Leben gelassen hat und von welchen man sich am besten gleich verabschiedet.

Es ist ein Irrtum zu glauben, stets akkurat geführte Timer, Organizer, To-Do-Listen etc. allein seien die Lösung für das hektische Berufsleben und mehr Lebensqualität. Es ist sicherlich hilfreich, um besser zu handeln oder Zeitfresser zu eliminieren. Das allein genügt jedoch nicht. So sollte man sich Tipps holen, um mehr Gelassenheit in sein Leben zu bringen.

Wesentlich ist es Prioritäten im Leben zu erkennen sowie daran zu arbeiten. Es nützt nichts, wenn man salopp formuliert „auf fünf Hochzeiten gleichzeitig tanzt“. Man wird bombardiert mit Aufgaben, die man alle sofort erledigt haben soll, mit dem Ergebnis: eine 60-Stunden-Arbeitswoche. Man hetzt den Zielen hinterher, doch schafft überall nur ein bisschen. Um dann noch den kurzen Feierabend zu genießen, fehlt die Energie und anstelle eines erholsamen Schlafes kreisen die Gedanken um das nächste Kunden-Meeting. Gezielte Entspannungstechniken bei Stress können hier hilfreich sein, um in Balance zu bleiben.

Sich für Wichtiges von anderen Tätigkeiten freizuschaufeln, klingt einfach und ist doch so schwer. Freilich kann man gerade im Job nicht immer selbstbestimmt agieren. Vorgegebene Strukturen lassen meist nur einen gewissen Spielraum zu. Manchmal jedoch sind diese Rahmenbedingungen gar nicht so starr und man kann sie, zumindest in gewissem Maße, sehr wohl zu seinen Gunsten verändern.

Eine ausgewogene Work-Life-Balance ist unentbehrlich für ein glückliches, bewussteres Leben. Dominiert ein Bereich permanent, so entsteht ein Ungleichgewicht auf Kosten des anderen. Ein erfüllender Beruf ist schön, wenn er nicht auf das Privatleben belastet. Oft genug bleibt die private Beziehung durch den hektischen Alltag auf der Strecke und entwickelt sich mehr zu einem Neben- als zu einem Miteinander.

Wo die Liebe geblieben ist, wann man das letzte Mal gekuschelt oder miteinander gelacht hat, weiß man nicht mehr. Ein bewusster Umgang mit dem Partner und den Kindern ist deshalb unbedingt erforderlich. Beziehungen zu seinen Liebsten, das gilt auch für Freunde, wollen aktiv gepflegt werden, damit man sich nicht entfremdet. Genauso wie man in Beziehung mit sich selbst bleiben soll. Ich-Zeiten sind notwendig, um sich mit seiner Gesundheit, seinen Werten oder Zielen zu beschäftigen oder einfach, um zur Ruhe zu kommen und die Seele baumeln zu lassen. 

Eine Familie hat Spaß zusammen

Weitere 5 Tipps zur Entschleunigung

Es fehlt heute vermehrt das Gefühl, Zeit für wichtige Dinge im Lebenzu haben, wie für die Familie oder für banale Vergnügungen, die im Grunde genommen nicht minder bedeutend sind, wie ausgedehnte Spaziergänge, mit den Kindern einen Spieleabend einlegen, auf einer Parkbank in der Sonne dösen.

1. Akzeptiere: langsamer zu treten spart die sonst verlorene Zeit,…

… denn wer stets gehetzt agiert macht Fehler und trifft falsche Entscheidungen im oder für das Leben. Das dann wieder auszubügeln, dauert oft länger, als wenn man sich zurück nimmt, die Arbeit in innerer Ruhe erledigt oder pro und contra einer Entscheidung abwägt, statt unter Stress einen Schnellschuss zu machen, der nicht selten nach hinten los geht. Überlegt man aber ohne Hektik, sortiert Wichtiges von Unwichtigem, kann man schlussendlich effizient und nebenbei schneller verfahren. Bereits der Mathematiker und Experimentalphysiker, Georg Christoph Lichtenberg (18. Jhd.), wusste: „Man sollte nie so viel zu tun haben, dass man zum Nachdenken keine Zeit mehr hat“.

2. Mut zu „offline“

E-Mails sind eine äußerst nützliche und grundsätzlich praktische Erfindung. Leider hat sich jedoch der Segen inzwischen in einen Fluch verwandelt: Die tägliche E-Mail-Flut lässt schon jetzt kaum mehr Luft, um die tatsächlich anfallende Aufgaben zu erledigen. Schätzungen zufolge sollen bis 2018 täglich 140 Milliarden Geschäftsmails um den Globus geschickt werden.

Kaum macht es „Bing“, öffnet jeder brav sein Postfach, doch inzwischen weiß man, dass ständiges E-Mail-Checken stresst. Gute Tipps sind rar, wie man das auf die Reihe bekommt. Es lässt kein effizientes Schaffen zu, stattdessen wird wertvolle Arbeitszeit vertan.  Besser ist es, sich selbst bestimmte „E-Mail-Termine“ aufzuerlegen, an denen man bewusst nachschaut, was wirklich Wichtiges eingegangen ist. Andere greifen bereits zu einer Internet Blocking Software, um sich selbst zu einer ungestörten Arbeitszeit zu verhelfen. Am Wochenende die Handy-Aus-Taste zu drücken kostet zwar Überwindung, beschert aber einen höheren Entspannungswert.

3. Entgiften und Entschlacken tut gut,…

… da Menschen, deren Leben von Dauerstress geprägt ist, vielfach an einer gestörten Verdauung leiden: Neben einer unzureichenden Nahrungsverwertung werden Gifte und Schlacken im Körper gebunkert. Ein guter Start in einen entschleunigten Lebensstil kann daher ein Detoxplan, also Entgiftungs- und Entschlackungsprogramm sein. So nimmt man seinen Körper sowie dessen Bedürfnisse viel besser wahr und kann wieder lernen, auf sein „Bauchgefühl“ zu hören, zu erkennen was einem gut tut.

Meist bezieht man von einer Entschlackungskur auch etwas vom Essverhalten mit in den Alltag ein. Es fällt leichter z. B. Weißmehlprodukte, Süßwaren, Wurst, Alkohol und Limonaden ganz unten auf die Einkaufsliste zu setzen. Man muss ja nicht auf jedes Stück Kuchen verzichten, denn ein bewusster, gelegentlicher Verzehr ist in Ordnung. Es sollten jedoch basenbildende, ballaststoffreiche Nahrungsmittel mit genügend Nähr- und Vitalstoffen überwiegen. Viel frisches, biologisch angebautes Gemüse, Obst, Nüsse und Samen sowie ausreichend Wasser oder Kräutertees, idealerweise in Kombination mit Bewegung, möglichst an der frischen Luft, dazu weniger Stress, sind Balsam für das Wohlbefinden.

Detox und Gemüse

4. Urlaub für die Seele…

… bedeutet für viele Menschen dem hektischen Alltag zu entfliehen. Doch viele Entspannungssuchende können schwer abschalten und E-Mails samt Telefonkonferenzen werden mit an den Strand oder auf die Skipiste genommen. Black-Hole-Hotels ohne Internet- und Telefonverbindung oder Klöster bieten daher immer öfter einen möglichen Rückzugsort zur Regeneration. Gerade ein Kloster ist ein idealer Rahmen um einmal der Kommunikationsgesellschaft den Rücken zu kehren und eine Ich-Zeit einzulegen: Bei Besinnungs-, Fasten- oder Meditations-Angeboten in einem spirituellen Rahmen kann man sich in Ruhe auf das Wesentliche konzentrieren, neue Impulse finden, seine Gedanken schweifen lassen und wieder Kraft für den Alltag schöpfen.

Fährt man mit dem Partner oder den Kindern auf Urlaub, so wissen es diese sehr wohl zu schätzen, wenn die „Firma“ nicht mitkommt. Wer auf Nummer sicher gehen will, bucht einen Urlaub im Funkloch. Ein Trend dem die Tourismusbranche bereits Rechnung trägt, denn Offline-Urlaube sind inzwischen gefragter denn je. Ist eine komplette Auszeit vom Handy berufsbedingt nicht möglich, vereinbart man im Vorfeld am besten einen bestimmten Tag, an dem man erreichbar ist.

Ketten sind um Smartphone und Laptop gelegt

5. Dem Essen mehr Zeit einräumen …

… doch selbst gekocht wird nur alle Jubeljahre. Die kürzeste Zeit reicht oft nicht, um genüsslich in Rezepten zu schwelgen, einzukaufen und dann auch noch am Herd zu stehen. Fertiggerichte in der Kantine oder aus dem Supermarkt sind rascher zur Hand. Mit ein paar Mausklicks kann man auch beim nächsten Lieferservice Pizza oder Sushi bestellen. "Die Menschen haben keine Zeit mehr, irgendetwas kennen zu lernen. Sie kaufen sich alles fertig in den Geschäften“, treffender hätte es Antoine de Saint-Exupéry nicht auf den Punkt bringen können. Er beschreibt das Kernproblem unseres generellen Essverhaltens: Schnell soll es gehen und bevorzugt nebenbei. Dass dabei gesundes Essen zu kurz kommt, liegt auf der Hand. Es ist einfacher den Schokoriegel aus dem Automaten zu vertilgen, als sich vorher zu überlegen, was man für Unterwegs einstecken könnte. Durch ständiges Fastfood werden dem Körper auf Dauer mehr wichtige Stoffe entzogen als zugeführt. Das ist nicht nur schlecht für unser Nervenkostüm, sondern für den gesamten Organismus: Diabetes, Herz-Kreislaufprobleme oder erhöhte Cholesterinwerte sind nur einige der gängigen Stressbegleiter.

Man muss kein Kochprofi sein, um selbst den Kochlöffel zu schwingen. Versuche es, lade deine Familienmitglieder zum Mitmachen ein! Es gibt genügend einfache Rezepte, die gut in den Alltag integrierbar sind oder die sich zum Vorkochen eignen. Man tut sich etwas Gutes und es wirkt ungemein befriedigend, wenn man statt des ständigen Fastfoods im Büro auch einmal vollwertiges Mittagessen oder Gemüsesnacks aus seiner Jausenbox zaubern kann.

Jemand kocht um zu entschleunigen

Warum hindert die Perfektionismus-Falle uns an Entschleunigung?

Man hat oft schon vergessen, wie es ist, nicht wie gewohnt zu funktionieren, denn man muss ja immer alles auf die Reihe bekommen und zwar nicht irgendwie, sondern perfekt. Heutzutage ist es nicht attraktiv, Schwächen zu zeigen oder Überforderung zuzugeben, doch dem häufig selbst auferlegten Druck zur Perfektion, kann man auf Dauer natürlich nicht stand halten. Das führt letztlich dazu, dass wir uns überlastet, gehetzt und ausgebrannt fühlen. Somit machen wir mehr Fehler und werden anfälliger für Krankheiten.

Die Hektik des Alltags mit seiner Schnelllebigkeit lässt meist keinen Raum zum Durchatmen. Es gibt immer neue Herausforderungen denen man sich stellen „muss“, wenn man nicht von gestern sein will. Nicht nur der Job fordert, auch die Verlockungen der Freizeit- und Technik-Industrie tun ihr Übriges dazu: Kollegen schwärmen vom biometrischen Fitness-Shirt plus der Smartwatch, die nebst eingehenden Mails auch die Herzfrequenz zeigt. Man braucht unbedingt ein neues Handy, denn ohne Quad-Core-Prozessor und Retina-Display fällt man fast schon auf, außerdem gilt es stets die neuesten Trendsportarten zu erkunden, damit man sich mit den Kollegen zum Fuwate-Training verabreden kann. Fußballspielen war gestern, genauso wie Skifahren oder Rodeln. Heute postet man Bilder, die einen beim Snowkiten und Airbording zeigen.

Auswirkungen - Fehler und Krankheiten durch „immer schneller“

Die Latte im Job wird höher gelegt, die Ziele die man erreichen sollte, nehmen von Jahr zu Jahr immer mehr Mount Everest-Artige Ausmaße an. Durch Synergien bzw. Einsparungen wird mehr Arbeit auf weniger Mitarbeiter abgewälzt. Wirtschaft und Politik erkennen jedoch zunehmend, dass die Ausrichtung auf „immer schneller und immer mehr“ nicht wirklich den gewünschten Erfolg bringt. Mängel oder Fehlentscheidungen schleichen sich gehäuft ein, denn Menschen sind nun einmal keine Maschinen. Steigende Ausfälle der Arbeitnehmer durch Erkrankungen, vor allem psychischer Natur, sprechen eine deutliche Sprache.

Fazit: Ruhe im Leben kommt nicht von selbst

Wer wirklich zu mehr Ruhe und Entschleunigung finden will, muss sich dieser Herausforderung täglich stellen. Der rasante Alltag mit immer mehr Datenvolumen und rasch wechselnden Aufgaben und Angeboten trägt alles andere als zur Entschleunigung bei. Wichtig ist die Einsicht, dass es kein persönliches Versagen ist, wenn der Tag zu wenig Stunden hat, um die Arbeit zu erledigen. Zeitknappheit ist inzwischen längst ein gesellschaftliches Problem, das jeden trifft. Innehalten, mit sich selbst abklären was wirklich wichtig im Leben ist, wofür man seine Energien aufwenden will und die oftmals selbst auferlegten hohen Anforderungen an sich selbst zurückschrauben sind ein Weg in die richtige Richtung. Achtsamkeit, ein liebevoller Umgang mit sich selbst und jenen, die uns nahe stehen sollte ganz oben stehen. Meist muten wir uns oder unserer Familie mehr zu als wir es je bei jemand anderen wagen würden.